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Ribéry sollte kein Spiel mehr für den FC Bayern machen

  • Florian Wichert
Ein Kommentar von Florian Wichert

Aktualisiert am 07.01.2019Lesedauer: 3 Min.
Streitlustiger Bayern-Star Franck Ribéry: Ist er diesmal zu weit gegangen?
Streitlustiger Bayern-Star Franck Ribéry: Ist er diesmal zu weit gegangen? (Quelle: imago-images-bilder)
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Der 35-Jährige hat sich als Spieler des deutschen Rekordmeisters disqualifiziert. Wären dem Verein Werte so wichtig wie die Bosse behaupten, hätten sie nur eine Möglichkeit – stattdessen gibt es nur eine Geldstrafe.

"F***t eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum" – das ist die Wortwahl, die Franck Ribéry getroffen hat, um bei Instagram auf seine "Neider und Hater" loszugehen, "die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen." Die "Neider und Hater" hatten zuvor hinterfragt, ob man ein mit Blattgold überzogenes Steak für angeblich 1.200 Euro essen und das öffentlichkeitswirksam im Video zur Schau stellen muss.


Heißblütiger Franzose: Die Ausraster von Franck Ribéry

Nach der 2:3-Niederlage in Dortmund soll Franck Ribéry gegenüber einem TV-Experten handgreiflich geworden sein. Nicht der erste Ausraster des Franzosen.
Beim 3:0-Sieg gegen Anderlecht zum Auftakt der CL-Saison 2017/18 reklamiert Ribéry heftig und sieht Gelb. Danach greift er Schiedsrichter Paolo Tagliavento ins Gesicht, kommt aber um einen Platzverweis herum.
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Die Zeilen von Ribéry reichen schon, um seine gesamte Bundesliga-Karriere und seinen Legendenstatus infrage zu stellen. Der Franzose hat sich allerdings schon viele Aussetzer geleistet.

2012 schlug er Mitspieler Robben in der Halbzeitpause ins Gesicht, 2014 während eines Champions-League-Spiels Gegenspieler Carvajal von Real Madrid. 2016 griff er im Pokalfinale BVB-Spieler Castro ins Auge. Im November 2018 ohrfeigte Ribéry einen TV-Reporter. Die Liste der Aussetzer und Tätlichkeiten ist noch viel länger.

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Hitzkopf und Hoeneß-Ziehsohn

Ribéry ist eben ein Hitzkopf – das dachten offenbar auch die Bosse, die von schmerzhaften Strafen stets absahen, um das "intern zu regeln". Es ist kein Geheimnis, dass Ribéry Liebling und Ziehsohn von Präsident Hoeneß ist.

Der Franzose schien nicht nur dankbar für die Nachsicht, er schien die Ausraster auch vergessen machen zu können. Mit 122 Toren und 180 Torvorlagen in 409 Spielen für den FC Bayern, mit acht Deutschen Meisterschaften, mit atemberaubenden Dribblings, erfrischenden Späßen und auch mit Höflichkeit gegenüber Fans und Journalisten.

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Für seinen erneuten Ausraster aber gibt es keine Entschuldigung. Nicht die, dass er in einem sozialen Brennpunkt aufgewachsen ist. Nicht die, dass er eben ein Heißsporn ist. Und auch ob das Steak ein paar Hundert Euro weniger gekostet oder ob der Promi-Gast überhaupt nichts dafür bezahlt hat, weil er eingeladen war, mildert die Umstände nicht.

FC Bayern sendet fatales Signal

Der FC Bayern ließ zunächst mitteilen, dass es sich um eine "private Angelegenheit" handle. Dann verkündete Sportdirektor Salihamidzic, man verhänge eine "hohe Geldstrafe" – wie hoch sie genau ist, ließ er offen.

Ob er will oder nicht, Ribéry ist nicht nur Sportler und Privatmann, er hat eine prominente gesellschaftliche Stellung inne. Er ist ein Vorbild für Millionen Kinder in Deutschland, Frankreich und der ganzen Welt. Er muss sich dafür verantworten, wenn er vor seinen fast vier Millionen Followern auf Instagram und der gesamten Medienwelt derart entgleist. Mit der Geldstrafe verzichtet der Verein nun auf drastische Konsequenzen und das ist ein fatales Signal.

Würden dem FC Bayern Werte so viel bedeuten wie er behauptet (Rummenigge: "Die Würde des Menschen ist unantastbar"), reichen weder eine Geldstrafe noch eine temporäre Suspendierung. Dann müssten die Bosse Ribéry, der so gerne bei den Münchnern bleiben möchte, mit der Höchststrafe belegen: Einem Verkauf in der Winterpause und damit einem Abschied ohne Ehren, noch bevor sein Vertrag nach der Saison ausläuft.

Ribéry dürfte kein Spiel mehr für den FC Bayern machen.

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Von Julian Buhl
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