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Erstmals seit 15 Jahren: Bielefeld gewinnt in Frankfurt

Von dpa
Aktualisiert am 21.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Bielefelds Alessandro Schöpf (l) feiert sein Tor zur 2:0-FĂŒhrung neben den Frankfurtern Filip Kostic (M) und Daichi Kamada.
Bielefelds Alessandro Schöpf (l) feiert sein Tor zur 2:0-FĂŒhrung neben den Frankfurtern Filip Kostic (M) und Daichi Kamada. (Quelle: Arne Dedert/dpa./dpa)
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Frankfurt/Main (dpa) - Arminia Bielefeld hat vorerst den Abstiegsrelegationsplatz in der Fußball-Bundesliga verlassen. Die Ostwestfalen gewannen zum Auftakt des 20. Spieltags mit 2:0 (2:0) bei Eintracht Frankfurt - seit anderthalb Jahrzehnten war den Bielefeldern das nicht mehr gelungen.

Patrick Wimmer in der fĂŒnften Minute und Alessandro Schöpf (27.) erzielten die Tore fĂŒr die GĂ€ste. Die Arminia ist nun seit fĂŒnf Spielen ungeschlagen und kletterte zumindest fĂŒr eine Nacht auf Rang 14 der Tabelle mit 21 Punkten. Die Frankfurter verpassten den Sprung auf die internationalen RĂ€nge und bleiben vorerst Achter sowie sieglos im neuen Jahr.

Die Eintracht kassiert frĂŒh ein Tor

Nicht nur den Beginn der Partie hatten sich die Hessen so nicht vorgestellt. Schon wieder kassierten sie ein frĂŒhes Gegentor. Das sechste in dieser Saison in der Anfangsviertelstunde. Der Blick von Trainer Oliver Glasner auf ein Tablet half auch nichts: Gegen das Tor von Wimmer gab es nichts einzuwenden. Außer, dass die Frankfurter es selbst begĂŒnstigt hatten.

Auf der linken Abwehrseite ließen sie die Bielefelder gewĂ€hren. Als der Ball nach einem uneffektiven KlĂ€rungsversuch bei Wimmer landete, zog der Österreicher zu seinem dritten Saisontor ab. Kevin Trapp, der wie Filip Kostic nach einer ĂŒberstandenen Corona-Infektion in die Startelf zurĂŒckgekehrt war, hatte keine Chance.

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Dass die Eintracht deutlich mehr Spielanteile und Ballbesitz hatte, spielte keine Rolle gegen sehr eifrige und kĂ€mpferische Bielefelder. Bis auf einen Fernschuss von Daichi Kamada (12.) und allerdings einer Riesenchance von Jesper Lindström (16.) sprang nicht viel heraus fĂŒr Frankfurt. Stattdessen erwiesen sich die Bielefelder von Trainer Frank Kramer nach ihrem schnellsten Tor seit dem Aufstieg als Effizienzexperten und legten den zweiten Treffer nach.

Bielefelds Keeper mit Klasse-Reflex

Wieder kam die Arminia ĂŒber rechte Angriffsseite, nur dass diesmal Wimmer bei einer österreichischen Produktion die Vorarbeit leistete. Und wie! Hinter dem Standbein spitzelte er den Ball vors Trapp-Tor, Schöpf drĂŒckte ihn mit der Brust ĂŒber die Linie ins kurze Eck. Der 27-JĂ€hrige war laut Bundesliga bis dahin mit 25 Fehlversuchen der erfolgloseste SchĂŒtze im Oberhaus. Dass die Kramer-Elf mit der Zwei-TorefĂŒhrung in die Pause gehen konnte, hatten sie auch Keeper Stefan Ortega zu verdanken, der gegen Rafael BorrĂ© (35.) mit einem Klasse-Reflex parierte.

Von statistischen Vorteilen konnten sich die Frankfurter auch nach der Pause im Duell der laufstĂ€rksten Teams der Liga nichts kaufen. Deutlich bessere Passquote - aber weiter kein Tor. Erneut vergab dabei Lindström eine sehr gute Möglichkeit (56.), RĂŒckkehrer Kostic traf danach nur das Außennetz. Die Bielefelder verteidigten letztlich bis zum Schlusspfiff ihren Vorsprung und hatten durch Florian KrĂŒger (67.) und noch einmal Wimmer (72.) sogar die Chance auf den dritten Treffer.

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