Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomeSportBundesliga

Sieg in Köln - Augsburgs Pechvogel Niederlechner: "Glücklich" auch ohne Tor


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBerlin und Madrid wollen Pyrenäen-PipelineSymbolbild für einen TextKurzfristige Programmänderung bei RTLSymbolbild für einen TextTagesschau: Skandalöse Formulierung?Symbolbild für einen TextWitze im Netz über Kaliningrad-AnnexionSymbolbild für einen TextRusslandreise: Kritik von AfD-SpitzeSymbolbild für einen TextPitt reagiert auf Jolies GewaltvorwürfeSymbolbild für einen TextNach BVB-Pleite: Sevilla feuert TrainerSymbolbild für einen TextNach Sieg: Hiobsbotschaft für LeipzigSymbolbild für einen TextFrau erschossen: Filmstar einigt sichSymbolbild für einen TextAnschlag auf Synagoge in HannoverSymbolbild für einen TextAuf der Wiesn "jede Bedienung krank"Symbolbild für einen Watson TeaserRTL-Kandidat geht Freundin fies anSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

Augsburgs Pechvogel Niederlechner: "Glücklich" auch ohne Tor

Von dpa
Aktualisiert am 03.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Der Augsburger Florian Niederlechner setzt sich im Zweikampf mit dem Kölner Sebastian Bornauw durch.
Der Augsburger Florian Niederlechner setzt sich im Zweikampf mit dem Kölner Sebastian Bornauw durch. (Quelle: Marius Becker/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Köln (dpa) - Die Winterpause war Florian Niederlechner viel zu kurz. "Ich hätte nix dagegen gehabt, wenn ich noch ein bissel Zeit in den Bergen gehabt hätte", sagte der Stürmer des FC Augsburg.

Kraft tanken hätte er dort können. Und etwas reflektieren. Nach einem anstrengenden und bewegenden Berg- und Tal-Jahr. Im Januar 2020 galt Niederlechner als lebende Tor-Garantie und Kandidat für die Fußball-Nationalmannschaft. Sein damaliger FCA-Coach Martin Schmidt vermutete ihn "sicher auf der Backup-Liste" von Bundestrainer Joachim Löw. Und Niederlechner selbst scherzte: "Wenn Jogi Löw anrufen sollte, würde ich natürlich rangehen."

Im Januar 2021 ist er nun noch ohne jedes Saison-Tor und so etwas wie der personifizierte Pechvogel. Seine gute Laune ließ sich der 30-Jährige aber nicht einmal durch zwei annullierte Treffer nehmen. "Das war ein Super-Tag", sagte Niederlechner nach dem 1:0 des FCA beim 1. FC Köln. Zwar hatte er bei den Abseitstoren zweimal vergeblich gejubelt und seinen Torfluch immer noch nicht gebannt. Doch immerhin bereitete er das Siegtor durch Iago (77.) vor.

Über die Nationalmannschaft redet ein Jahr nach dem Höhenflug des vergangenen Winters zwar längst niemand mehr. Doch für Trainer Heiko Herrlich hat der kernige Oberbayer auch ohne Tore seinen Wert. Weswegen er in zehn von zwölf Spielen, in denen er zur Verfügung stand, zur Startelf gehörte. "Er ist sehr beweglich, immer anspielbar", lobte Herrlich. Die Vorlage am Samstag sei "super" gewesen, "den musste Iago nur einschieben". Und bei den Abseitstoren habe man "seine Torgefährlichkeit gesehen". Deswegen werde "der Knoten sicher bald platzen". Auch für Offensiv-Kollege Marco Richter ist Niederlechner eine große Hilfe. "Er ackert, er rennt um sein Leben", sagte der 23-Jährige: "Er ist sehr wichtig für uns."

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Connery, Brosnan oder Craig: Wer ist der bessere Bond?
Er ist der beste Bond – mit großem Abstand
Symbolbild für ein Video
Putins Atom-U-Boot entdeckt

Dass Niederlechner sich auch in der Tor-Krise nicht verrückt macht, liegt sicher auch in seinem ungewöhnlichen Werdegang begründet. Mit 19 machte er eine Lehre zum Industriekaufmann und spielte nebenher in der Bayernliga. An die Bundesliga habe er "keine Sekunde gedacht", bekannte er. Und er habe auch wahrlich nicht gelebt wie ein Profi. "Ich habe am Tag fünf Latte macchiatos getrunken, am Nachmittag gab es immer einen Döner oder eine Pizza. Und wenn am Donnerstag irgendwo eine gute Party war, bin ich da auch noch weggegangen." Der erste Versuch in der Bundesliga 2015 in Mainz ging schief. Doch Niederlechner arbeitete sich immer wieder zurück und lebte den platten Fußballer-Spruch, aus jeder Krise stärker zurückzukommen.

Auf die jetzige Flaute war er offenbar irgendwie gefasst. "Ich bin nicht Robert Lewandowski oder Timo Werner", sagte er im Sommer: "Ich bin nur der Niederlechner. Da ist es normal, dass ich nicht jedes Spiel treffe." Dass es nun so gar nicht mehr klappen will, hat er sicher nicht erwartet. Doch auch mit den beiden Abseitstoren wollte er nicht lange hadern. "Wenn der Schiedsrichter mit Video-Assistent sagt, es war Abseits, dann war es wohl so", sagte er nüchtern. Ihn freue die Torbeteiligung und der Sieg. "Deshalb bin ich glücklich."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Julian Buhl, München
1. FC KölnFC AugsburgHeiko HerrlichJoachim Löw
Fußball

Formel 1


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website