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Spektakel in der BayArena: Leverkusen bezwingt Gladbach

Von dpa
Aktualisiert am 08.11.2020Lesedauer: 3 Min.
Leverkusens Doppel-Torschütze Lucas Alario (3.
Leverkusens Doppel-Torschütze Lucas Alario (3.v.l) feiert sein Tor zum 2:2-Ausgleich mit ausgebreiteten Armen. (Quelle: Ina Fassbender/AFP POOL/dpa./dpa)
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Leverkusen (dpa) - Leon Bailey und Julian Baumgartlinger haben Bayer Leverkusen wieder in die Champions-League-Ränge geführt.

Die beiden Bayer-Fußballprofis sicherten ihrem Team mit den Treffern zum spektakulären 4:3 (2:2)-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach in der Schlussphase den vierten Bundesligasieg in Serie.

Zuvor erzielte Lucas Alario (27./41. Minute) mit seinem dritten Doppelpack in Serie die Treffer für die Gastgeber in einem mitreißenden Spiel. Lars Stindl (18./Foulelfmeter/30.) und Joker Valentino Lazaro mit einem spektakulären Hacken-Tor (90.+4) trafen für die zuvor in acht Spielen unbesiegten Gladbacher, die nach den Erfolgen in den Top-Spielen gegen RB Leipzig (1:0) und in der Champions League gegen Schachtjor Donezk (6:0) nun auf Rang sieben zurückfielen.

Bayer-Torschütze Baumgartlinger war nach dem intensiven Duell noch "leicht erschöpft", aber so richtig glücklich. "Das war ein extremes Spiel, die Gladbacher haben uns alles abverlangt, aber wir haben heute alles in die Waagschale geworfen und eine gute Leistung abgerufen", befand der Österreicher im Sky-Interview. "Wir haben die ganze Zeit an uns geglaubt." Sein Landsmann Lazaro war trotz seines Treffers Marke "Tor des Monats" gar nicht zufrieden. "Wir waren zwar nicht das beste Team heute, aber Chancen hatten wir trotzdem. Das ist ein bitterer Moment", meinte der Gladbach-Profi. Und Torhüter Yann Sommer sagte: "Das waren zu viele Fehler heute."

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Die ARD-Intendanten v.l.n.r.: Manfred Krupp (HR), Prof. Dr. Karola Wille (MDR), Dr. Katja Wildermuth (BR), Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, Programmdirektorin Christine Strobl, Martin Grasmück (SR), Dr. Yvette Gerner (Radio Bremen), Joachim Knuth (NDR). Vorne Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, Tom Buhrow (WDR) und Dr. Kai Gniffke (SWR).


Im 77. Duell der beiden Teams, die in den vergangenen beiden Jahren den vierten Champions-League-Platz unter sich ausgemacht haben, konnte Bayer-Coach Peter Bosz nach dem Europa-League-Spiel in Israel gleich auf fünf Positionen rotieren. Neuzugang Patrik Schick stand nach seinem Faserriss allerdings noch nicht im Kader.

Die Angriffsreihe der Gastgeber mit Torjäger Lucas Alario im Zentrum kam auch ohne Schick schnell ins Rollen. Bereits nach 73 Sekunden hatte Leon Bailey, der über die rechte Seite immer wieder für Gefahr sorgte, die erste Chance, traf jedoch knapp neben das Tor. Die Defensivreihe der Gladbacher war gut beschäftigt.

In der von beiden Teams in der BayArena intensiv geführten Partie, verzichteten die in mintfarbenen Trikots angetretenen Gäste zunächst auf den Dreifach-Torschützen Alassane Plea, hatten aber sonst die stärkste Elf am Start. Und die sorgte nach dem ersten sehenswerten Angriff über Jonas Hofmann auch für die Führung. Plea-Vertreter Breel Embolo wurde von Bayer-Keeper Lukas Hradecky elfmeterreif gefoult, den Strafstoß verwandelte Kapitän Stindl zum 1:0.

In der unterhaltsamen und sehenswerten Partie blieb Bayer am Drücker und kam durch einen schönen Schlenzer von Alario zum 1:1- Ausgleich. Die Freude hielt nicht lange an, Stindl erzielte traf nur drei Minuten später auch zum 2:1 aus abseitsverdächtiger Position, doch der Ball kam von Gegner. Kurz darauf traf Ramy Bensebaini nur das Aluminium des Bayer-Gehäuses (35.). Noch vor der Pause gelang Alario (41.) per Kopf der Ausgleich. Der Argentinier erzielte damit sieben Treffer in den letzten vier Bundesligaspielen und seinen dritten Doppelpack in Serie.

Nach dem Kampf mit offenem Visier schränkten vor allem die Gladbacher ihre Offensivbemühungen ein wenig ein und suchten die Stabilität in einer gesicherten Ordnung. Die Gastgeber suchten ihre Siegchance und fanden sie in Bailey, der zunächst noch eine gute Möglichkeit vergab und dann nach feinem Zuspiel von Diaby Gladbachs Torhüter Yann Sommer den Ball durch die Beine spitzelte und so das 3:2 (68.) erzielte, ehe Baumgartlinger zum 4:2 (82.) traf.

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