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Fredi Bobic verlässt Eintracht – Ziel Hertha BSC? Diese Gründe sprechen dafür


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Bobic zu Hertha BSC? Diese Gründe sprechen dafür


Aktualisiert am 03.03.2021Lesedauer: 3 Min.
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Blick in die Zukunft: Wechselt Fredi Bobic tatsächlich zu Hertha BSC?Vergrößern des Bildes
Blick in die Zukunft: Wechselt Fredi Bobic tatsächlich zu Hertha BSC? (Quelle: imago-images-bilder)

Fredi Bobic verlässt Eintracht Frankfurt, doch welchen Verein wird der langjährige Macher der Hessen künftig managen? Vieles spricht für Hertha BSC – und t-online erklärt die Gründe.

Manager-Beben in der Bundesliga: Fredi Bobic hat bekannt gegeben, Eintracht Frankfurt nach Ende der aktuellen Saison zu verlassen. Dies erklärte Bobic selbst in der ARD-"Sportschau" am Dienstag. Die Erfolgsgeschichte des Sportvorstands bei den Hessen endet also vorzeitig – der 49-Jährige hatte eigentlich noch einen Vertrag bis 2023. In Bobics Zeit bei der SGE fällt als größter Erfolg der DFB-Pokalsieg 2018 und viele Transfer-Coups, von Ante Rebic (jetzt beim AC Mailand) über Sebastien Haller (jetzt Ajax Amsterdam) bis hin zu Rückkehrer Luka Jovic (von Real Madrid) oder Amin Younes (von der SSC Neapel), auch die Entscheidung für Adi Hütter als Trainer.

Nun fragt sich Fußball-Deutschland: Welchen Verein will Bobic nun zum Spitzenklub formen? Ein Klub wird dabei immer wieder genannt: Hertha BSC – und genau das könnte passen.

t-online erklärt die Gründe, warum ein Wechsel von Fredi Bobic zu den Berlinern für beide Seiten Sinn ergeben würde.

► Bobic kennt den Klub noch aus seiner Zeit als Spieler

Von 2003 bis 2005 ging der Stürmer kurz vor dem Ende seiner Karriere für die Hertha auf Torejagd, erzielte in 61 Spielen (meist Kurzeinsätze) neun Treffer, gab sieben Assists. Auch mit dem aktuellen Hertha-Trainer Pal Dardai spielte Bobic zu dieser Zeit zusammen.

► Bobic' Familie lebt in Berlin

Seit der aktiven Zeit des früheren Nationalspielers in Berlin ist sein Lebensmittelpunkt in der Hauptstadt, Ehefrau Britta ist mit den zwei gemeinsamen Töchtern dort geblieben, Bobic pendelt regelmäßig zwischen Berlin und Arbeitsort Frankfurt.

►Bobic passt voll ins Hertha-Profil

Die Berliner wollen mit Investor Lars Windhorst, der den Klub über seine Tennor-Holding mit Millionen unterstützt, ganz nach oben bringen. Die Realität ist jedoch eine andere: Aktuell steckt die Hertha tief im Abstiegskampf, dass Ex-Trainer Jürgen Klinsmann vom großen Ziel "Big City Club" sprach, ist aktuell ein Treppenwitz unter Fans und Experten. Bobic aber könnte den Verein konsolidieren und langfristig auf Erfolg trimmen – was er in Frankfurt bereits bewiesen hat. Und: Das Geld ist aktuell da.

►Seit dem Preetz-Aus ist der Weg für Bobic frei

Ein Wechsel zur Hertha soll für Bobic dem Vernehmen nach nie in Frage gekommen sein, solange Michael Preetz dort noch Manager war. Doch Preetz ist nun weg, der 53-Jährige musste im Januar nach insgesamt fast 25 Jahren als Spieler und Manager im Klub gehen. Das letzte "Hindernis" für eine Bobic-Verpflichtung gibt es nicht mehr.

► Bobic und der neue Hertha-Chef kennen sich gut

Seit Dezember 2020 ist der frühere Sky-Vorstandschef Carsten Schmidt Geschäftsführer der Hertha. Der 57-Jährige und Bobic kennen und schätzen sich seit der gemeinsamen Zeit bei Sky-Vorgänger Premiere, als Bobic dort Experte war. Und: Erst beim Bundesligaspiel der Hertha in Frankfurt Ende Januar sorgte für Schlagzeilen, dass sich Schmidt und Bobic in einer Loge lebhaft unterhalten haben sollen. "Ich schätze ihn sehr", sagte Schmidt danach bei Sky, wollte aber nicht weiter ins Detail gehen.

"Ich will auf das Thema gar nicht mehr eingehen, denn leider kommen immer wieder zu viele Indiskretionen an die Öffentlichkeit", sagte Bobic nun in der "Sportschau" zu einem möglichen Engagement bei der Hertha – und hielt sich damit noch alles offen. Hertha-Trainer Dardai wurde in einer Medienrunde am Dienstag aber deutlicher: "Ich bin ein Fredi-Fan. Er ist ein guter Junge, ein ehrlicher Junge, ein richtig guter Mensch". Allerdings: "Das ist nicht meine Sache, darüber zu reden, ob er zur Hertha kommt oder nicht. Da gibt es die Führung".

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Aussagen von Fredi Bobic in der "Sportschau"
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