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Hertha BSC: "Inakzeptabel" – Bosse mit scharfer Kritik an Jürgen Klinsmann

Ex-Trainer unter Beschuss  

"Inakzeptabel" – Hertha-Bosse mit scharfer Kritik an Klinsmann

13.02.2020, 14:12 Uhr | t-online, BZU

Hertha BSC: "Inakzeptabel" – Bosse mit scharfer Kritik an Jürgen Klinsmann. Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (li.), Investor Lars Windhorst (M.) und Geschäftsführer Michael Preetz stellen sich nach dem Klinsmann-Rücktritt den Medienvertretern.  (Quelle: Reuters/Annegret Hilse)

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (li.), Investor Lars Windhorst (M.) und Geschäftsführer Michael Preetz stellen sich nach dem Klinsmann-Rücktritt den Medienvertretern. (Quelle: Annegret Hilse/Reuters)

Jürgen Klinsmann hat in Berlin für mächtig Aufregung gesorgt. Sein plötzlicher Rücktritt hinterließ viele offene Fragen. Zudem trat der Ex-Trainer auch gegen einzelne Personen nach. Nun äußerten sich die Hertha-Bosse ausführlich.

Die turbulenten Tage bei Hertha BSC sind in die nächste Runde gegangen. Auf einer Pressekonferenz äußerten sich Präsident Werner Gegenbauer, Investor Lars Windhorst und Geschäftsführer Michael Preetz ausführlich zu den Ereignissen um den plötzlichen Rücktritt von Jürgen Klinsmann.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Jürgen Klinsmann wird nicht mehr in den Aufsichtsrat zurückkehren. Lars Windhorst wird zukünftig eine andere Person als sportlichen Berater und Vertreter seiner Firma bei Hertha BSC bestimmen.
  • Alexander Nouri und Markus Feldhoff bleiben in den nächsten Wochen als Trainerduo der Hertha erhalten.
  • Arne Friedrich bleibt als "Performance Manager" bei Hertha BSC. Auch alle anderen Personen, die Klinsmann in den Trainerstab holte, bleiben im Klub.

Zudem gab es viel Kritik von den Bossen an Klinsmann. Besonders Investor Lars Windhorst hielt sich nicht zurück. Er bezeichnete das Verhalten als "inakzeptabel" und gab zudem Preis, dass Klinsmann seine Entscheidung bereue. "Das kannst du als Jugendlicher machen, aber nicht als Erwachsener. Leider ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen", so Windhorst weiter.

Das ganze Statement von Windhorst im Video

Auch Michael Preetz zeigte sich enttäuscht von Klinsmann. Er antwortete auch zu den Aussagen von Klinsmann über die unterschiedlichen Vorstellungen bei der Verteilung der Kompetenzen. Klinsmann sagte am Mittwoch, er habe sich gewünscht, dass Preetz nicht mehr auf der Trainerbank sitzen würde. Preetz widersprach klar: "Es hat nie ein Gespräch darüber gegeben, dass ich nicht mehr auf der Bank sitzen soll." Sein ganzes Statement sehen Sie oben im Video.
   

   
Präsident Werner Gegenbauer sagte zudem, dass Klinsmann einen Vertrag bei Hertha hatte. Klinsmann hatte zuvor gesagt, es hätte keine schriftliche Vereinbarung gegeben.

So lief die Pressekonferenz

12:17 Uhr – Die Pressekonferenz ist vorbei.

12:13 Uhr – Arne Friedrich ("Performance Manager") und alle anderen Angestellten, die Klinsmann mit zu Hertha geholt hat, bleiben im Verein.

12:11 Uhr – Gegenbauer erklärt, dass in Zukunft nur Trainer eingestellt werden sollen, die voll und ganz zu Hertha gehören und nicht zu Hertha und "Tennor", der Firma von Lars Windhorst.

12:08 Uhr – Werner Gegenbauer bestätigt, dass er Präsident bleiben will. 

12:06 Uhr – Preetz wird nun nach möglichen Trainerkandidaten gefragt. Ein ehrgeiziger und ambitionierter Typ wird gesucht. Doch bis dahin bleiben die Gedanken ganz klar auf den Klassenerhalt gerichtet.

12:04 Uhr – Preetz will nun mit manchen Dingen "aufräumen". Er sei kein Bremser, so Preetz. "Ich will auch Deutscher Meister sein und in die Champions League gehen", so der Geschäftsführer. Er will Hertha in die oberen Tabellenregionen bringen, nachdem er den Klub stabilisiert habe, so Preetz.

12:02 Uhr – Lars Windhorst: "Es gibt keinen Grund und keine Ausrede, warum Hertha nicht in der Spitze mitspielen sollte." 

12:01 Uhr – Windhorst plant, weit über zehn Jahre bei Hertha zu bleiben. "Das können auch 20, 30 Jahre sein. Es ist sehr langfristig ausgelegt. Wir haben in Hertha BSC nicht investiert, weil wir Rendite erwartet haben."

11:59 Uhr – Lars Windhorst berichtet, dass er Klinsmann nicht umstimmen konnte, weil er selbst in einem Aufsichtsratsmeeting saß und daher nicht sein Handy parat hatte.

11:58 Uhr – Windhorst wird nach Klinsmanns Ersatz im Aufsichtsrat von Hertha BSC gefragt: "Wir werden in den nächsten Monaten die zwei Posten, die uns zur Verfügung stehen, neu besetzen."

11:56 Uhr – Preetz betont erneut: "Es hat nie ein Gespräch darüber gegeben, dass ich nicht mehr auf der Bank sitzen soll."

