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Bundesliga: 5:2! FC Bayern gewinnt Spektakel gegen Eintracht Frankfurt

Topspiel  

Sieben Tore! FC Bayern gewinnt Spektakel gegen Frankfurt

24.05.2020, 10:20 Uhr | dd, sid, dpa

Nach deutlichem Bayern-Sieg: FCB-Trainer Flick mit lobt Müller und Alaba

Nach dem 5:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt zeigt sich Bayern-Coach Hansi Flick zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Lobend hervor hebt er dabei Thomas Müller und David Alaba. (Quelle: Omnisport)

Nach deutlichem Bayern-Sieg: FCB-Trainer Flick mit lobt Müller und Alaba. (Quelle: Omnisport)


Anfangs sieht alles ganz klar aus für den deutschen Rekordmeister. Doch dann entwickelt sich eine wilde Phase im Spiel gegen die Hessen. Am Ende siegen die Münchner – auf spektakuläre Weise.

Was für ein Spektakel in München! Der FC Bayern hat Eintracht Frankfurt mit 5:2 (2:0) geschlagen und sich in Form für den Bundesliga-Kracher am Dienstag gegen Borussia Dortmund geschossen. Leon Goretzka (17.), Thomas Müller (41.)., Robert Lewandowski (46.), Alphonso Davies (61.) und Frankfurts Martin Hinteregger mit einem Eigentor (74.) trafen für den Rekordmeister, Hinteregger hatte zuvor mit einem Doppelpack in drei Minuten (52./55.) die Eintracht wieder zurück ins Spiel gebracht. In der Folge entwickelte sich eine wilde Phase in der Partie.

"Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, da haben wir das Spiel dominiert, nur leider zu wenig Tore geschossen," sagte Bayern-Trainer Flick nach dem Erfolg – und fügte mit Blick auf die Partie beim BVB an: "Wir wollen hinten, dass die Null steht, was schwierig wird, weil Dortmund eine offensivstarke Mannschaft hat. Wir hoffen, dass es ein schönes Fußballspiel wird. Egal, wie das Spiel ausgeht, ist in keiner Weise etwas entschieden."

Die Bayern (61 Zähler) halten damit den Abstand von vier Punkten auf den Tabellenzweiten BVB, die Mannschaft von Trainer Adi Hütter (27) bleibt dagegen auf Platz 13 und könnte sogar noch auf Rang 15 abrutschen, sollten Augsburg (auf Schalke) und Mainz (gegen Leipzig) ihre Spiele am Sonntag gewinnen.

Die Bayern hatten Chancen im Minutentakt

Unter den Augen von Bayern-Ikone Franz Beckenbauer, der mit Maske im Stadion saß, lief die Bayern-Pressingmaschine schnell auf Hochtouren, Frankfurt wurde meist noch in der eigenen Hälfte gestellt – und verlor so viele Bälle sehr früh. Dadurch wurde es schnell gefährlich, Lewandowski traf nach einer Ecke die Latte (11.).

Es folgten Münchner Gelegenheiten fast im Minutentakt. Ivan Perisic (12.) scheiterte nach einem feinen Chipball von Joshua Kimmich ebenso an Eintracht-Torwart Kevin Trapp wie Benjamin Pavard (14.) per Kopf. Kurz darauf knallte es über der Arena: Außerhalb des Stadions wurden eine Handvoll Raketen über die Südkurve geschossen.

Hinteregger sorgte für ein Novum

Nur wenig später schlug der Ball erstmals in Trapps Tor ein: Goretzka traf nach einer Flanke von Thomas Müller per Direktabnahme aus elf Metern zur Führung. Für Müller war es bereits der 17. Assist in dieser Saison, damit hat er schon jetzt den Bundesliga-Rekord des ehemaligen Wolfsburgers Kevin De Bruyne eingestellt.

Hinteregger sorgte danach sogar für ein Novum: Acht Tore nach Ecken wie jetzt der Österreicher – das hat noch kein Bundesliga-Profi geschafft. Dabei hatte Frankfurt Bayern-Keeper Manuel Neuer bis zu seinen Toren kein einziges Mal wirklich geprüft. Das spätere Eigentor war dagegen kurios: "Das ging schnell", sagte Hinteregger danach. "Es sah sicher lustig aus, ich musste selber ein bisschen lachen. Das passiert, was soll man machen? Das war sicher eines meiner schönsten Eigentore und hoffentlich das letzte." 

Frankfurt, das auf Kapitän David Abraham (Rücken) verzichten musste und insgesamt vier Wechsel vorgenommen hatte, leistete sich zu viele Fehler im Umschaltspiel. Den Mut verlor die Eintracht aber nie, Kostic traf bei den Offensivbemühungen der Gäste noch einmal den Pfosten (83.) – am Ende stand dennoch die fünfte Liga-Pleite in Serie.

Was FCB-Trainer Hansi flick über Thomas Müller und David Alaba sagt, sehen Sie oben im Video, oder wenn Sie hier klicken.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID

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