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BVB-Torwart Marwin Hitz dachte früh an Karriereende: "Kam nicht vorwärts"

"Ich kam nicht vorwärts"  

BVB-Torwart dachte früh an Karriereende

05.04.2021, 11:34 Uhr | t-online, BZU

BVB-Torwart Marwin Hitz dachte früh an Karriereende: "Kam nicht vorwärts". Marwin Hitz: Der Schweizer Keeper war früh in seiner Laufbahn bereit, mit dem Fußball aufzuhören. (Quelle: imago images/Poolfoto/Eibner)

Marwin Hitz: Der Schweizer Keeper war früh in seiner Laufbahn bereit, mit dem Fußball aufzuhören. (Quelle: Poolfoto/Eibner/imago images)

Aktuell ist Marwin Hitz Stammtorwart bei Borussia Dortmund. Dabei hätte es unter Umständen dazu kommen können, dass der Schweizer Rückhalt heute gar nicht mehr auf dem Platz stehen würde.

Marwin Hitz dachte in frühen Jahren seiner Karriere an ein vorzeitiges Ende. Das verriet der BVB-Torwart im Interview mit der Schweizer Zeitung "Blick". Mit 19 Jahren war er Ersatztorwart der zweiten Mannschaft von Yverdon, spielte in der fünften Liga seiner Heimat. Es ging nur stückweise voran.

Nach großer Karriere sah es nicht aus. "Es war eine harte Zeit", so der inzwischen 33-jährige Hitz, der ergänzte: "Klar überlegte ich mir, aufzuhören. Weil ich immer schuftete, im Fußball auf vieles verzichtete und nicht wirklich vorwärts kam. Ich hatte eine KV-Lehre bei der AHV-Ausgleichskasse gemacht und überlegte mir daher, auf den beruflichen Weg zu setzen."

Mit 20 Jahren ging es nach Winterthur zur zweiten Mannschaft, die in der dritte Liga spielte. "In Winterthur im Jahr 2008 sagte ich mir dann: Jetzt probiere ich es noch ein Jahr. Dann durfte ich plötzlich zum Probetraining in Wolfsburg, und Felix Magath verpflichtete mich als Nummer 3. Und nach Verletzungen von Diego Benaglio und André Lenz spielte ich plötzlich Bundesliga, weil ich stets drangeblieben war."

"Ich wusste, dass es total in die Hose gehen kann"

Nach seiner Zeit beim VfL Wolfsburg ging es 2013 zum FC Augsburg, wo er zu einem der besten Bundesliga-Torhüter wurde. Das machte Borussia Dortmund hellhörig. Der BVB verpflichtete Hitz 2018 und machte ihn zur Nummer zwei. "Ich bekam tatsächlich gemischte Rückmeldungen damals. Ich wusste, dass es top enden oder total in die Hosen gehen kann. Aber ich wollte immer irgendwann in meiner Karriere Stammgoalie bei einem Topklub werden. Und ich war ein bisschen später dran als die anderen, weil ich erst mit 25 mein erstes Bundesliga-Spiel gemacht habe."

Aktuell ist er der Stammtorhüter bei der Borussia. Doch im Sommer könnte neue Konkurrenz kommen, die ersten Gerüchte um andere Keeper gibt es bereits. Hitz macht das nicht verrückt: "Es ist doch schön, wenn sich viele Goalies melden, dass sie gerne für Borussia Dortmund spielen würden. Das ist ein Zeichen, dass ich im richtigen Verein bin. Ich muss meine Leistung bringen, dann kann ich es steuern, im Tor zu bleiben."

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