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Hertha BSC: Manager Michael Preetz erklärt Entscheidung gegen Mario Götze

Eindhoven statt Berlin  

Hertha-Manager Preetz erklärt Entscheidung gegen Götze

16.11.2020, 09:34 Uhr | dpa

Hertha BSC: Manager Michael Preetz erklärt Entscheidung gegen Mario Götze. Mario Götze: Der Weltmeister hat bei PSV Eindhoven in sechs Spielen bereits drei Tore erzielt. (Quelle: imago images/ProShots)

Mario Götze: Der Weltmeister hat bei PSV Eindhoven in sechs Spielen bereits drei Tore erzielt. (Quelle: ProShots/imago images)

Im Oktober unterschrieb Mario Götze einen Vertrag bei PSV Eindhoven. Vor seinem Wechsel in die Niederlande war er auch in Berlin im Gespräch. Manager Michael Preetz glaubt nicht, dass der Klub eine Chance vertan habe.

Sport-Geschäftsführer Michael Preetz glaubt nicht, dass Hertha BSC mit der Nichtverpflichtung des Ex-Nationalspielers Mario Götze von Borussia Dortmund eine Chance verpasst hat.

"Mario war auf dem Markt. Aber es müssen alle Parameter zusammenpassen, damit es zu einem Transfer kommt. Das war nicht der Fall", sagte Preetz im Interview des "Kicker".

"Kein Prozess, der in ein paar Monaten abgeschlossen ist" 

Der 53-Jährige sieht den gewaltigen Umbruch im Kader als Grund der schwankenden Leistungen zum Saisonauftakt. "Wir haben wegen der vielen auslaufenden Verträge die Chance gesehen, an der Kader-Struktur zu arbeiten und den Kader auch zu verschlanken. Das ist uns gelungen. Und wir haben immer gesagt, dass die Räume, die durch den Weggang von Führungsspielern entstehen, von anderen besetzt werden", sagte Preetz. Dass das nicht von heute auf morgen gehe, sei dem Verein klar gewesen: "Das ist kein Prozess, der in ein paar Wochen oder Monaten abgeschlossen ist."

Dennoch hätte er sich gewünscht, "dass wir den einen oder anderen Punkt mehr machen und die erste Pokalrunde überstehen. Das wäre trotz der Schwierigkeiten möglich gewesen, und das hätte den Entwicklungsprozess sicher beschleunigt. Insofern brauchen wir einen etwas längeren Atem – aber den haben wir", erklärte Preetz.

Dass die letzte Tranche von Investor Tennor in Höhe von 100 Millionen Euro nicht wie zunächst geplant Ende Oktober kam, beunruhigt Preetz nicht. "Lars Windhorst hat oft genug betont, dass er diese Partnerschaft nicht als ein kurzfristiges Investment von zwei oder drei Jahren, sondern vielmehr für die nächsten zehn Jahre oder mehr sieht." Er habe keine Zweifel, dass die 100 Millionen kommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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