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Bobic: Profi-Fußball wird "durch Corona gesunden"

Von dpa
12.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Sieht den Profi-Fußball durch die Corona-Pandemie vor einschneidenden VerĂ€nderungen: Fredi Bobic.
Sieht den Profi-Fußball durch die Corona-Pandemie vor einschneidenden VerĂ€nderungen: Fredi Bobic. (Quelle: Andreas Gora/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Fredi Bobic sieht den Profi-Fußball durch die Corona-Pandemie vor einschneidenden VerĂ€nderungen - auch fĂŒr die großen europĂ€ischen Vereine.

"Sie werden noch da sein – aber in welcher Liga und Form? Umso lĂ€nger alles dauert, umso entscheidender ist die Frage, wie man Eigenkapital bekommt", sagte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Hertha BSC dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Der Berliner Bundesligist sei "sehr dankbar, dass wir welches haben, aber es schmilzt schnell zusammen", sagte der 50-JĂ€hrige.

Der Fußball werde "durch Corona gesunden", meinte Bobic. Er rechnet zum Beispiel mit einem weniger aufgeheiztem Transfermarkt. "Es wird immer noch große Transfers geben, weil es immer noch Menschen mit sehr viel Geld gibt. Aber in Deutschland werden wir sehr sorgfĂ€ltig damit umgehen und eher runterfahren", sagte er. FĂŒr die Hertha hatte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer schon betont, dass man allein wegen der fehlenden Zuschauereinnahmen im Januar bei den lukrativen Heimspielen gegen den 1. FC Köln, Union Berlin und den FC Bayern weiter sparen mĂŒsse.

Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge stehen die Berliner vor der Verpflichtung des französischen Talents Kelian Nsona. Die Hertha soll sich mit dem 19-JĂ€hrigen von SM Caen schon einig sein, verhandelt werde ĂŒber einen Transfer noch im Januar. Der Verein Ă€ußerte sich zu der Personalie noch nicht. Außenbahnspieler Nsona hatte sich im Vorjahr einen Kreuzbandriss zugezogen und befindet sich nach der Verletzungnoch im Aufbau.

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