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Bundesliga: Schwere Zeiten für Borussen-Coach Hütter


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Schwere Zeiten für Borussen-Coach Hütter

Von dpa
Aktualisiert am 28.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Gladbachs Trainer Adi Hütter muss mit seinem Team bei Union Berlin antreten.
Gladbachs Trainer Adi Hütter muss mit seinem Team bei Union Berlin antreten. (Quelle: Uwe Anspach/dpa./dpa)
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Mönchengladbach (dpa) - Adi Hütter ist derzeit nicht zu beneiden. Der Wunsch-Trainer von Borussia Mönchengladbach hat mit ständigen Personalproblemen und Verletzungssorgen zu kämpfen und weiß letztlich noch nicht, mit welchen Spielern er nach dem Ende der Transferperiode am 31. August planen kann.

Neben den Hiobsbotschaften der schweren Verletzungen von Stefan Lainer und Marcus Thuram drohen auch noch Spielerabgänge in der laufenden Saison. Doch Sportdirektor Max Eberl hat die aktuellsten Meldungen über Abwerbeversuche der Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter und Jonas Hofmann als "Gerüchte" bezeichnet.

Wen müssen die Fohlen noch ziehen lassen?

Eberl erinnerte vor der wichtigen Bundesligapartie am Sonntag beim 1. FC Union Berlin (15.30 Uhr/DAZN) daran, dass vor wenigen Monaten sechs oder sieben Spieler schon als Abgänge gehandelt wurden. "Aber wir haben unsere komplette Mannschaft noch", sagte der 47-Jährige. Und wenn sich daran nichts ändert, sei dies eine "sehr gute Ausgangslage", befand Eberl. Dass der FC Bayern München Hofmann oder Ginter verpflichten möchte, konnte Borussias Sportdirektor nicht bestätigen. Darüber habe er mit dem FC Bayern und Hasan Salihamidzic nicht gesprochen, versicherte Eberl.

Auch ein Transfer von Stürmer Thuram, der mit einer schweren Knieverletzung erst mal länger pausieren muss, hat sich damit wohl vorerst erledigt. Thuram wollte man auch nicht unbedingt abgeben. Ein Kandidat dafür wäre Denis Zakaria, doch der Schweizer Mittelfeldspieler hat nach Verletzungen und Erkrankungen seine Top-Form noch nicht wieder erreicht und wäre für die gewünschten 20 Millionen Euro wohl nicht zu verkaufen. Bei Zakaria und Ginter laufen die Verträge im nächsten Sommer aus. Sollten sie bleiben, müssten die Kontrakte wohl verlängert werden, sonst könnten sie 2022 ablösefrei wechseln.

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Viele angeschlagene Spieler

Daraus ergeben sich für Eberls Arbeitsbereich noch einige Probleme, aber auch Hütter steht nach dem 0:4-Desaster bei Bayer Leverkusen vor schwierigen Aufgaben. Thuram fehlt, in der Defensive stehen zudem Lainer (Knöchelbruch) und Ginter (Corona-Quarantäne) nicht zur Verfügung. Alassane Plea und Ramy Bensebaini sind angeschlagen, Zakaria ist noch nicht im Rhythmus. Breel Embolo ist erst nach der Länderspielpause wieder eingeplant. In Joe Scally, Tony Jantschke und Jordan Beyer stehen drei Kandidaten für zwei Positionen in der Abwehrkette bereit. "Deshalb habe ich die Wahl, ob ich neben Nico Elvedi einen älteren oder jüngeren Spieler bringe. Das wird die große Frage sein", sagte Hütter.

Zudem ist Union mit dem Ex-Borussen Max Kruse sicherlich nicht der Lieblingsgegner der Gladbacher. In drei Pflichtspielen im Stadion an der Alten Försterei schafften die Borussen noch keinen Sieg. Allerdings blieb die Mannschaft in den drei letzten Spielen gegen die Köpenicker ohne Niederlage.

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