11:55 Uhr – Ein Börsenvorgang von Hertha BSC ist für Windhorst "nicht erforderlich".

11:54 Uhr – Preetz verkündet, dass Alexander Nouri und Markus Feldhoff als Trainerteam vorerst bei Hertha bleiben. 

11:52 Uhr – Nun wird Preetz gefragt, was er zur Kritik von Jürgen Klinsmann sagt: "Es gibt unterschiedliche Auffassungen zur Rolle als Cheftrainer. Da sind wir nicht übereingekommen, bis er hingeworfen hat. Dinge, die ich gestern (von Klinsmann) gehört habe, dass ich an der Seitenlinie sitze, die wurden nie thematisiert. Ich bin es gewohnt, dass man diese anspricht. Man kann nicht über Probleme diskutieren, wenn man wegläuft."

11:50 Uhr – Ob sich bei Windhorst Ernüchterung breit macht? "Nein, überhaupt nicht. Ich bin 27 Jahre Unternehmer. ich bin gewohnt, dass sich Projekte verzögern."

11:50 Uhr – "Wir waren kurz davor, große neue Sponsoren an Land zu ziehen."

11:49 Uhr – Windhorst weiter: "Ob ich mich in ihm getäuscht habe? Das ist nicht so einfach zu beantworten. Der Rücktritt ist nicht akzeptabel. Das kannst du als Jugendlicher machen, aber nicht als Erwachsener. Leider ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen."

11:48 Uhr – Lars Windhorst wird gefragt, ob er sich in Jürgen Klinsmann getäuscht habe: "Wir haben verschiedene mögliche Kandidaten uns angeschaut. Jürgen Klinsmann war einer der Wunschkandidaten. Er ist eine Ausnahmeperson. Er hat eine unglaubliche Strahlkraft, die dem Verein gut getan hat und weiter gut getan hätte."

11:47 Uhr – "Es gilt jetzt, den Blick nach vorne zu richten. [...] Wir sind in sehr wichtigen Wochen mit Duellen gegen Teams in unmittelbarer Konkurrenz."

11:46 Uhr – Der Hertha-Manager verkündet seine Enttäuschung über den Rücktritt von Jürgen Klinsmann.

11:45 Uhr – Nun hat Geschäftsführer Michael Preetz das Wort.

11:43 Uhr – "Die Art und Weise des Abgangs ist so inakzeptabel, dass wir eine konstruktive Zusammenarbeit mit ihm in dieser Form nicht fortführen können." Windhorst bestätigt damit das Aus von Jürgen Klinsmann als Mitglied des Aufsichtsrats von Hertha BSC.

11:43 Uhr – "Ich bedauere, dass wir es nicht geschafft haben, ihn über den Sommer hinaus zu halten. Gerade bei Sponsoren konnten wir mit seinem Namen finanziell kurzfristige Erfolge feiern konnten."

11:42 Uhr – "Ich bedauere, dass Jürgen Klinsmann uns abrupt verlassen hat. Ich habe mit ihm anschließend telefoniert und er hat sich entschuldigt. Ich glaube, er bereut die Entscheidung." Die Aussage sitzt.

11:41 Uhr – Der Investor spricht der Vereinsführung sein klares Vertrauen aus: "Ich habe überhaupt keinen Grund dafür zu denken, dass irgendwer in diesem Verein andere Ziele hat."

11:39 Uhr – Klare Ansage von Windhorst: "Wir müssen uns auf den Klassenerhalt fokussieren. Das Ziel für das nächste Jahr ist Europa und das langfristige Ziel muss sein, dass wir uns in Europa und in Deutschland oben etablieren."

11:38 Uhr – Windhorst spricht davon, dass Hertha sich Ziele setzen und Schritte nach vorne machen sollen.

11:37 Uhr – "Als wir investiert haben, wussten wir, dass ein Investment in den Fußball nicht vergleichbar ist. Das Fußballgeschäft ist nicht so berechenbar wie andere Branchen."

11:36 Uhr – "Deutschland ist eine Fußballnation und Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands. Der Verein hat eine Bühne und ein Potenzial, das in den letzten Jahrzehnten nicht erfüllt werden konnte", erklärt Windhorst.

11:35 Uhr – Investor Lars Windhorst hat das Wort.

11:33 Uhr – Gegenbauer widerspricht Klinsmanns Aussage, dass es keinen Vertrag bei Hertha gegeben hätte. "Natürlich gab es einen gültigen Arbeitsvertrag", so der Präsident.

11:32 Uhr – Zuerst hat Präsident Werner Gegenbauer das Wort.

11:27 Uhr – Zudem wird spekuliert, ob Investor Lars Windhorst Hertha weiteres Geld zur Verfügung stellt, um die ambitionierten Ziele zu erreichen.

11:20 Uhr – Ein wichtiges Thema wird auch die Zukunft von Interimstrainer Alexander Nouri sein. Bleibt er ehemalige Klinsmann-Assistent bis zum Sommer oder wird es eine andere Lösung geben?

11:17 Uhr – Dass Windhorst zusammen mit Preetz und Gegenbauer zu sehen ist, ist ein klares Signal für Geschlossenheit. Es wird daher erwartet, dass er das Aus von Jürgen Klinsmann als seinen Vertreter im Aufsichtsrat verkündet.

11:15 Uhr – In 15 Minuten werden Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz, Präsident Werner Gegenbauer und Investor Lars Windhorst zu den aktuellen Entwicklungen Stellung beziehen.

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