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Harte Kritik - Schalke-Chef Tönnies: Heidel hat Schalke im Stich gelassen

Harte Kritik  

Schalke-Chef Tönnies: Heidel hat Schalke im Stich gelassen

06.05.2019, 22:49 Uhr | dpa

Harte Kritik - Schalke-Chef Tönnies: Heidel hat Schalke im Stich gelassen. Schalke-Boss Clemens Tönnies (l) übte harte Kritik am ehemaligen Sportdirektor Christian Heidel.

Schalke-Boss Clemens Tönnies (l) übte harte Kritik am ehemaligen Sportdirektor Christian Heidel. Foto: Marius Becker. (Quelle: dpa)

Gelsenkirchen (dpa) - Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies hat den ehemaligen Sportvorstand Christian Heidel als Hauptschuldigen für die schlechte Saison ausgemacht.

"Zuallererst hat der Hauptverantwortliche den Kittel an den Nagel gehängt und gesagt: 'Er will uns nicht länger im Weg stehen'. Das habe ich in der Situation nicht verstanden. Das würde ich nie tun, ich würde Schalke nie im Stich lassen", erklärte der 62 Jahre alte Vereinsboss in einem Interview des clubeigenen Schalke-TV, das auf der Homepage des Fußball-Bundesligisten veröffentlicht wurde.

Ex-Trainer Domenico Tedesco habe von Heidel zu wenig Unterstützung erhalten und sei von ihm "ein Stück weit auch alleine gelassen worden", betonte Tönnies, der die Trennung vom 33 Jahre alte Coach Mitte März bedauert, auch wenn sie unumgänglich war. "Wir haben ihn dadurch verloren, und das tut mir persönlich sehr leid."

Tonnies meinte, er sei "viel zu lange ruhig geblieben. Die Kritik, die ich nach innen getragen habe, hätte ich auch öffentlich machen müssen, weil ich einfach sehe, dass wir diese Saison vergeigt haben. Wenn ich gewusst hätte, das wir um den Abstieg kämpfen, hätte ich viel eher reagiert."

Bei der "Neuorientierung" zur kommenden Saison werde der Kader reduziert und das Team rund um die Mannschaft breiter aufgestellt. Er werde sich künftig wieder mehr einbringen, kündigte Tönnies an: "Ich bin zum Teil mitverantwortlich, aber ich werde mithelfen, den Schalke-Zug auf die Schiene zu stellen. Und dann werden wir wieder angreifen. Wir werden diese Krise nutzen, um Schalke wieder richtig auf die Beine zu stellen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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