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Kein Sieger im Montagsspiel – TSG und Leverkusen treten auf der Stelle

Von sid, dpa, dd

Aktualisiert am 13.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Leverkusens Diaby (l.) im Angriff gegen Hoffenheims Posch.
Leverkusens Diaby (l.) im Angriff gegen Hoffenheims Posch. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Zu wenig fĂŒr beide Mannschaften: Hoffenheim kann sich im Kampf gegen den Abstieg nicht Luft verschaffen, Leverkusen verpasst es, in der Spitzengruppe mit dem BVB gleichzuziehen. Das vorerst letzte Montagsspiel wird zum Geduldsspiel.

Maue Vorstellung im vorerst letzten Montagsspiel der Bundesliga: Beim trostlosen 0:0 zwischen der TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen ließen beide Mannschaften viel vermissen – Hoffenheim den unbedingten Willen, im unteren Tabellenbereich ein Ausrufezeichen gegen das Abrutschen in den Abstiegskampf zu setzen, die Werkself dagegen die Energie, in der Spitzengruppe wieder mit dem TabellenfĂŒnften Borussia Dortmund gleichzuziehen. Nur ganz vereinzelt kam Spannung auf in Sinsheim.

So bleibt Hoffenheim auf Platz zwölf, mit 31 Punkten nur fĂŒnf ZĂ€hler vor dem Relegationsplatz. Leverkusen steckt auf Platz sechs fest, hat mit 44 ZĂ€hlern nun zwei Punkte RĂŒckstand auf den BVB.

"Wir haben auswĂ€rts einen Punkt geholt", sagte Bayer-Trainer Hannes Wolf bei DAZN und bezeichnete die Bilanz von vier Punkten aus zwei Spielen als "sehr ordentlich". Seinen Auftakt hatte Trainer Wolf noch mit 2:1 gegen den FC Schalke 04 gewonnen. Mittelfeldspieler Nadiem Amiri sagte: "FĂŒr unsere Ziele ist das auf jeden Fall zu wenig. Wir wollten in die Champions League, jetzt sind es neun Punkte, das wird sehr, sehr schwierig."

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Zerfahrener Beginn

Mit der Begegnung in Sinsheim ging die kurze Ära der Montagsspiele zu Ende. Nachdem die Partien in der Saison 2017/2018 eingefĂŒhrt worden waren, regte sich starker Widerstand der Fans, der sich gegen die ZerstĂŒckelung der Spieltage richtete. Die AnhĂ€nger hatten am Ende Erfolg. Ab der kommenden Saison werden die Montagsspiele durch Begegnungen am Sonntagabend (19.30 Uhr) ersetzt.

Das Geisterspiel in der Rhein-Neckar-Arena war in der Anfangsphase ziemlich zerfahren. Beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Fehler, in der Offensive ging auf beiden Seiten wenig. Die stĂ€ndigen Fouls sorgten zudem dafĂŒr, dass kein Spielfluss zustande kam.

Aranguiz scheiterte am TSG-Keeper

In der 19. Minute vergab Jungstar Florian Wirtz die erste Gelegenheit fĂŒr die Leverkusener, die ohne Santiago Arias, Julian Baumgartlinger, Lars Bender, Timothy Fosu-Mensah und Paulinho auskommen mussten.

Im Anschluss an dieses Szene ĂŒbernahm die Mannschaft Wolfs, den Bayer vorerst bis zum Saisonende vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgeliehen hat, fĂŒr kurze Zeit das Kommando. KapitĂ€n Charles Aranguiz hatte die FĂŒhrung auf dem Fuß, scheiterte aber an TSG-Torwart Oliver Baumann (25.).

Amiri vergab klÀglich

Die Hoffenheimer, bei denen Ermin Bicakcic, Gacinovic, Dennis Geiger, Benjamin HĂŒbner, Havard Nordtveit, Konstantinos Stafylidis und Kevin Vogt fehlten, agierten in dieser Phase zu passiv. Als Sebastian Rudy mit einer Oberschenkelblessur raus musste, wurde die TSG zumindest nominell offensiver.

Der zuletzt verletzt fehlende Vize-Weltmeister Andrej Kramaric verstÀrkte den Angriff (39.). Der Kroate konnte aber auch nichts daran Àndern, dass die Partie bis zur Pause ein Langweiler blieb.

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Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde es nicht besser, Höhepunkte waren Mangelware. Auch nach einer Stunde war in beiden StrafrÀumen nichts los. Der eingewechselte Ex-Hoffenheimer Amiri vergab eine Leverkusener Möglichkeit klÀglich (65.).

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