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Bundesliga: Wahnsinn in Frankfurt! BVB dreht irres Spiel gegen die Eintracht

Bundesliga, 18. Spieltag  

Wahnsinn in Frankfurt! BVB krönt Aufholjagd

09.01.2022, 10:57 Uhr | dd, dpa

Bundesliga: Wahnsinn in Frankfurt! BVB dreht irres Spiel gegen die Eintracht. Meiner Umarmung entkommst Du nicht: Erling Haaland feiert Siegtorschütze Mo Dahoud nach dem 3:2 in Frankfurt. (Quelle: Reuters/Kai Pfaffenbach)

Meiner Umarmung entkommst Du nicht: Erling Haaland feiert Siegtorschütze Mo Dahoud nach dem 3:2 in Frankfurt. (Quelle: Kai Pfaffenbach/Reuters)

Die Schwarz-Gelben kommen mit einer Energieleistung noch zu einem Sieg bei der anfangs furios aufspielenden Eintracht. Dabei erwischen die Frankfurter einen perfekten Start in die Partie – nach der Pause wird es dramatisch.

Was für ein Spektakel! Der BVB hat zum Start in die Rückrunde der Bundesliga eine irre Partie bei Eintracht Frankfurt mit 3:2 (0:2) gewonnen. Dabei einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Und den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern auf 6 Punkte verkürzt.

Rafael Santos Borré (15., 24.) hatte die anfangs stark aufspielenden Gastgeber mit einem Doppelpack in Führung gebracht, Thorgan Hazard (71.), Jude Bellingham (87.) und Mo Dahoud (89.) drehten die Partie in einer spektakulären Aufholjagd. Die Bayern hatten am Freitagabend gegen Borussia Mönchengladbach verloren (1:2).

Frankfurt brachte den BVB völlig aus dem Konzept

Die BVB-Profis machten von der ersten Minute an mächtig Druck und hätten die Gastgeber schnell überrumpelt, wenn nicht Eintracht-Keeper Kevin Trapp einen Schuss von Thomas Meunier in Weltklassemanier noch am rechten Pfosten gelenkt hätte (2.). Eine gute Viertelstunde lang dominierten die Dortmunder das Spiel, bis die Eintracht die erste Chance nutzte: Nach Freistoß von Filip Kostic erzielte Borré mit gestrecktem Bein aus der Nahdistanz die Führung, wobei BVB-Torwart Gregor Kobel keine ganz glückliche Figur machte.


Das Gegentor brachte die Gäste völlig aus dem Konzept, plötzlich lief so gut wie nichts mehr zusammen beim Champions-League-Starter. Dagegen gab der Treffer der Eintracht enormen Auftrieb, die nun die völlig verunsicherten Borussen dominierten und durch das sechste Saisontor von Borré zum 2:0 kamen. Wieder hatte Kostic mit einem harten Pass in die Mitte die Vorarbeit geleistet.

Malen hatte Pech mit dem Pfosten

Danach hätte es noch schlimmer für den BVB kommen können, als erst Evan N'Dicka den Ball an den Pfosten setzte (29.) und Jesper Lindström nach einem Solo nur das Außennetz traf (34.). Der Däne stand unerwartet in der Startelf, nachdem er am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Ein erneuter Test kehrte das Ergebnis um.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte die Borussia die Chance zum Anschlusstor. Nach einem Kopfball von Mats Hummels, den Trapp wieder bravourös abwehrte, traf Donyell Malen im Nachschuss nur den Pfosten. Im zweiten Durchgang hatten sich die Dortmunder wieder gefangen und drängten die Platzherren zunehmend in die Defensive.

Hazard belohnte die Bemühungen zum Anschlusstreffer. Nach einem Pass von Ausnahmestürmer Erling Haaland, von dem insgesamt wenig Gefahr ausging, tunnelte Hazard Eintracht-Torwart Trapp mit einem Flachschuss. Bellingham und Dahoud setzten in der Schlussphase der Aufholjagd die Krone auf.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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