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WM 2018 – Große Zeit vorbei? "Messi ist nur noch ein Schatten seiner selbst"


PRO & KONTRAGroße Zeit vorbei?  

"Messi ist nur noch ein Schatten seiner selbst"

26.06.2018, 09:16 Uhr | t-online.de

Argentinien: Die Albiceleste steht mit einem Punkt aus zwei Spielen vor dem Vorrunden-Aus (Quelle: Imago)
So schlecht ist die Albiceleste ins Turnier gestarte

Argentinien geht gegen Kroatien unter: So schlecht ist die Albiceleste ins Turnier gestartet. (Quelle: Perform/ePlayer)

Argentinien geht gegen Kroatien unter: So schlecht ist die Albiceleste ins Turnier gestartet. (Quelle: Perform/ePlayer)


Was für ein Drama: Lionel Messi kämpft mit Argentinien gegen das frühe WM-Aus, nachdem die "Albiceleste" eigentlich um den Titel spielen wollte.

An dieser Stelle kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Head of Fußball und Sport bei t-online.de) und Heiko Ostendorp (Fußballchef beim Sportbuzzer) aktuelle Fußball-Themen. Diese Woche geht es um den fünffachen Weltfußballer Lionel Messi.

Bei Argentinien herrscht Chaos

Am gestrigen Sonntag feierte Lionel Messi seinen 31. Geburtstag. Bei der WM in Russland war das bisher der erste Grund zum Feiern für ihn. Aus den beiden Spielen gegen Island (1:1) und Kroatien (0:3) holte der eigentliche Mitfavorit auf den Titel nur einen Punkt. Und vor dem alles entscheidenden Duell mit Nigeria herrscht im Team Chaos.

Der argentinische Sender TyCSports hatte bereits von einer zwischenzeitigen Entmachtung von Trainer Jorge Sampaoli berichtet, die Zeitung "Olé" bezeichnete den 58-Jährigen nur noch als "nominellen Trainer". Und das ganze Land diskutiert über die Rolle von Messi. Ist Argentinien trotz Messi so schlecht? Oder sogar wegen Messi, der bisher komplett enttäuschte und gegen Island sogar einen Elfmeter verschoss?

Ist die große Zeit von Lionel Messi vorbei?

Florian Wichert

Head of Fußball und Sport

Pro

Ja, er ist ein Schatten seiner selbst

Der Weltmeistertitel als Krönung einer unglaublichen Karriere – Lionel Messi hätte ihn verdient. Doch daraus wird wohl leider nichts. Die große Zeit von Messi ist offenbar vorbei. In der ersten Hälfte gegen Kroatien (0:3) hatte er nur 20 Ballkontakte. Er steht mehr als er läuft. Seine Körpersprache? Leidenschaftslos. Er ist ein Schatten seiner selbst.

Messi und das Nationalteam: So richtig gepasst hat das nie. Er hat insgesamt fünf WM-Tore erzielt – keines davon nach der Gruppenphase. Außer dem Olympiasieg 2008 fehlt ihm ein Titel mit Argentinien.

Im Verein, beim FC Barcelona, entschied Messi früher regelmäßig große Spiele. Er wurde fünfmal Weltfußballer. Das letzte Mal liegt allerdings drei Jahre zurück. Kein Wunder: In der Champions League hat er in den letzten drei Jahren ab dem Viertelfinale kein einziges Tor geschossen. Ronaldo erzielte 16.

Messi ist am Sonntag 31 geworden. Er hat noch eine Chance: Dienstag gegen Nigeria kann er beweisen, dass ich falsch liege. Mir fehlt der Glaube daran.

Heiko Ostendorp

Fußballchef

Kontra

Nein, Messi zeigt es noch mal allen

Die Diskussion um Lionel Messi erinnert mich an ähnliche Dauerdebatten um Roger Federer. Auch der größte Tennisspieler aller Zeiten wurde schon so oft abgeschrieben in den letzten Jahren – und kam immer wieder zurück. Auch mit 36 Jahren war er bis gestern noch die Nr. 1 der Welt.

Messi wurde gestern 31 Jahre alt und steht mit Argentinien vor dem WM-Aus nach der Gruppenphase. In den ersten beiden Spielen tauchte er ab, korrekt. Dennoch verbietet es sich förmlich, an ihm zu zweifeln. Schon am Dienstag gegen Nigeria wird Messi zurückschlagen, es allen zeigen und sein Team doch noch ins Achtelfinale schießen, warten Sie es ab.

Wer ernsthaft behaupten will, dass der Zauberfuß über den Zenit hinaus ist, dem seien die Zahlen der abgelaufenen Saison ans Herz gelegt. In 54 Pflichtspielen für den FC Barcelona machte Messi 45 Tore und bereitete 18 vor. "Aber für Argentinien hat er noch nie etwas gerissen", werden Kritiker entgegnen. Messis Bilanz für die "Albiceleste": 124 Länderspiele, 64 Treffer, 43 Vorlagen. Noch Fragen?

Was denken Sie – wer hat recht?

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