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FC Bayern eiskalt! Rekordmeister zu clever für den 1. FC Köln

Von dpa, dd

Aktualisiert am 27.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Abschluss: Robert Lewandowski (r.) trifft gegen Köln-Keeper Horn.
Abschluss: Robert Lewandowski (r.) trifft gegen Köln-Keeper Horn. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Die Münchner starteten gegen den Abstiegskandidaten furios – dann aber wachen die Gäste auf und bringen die Bayern ins Straucheln. Am Ende herrscht dann aber doch Klarheit.

Vorgelegt im Fernduell um die Bundesliga-Spitze! Nach zuletzt nur einem Punkt aus zwei Spielen hat der FC Bayern mit einem 5:1 (2:0)-Sieg gegen den 1. FC Köln ein kleines Zeichen im Kampf um Platz eins mit Verfolger RB Leipzig gesetzt.


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der Nähe von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin für Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
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Eric Maxim Choupo-Moting (18.), Robert Lewandowski (33., 65.) und Serge Gnabry (82., 86.) mit jeweils zwei Treffern sorgten für den hohen Sieg gegen die Rheinländer. Ellyes Skhiri (49.) hatte kurzzeitig für die Kölner verkürzen können. Zeitweise wackelten die Bayern danach in der Abwehr wieder enorm, die Kölner konnten die offensichtlichen Schwächen der Elf von Trainer Hansi Flick aber nicht ausnutzen. Stattdessen nutzten die Bayern eiskalt ihre eigenen Chancen.

Gerade die Rückkehrer Gnabry und Thomas Müller, die nach ihren Einwechslungen stark aufspielten, trugen zum hohen Sieg bei. "Sie waren sehr wertvoll als Einwechselspieler. Wir sind froh, dass beide sehr gut reingefunden haben", sagte Trainer Hansi Flick und freute sich über den "auch in der Höhe verdienten" Erfolg. Sein Gegenüber Markus Gisdol haderte mit vergebenen Chancen: "Mit ein bisschen Glück hätten wir das Spiel enger gestalten können und mehr schnuppern können. Aber wenn der Gegner so nachlegen kann, macht es das schwieriger."

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Die Bayern (52 Punkte) liegen damit zumindest kurzzeitig wieder fünf Punkte vor Leipzig (47), die durch einen Sieg im Samstagabendspiel gegen Borussia Mönchengladbach (ab 18:30 Uhr im Liveticker bei t-online) wieder auf zwei Zähler verkürzen.

Manuel Neuer patzte – und hatte Glück

Nach einem Fehler von Manuel Neuer, der den Ball gegen Dominick Drexler verlor, hätte es noch einmal eng werden können. Doch Drexler traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten (76.). Dann drehte Gnabry einmal auf Vorarbeit von Lucas Hernández und einmal nach Flanke von Goretzka auf.

Planmäßig war der Start verlaufen. Der etwas überraschend anstelle von Kingsley Coman in der Startformation aufgebotene Choupo-Moting ließ den mit einer Decke warm eingepackten Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erstmals jubeln. Leroy Sané setzte sich auf dem rechten Flügel durch, passte zu Goretzka – und dessen gefühlvolle Flanke köpfte Choupo-Moting ein. Für den 31-Jährigen war es das erste Bundesliga-Tor seit dem 27. November 2016, als der von 2017 bis 2020 im Ausland spielende Choupo-Moting für Schalke beim Sieg in Darmstadt traf.

Köln witterte kurzzeitig eine Überraschung

Sehenswert war auch der erste Treffer durch Lewandowski. Der Weltfußballer legte den Ball per Hacke auf Goretzka ab, der fand dann Lewandowski wieder. Der Pole schloss eiskalt ab und verbuchte den nächsten Rekord bei seiner Torjagd. Bislang hatte der Bestwert von ihm und Gerd Müller bei 25 gelegen. Nach der Pause machte er seinen siebten Mehrfachpack in der Saison perfekt. Zwölf Tore fehlen auf die magische Gerd-Müller-Marke von 40 Toren in einer Saison.

So schön die Münchner Angriffe anzusehen waren, Anfälligkeiten in der Defensive bleiben. In der zweiten Hälfte nahmen die Kölner die Einladung zum Anschluss gerne an. Jérôme Boateng und David Alaba waren sich nicht einig, Skhiri ließ Neuer beim vierten Saisontor keine Chance. Trainer Hansi Flick missfiel sichtlich, dass es auch gegen eine der schwächsten Bundesliga-Offensivreihen nicht zu einem Zu-Null-Spiel reichte. Köln witterte kurzzeitig die Chance auf eine Überraschung. Doch Müller sorgte für den Stimmungsdämpfer, nachdem die Gäste aber keineswegs der Mut verließ.

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  • Noah Platschko
Von Florian Vonholdt und Noah Platschko
1. FC KölnFC Bayern MünchenHansi FlickManuel NeuerRB LeipzigRobert LewandowskiSerge GnabryThomas Müller
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