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Nach BVB-Patzer: "Rose raus"-Rufe – Trainer reagiert auf Fans


"Rose raus" – BVB-Trainer reagiert auf Fan-Rufe


Aktualisiert am 28.02.2022Lesedauer: 2 Min.
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Unzufrieden: BVB-Trainer Marco Rose während des Spiels in Augsburg.Vergrößern des Bildes
Unzufrieden: BVB-Trainer Marco Rose während des Spiels in Augsburg. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)

Borussia Dortmund leistet sich den nächsten Ausrutscher. Nach dem Unentschieden beim FC Augsburg machen BVB-Fans ihrem Ärger Luft. Wird es nun auch langsam für Trainer Marco Rose eng?

Nur 1:1 beim FC Augsburg. Mal wieder gepatzt. Den nächsten Schlag kassiert. Spitzenreiter FC Bayern entwischen lassen. Und mal wieder ein Spiel aus den Händen gegeben. Die Stimmung bei Borussia Dortmund scheint nach dem Unentschieden am Sonntagabend auf einem Tiefpunkt – und nun wirkt auch Trainer Marco Rose zunehmend angeschlagen. Nach dem Augsburg-Spiel machten einige BVB-Anhänger offenbar ihrem Ärger Luft.

"Heute haben ein paar Fans hier 'Rose raus' gerufen", erklärte Rose auf der Pressekonferenz nach der Partie. "Das ist keine angenehme Situation für einen Fußball-Trainer. Aber ich kann die Situation anständig einschätzen. Wir sind alle sehr, sehr enttäuscht über unser Abschneiden in jedem Pokalwettbewerb. In der Bundesliga sind wir Zweiter." Allerdings mit nun wieder acht Punkten Rückstand auf die Bayern.

"Wenn ich auf die Frage antworte ..."

Rose ist überzeugt: "Wenn wir irgendwo – Champions League, DFB-Pokal oder in der Europa League – die nächste Runde erreicht hätten, würden wir vielleicht über andere Dinge reden." Die Realität ist aber eine andere: Aus der Königsklasse verabschiedeten sich die Dortmunder sang- und klanglos nach der Gruppenphase, in einer durchaus als machbar zu bezeichnenden Gruppe mit Ajax, Sporting Lissabon und Besiktas. Im DFB-Pokal blamierte man sich beim 1:2 im Achtelfinale bei Zweitligist FC St. Pauli. Und in der Zwischenrunde der Europa League waren die Glasgow Rangers zu stark, das 2:2 in Schottland unter der Woche war nach der 2:4-Heimklatsche unter der Woche zu wenig.

Rose wisse selbst, dass ihm wenig Argumente für ein gutes Jahr bleiben: "Ich arbeite mit den Jungs. Und wir versuchen jetzt, das Maximum aus der Saison herauszuholen", sagte der 45-Jährige weiter am Sonntag. Die Fragen auf den Pressekonferenzen werden unangenehmer – auch nach dem Augsburg-Spiel. Ob er denn noch die Rückendeckung der BVB-Bosse spüre? "Wenn ich auf die Frage antworte, gebe ich schon wieder Material", entgegnete Rose.

Und auf der Tribüne sitzt der für Rose weggelobte Edin Terzic, aktuell Technischer Direktor im Klub. Der 39-Jährige hatte die Mannschaft nach dem Aus von Lucien Favre in der vergangenen Saison stabilisiert und zum DFB-Pokalsieg geführt, ist geschätzt und beliebt. Es wird nicht ruhiger werden in Dortmund.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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