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Bundesliga: RB Leipzig stolpert bei EIntracht Frankfurt – Gladbach überholt BVB

Bundesliga  

Leipzig patzt in Frankfurt – Gladbach siegt mit Traumtor

25.01.2020, 18:09 Uhr | dd, dpa, sid

Bundesliga: RB Leipzig stolpert bei EIntracht Frankfurt – Gladbach überholt BVB. Von Leipzig-Stürmer Werner war besonders im ersten Abschnitt wenig zu sehen. (Quelle: Reuters/Ralph Orlowski)

Von Leipzig-Stürmer Werner war besonders im ersten Abschnitt wenig zu sehen. (Quelle: Ralph Orlowski/Reuters)

Der Spitzenreiter enttäuscht im Kracher in Frankfurt – ist das die Chance für den FC Bayern im Abendspiel? Gegen Mainz kämpft sich Gladbach zurück – und Hertha ärgert Wolfsburg.

Bittere Niederlage für den Tabellenführer, späte Treffer – und ein Traumtor: In den Samstagsspielen des 19. Bundesliga-Spieltags gab es spektakuläre Szenen und überraschende Ergebnisse.

Eintracht Frankfurt – RB Leipzig

Eintracht Frankfurt hat Spitzenreiter RB Leipzig erst einmal ausgebremst und den Titelkampf in der Fußball-Bundesliga noch spannender gemacht. Mit einem 2:0 (0:0)-Sieg nach Toren von Almamy Touré (48. Minute) und Filip Kostic (90.+4.) brachten die Hessen der Mannschaft von Julian Nagelsmann die dritte Saisonniederlage bei. Zum ersten Mal nach neun ungeschlagenen Spielen in Serie erwischte es RB. Die Sachsen bleiben nach dem Rückschlag am Samstag aber Tabellenführer - und müssen ihre Titelreife nun gegen Borussia Mönchengladbach und beim Gipfel in zwei Wochen beim FC Bayern beweisen.

Zehn Tage vor dem erneuten Aufeinandertreffen der beiden Clubs im DFB-Pokal-Achtelfinale verlor Leipzig vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw und 50 300 Zuschauern in der Commerzbank-Arena trotz einer deutlich überlegenen ersten Halbzeit.

Nachdem RB in den vergangenen neun Spielen immer mindestens drei Tore erzielt hatte, gingen die Gäste und damit auch Torjäger Timo Werner (20 Treffer) diesmal leer aus. Wie schon in den letzten drei Spielen in Frankfurt konnten die Leipziger nicht gewinnen. Die Eintracht untermauerte derweil ihren Ruf als Favoritenschreck und feierte nach dem 5:1 gegen Bayern und dem 3:0 gegen Bayer Leverkusen einen weiteren Erfolg.

Borussia Mönchengladbach – FSV Mainz 05

Dank Doppel-Torschütze Alassane Pléa hat sich Borussia Mönchengladbach in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga mit einem Arbeitssieg gegen den FSV Mainz 05 zurückgemeldet. Gegen das Ex-Team von Trainer Marco Rose gewann die Borussia am Samstag verdient mit 3:1 (1:1). Allerdings fiel der achte Heimsieg in Serie angesichts der drückenden Überlegenheit noch zu niedrig aus.

Mit seinen beiden Toren sicherte Angreifer Pléa (24. Minute/76.) den Gladbachern nach zuvor zwei sieglosen Bundesligaspielen wieder drei Punkte. Zudem traf der eingewechselte Florian Neuhaus (88.) sehenswert mit einem Heber aus knapp 40 Metern. Robin Quaison (11.) hatte das abstiegsbedrohte Mainzer Team von Trainer Achim Beierlorzer in Führung gebracht.

Mit nun 38 Punkten verkürzten die Gladbacher den Abstand auf Herbstmeister RB Leipzig auf zwei Zähler. Am kommenden Wochenende kommt es in Leipzig zum Bundesliga-Topspiel. Mainz bleibt bei 18 Punkten und könnte am Sonntag auf einen Abstiegsplatz fallen.

VfL Wolfsburg – Hertha BSC

Die Volkswagen Arena in Wolfsburg hat für Jürgen Klinsmann ihren Schrecken verloren. Der Trainer von Hertha BSC und seine Berliner gewannen am Samstag mit 2:1 (0:0) beim VfL Wolfsburg und setzten sich dadurch wieder von den Abstiegsplätzen der Fußball-Bundesliga ab. Dodi Lukebakio köpfte erst in der 90. Minute das Siegtor für den Hauptstadt-Club, der bis eine Viertelstunde vor Schluss sogar noch mit 0:1 zurückgelegen hatte. Doch die Wolfsburger Führung durch Admir Mehmedi (68.) glich Jordan Torunarigha (74.) nur sechs Minuten später mit einem wuchtigen Kopfball wieder aus.

Das Spiel vor 24 894 Zuschauern war zäh, inspirationslos und lange Zeit arm an Höhepunkten. Aber es endete aus Sicht des früheren Bayern- und Bundestrainers deutlich erfreulicher als seine vorangegangene Dienstreise in die VW-Stadt im April 2009. Damals verlor der FC Bayern unter Klinsmann mit 1:5 in Wolfsburg. Wenig später war der Weltmeister von 1990 seinen Job in München los und der VfL zum ersten und bislang einzigen Mal deutscher Meister.

SC Freiburg – SC Paderborn

Steffen Baumgart lief an der Seitenlinie heiß. Im T-Shirt trieb der Trainer des SC Paderborn seine Mannschaft bei Temperaturen um den Gefrierpunkt an - mit Erfolg. Trotz Unterzahl siegte der Aufsteiger überraschend 2:0 (0:0) beim SC Freiburg und gab im Kampf um den Klassenerhalt ein Lebenszeichen von sich.

"Wir haben alles reingelegt", sagte Christopher Antwi-Adjei, der die Ostwestfalen mit seinem ersten Bundesliga-Tor in Führung gebracht hatte (48.), bei Sky: "Mit der Gelb-Roten Karte wurde es etwas schwieriger, aber solche Spiele gehören dazu, um zusammenzuwachsen."

Nach dem Platzverweis für Jamilu (59.) musste Paderborn über eine halbe Stunde mit einem Spieler weniger die Führung verteidigen. In der Schlussphase verwandelte Abdelhamid Sabiri einen Foulelfmeter und sorgte für die Entscheidung (84.), Lucas Höler hatte Kai Pröger von den Beinen geholt. Durch den ersten Dreier im neuen Jahr stockte der SCP sein Punktekonto auf 15 Zähler auf.

Union Berlin – FC Augsburg

Auch dank des Premierentreffers von Neven Subotic hat der 1. FC Union Berlin seine Sieglosserie beendet und die ersten Punkte des FC Augsburg im neuen Jahr verhindert. Die Köpenicker setzten sich am Samstag nach zuvor drei verlorenen Partien in der Fußball-Bundesliga mit 2:0 (0:0) durch und schoben sich an den punktgleichen Schwaben vorbei. Der Vorsprung beider Teams auf die Abstiegszone beträgt vorerst sechs Zähler.


Nach insgesamt mauer erster Hälfte sorgte Subotic in der 47. Minute mit seinem ersten Pflichtspieltor im Union-Trikot für die Führung. Seinen bislang letzten Bundesligatreffer hatte der Innenverteidiger 1722 Tage zuvor im Mai 2015 für Borussia Dortmund gegen Unions Stadtrivale Hertha BSC erzielt. Marcus Ingvartsen (61.) erhöhte für das Aufsteiger-Team von Coach Urs Fischer, das vier Spiele lang nicht mehr gewonnen hatte. Augsburg fehlte bei der dritten Niederlage nacheinander die offensive Durchschlagskraft.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID

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