• Home
  • Sport
  • Bundesliga
  • Erling Haaland verlässt BVB: Das Beste, was Borussia Dortmund passieren konnte


Meinung
Was ist eine Meinung?

Die subjektive Sicht des Autors auf das Thema. Niemand muss diese Meinung übernehmen, aber sie kann zum Nachdenken anregen.

Das Beste, das dem BVB passieren konnte

  • David Digili
Ein Kommentar von David Digili

Aktualisiert am 11.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Erling Haaland: Neben dem Youngster war nur wenig Platz für andere.
Erling Haaland: Neben dem Youngster war nur wenig Platz für andere. (Quelle: Dean Mouhtaropoulos/getty-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextPolizei erschoss 16-Jährigen mit MPSymbolbild für einen TextGasspeicher füllen sich weiter zügigSymbolbild für einen TextFeuer auf Ferieninsel ausgebrochenSymbolbild für einen TextDas ist die billigste TankketteSymbolbild für einen TextMax Kruse wütet wegen PolizeieinsatzSymbolbild für einen TextBittere Diagnose nach WeltrekordSymbolbild für einen TextBVB-Bus rammt Auto – Besitzer sauerSymbolbild für einen TextKind (4) stirbt bei schwerem UnfallSymbolbild für einen TextSongwriter-Legende ist totSymbolbild für einen TextSpree fließt rückwärtsSymbolbild für einen TextVermisster Fest-Besucher: neue DetailsSymbolbild für einen Watson TeaserSat.1-Moderatorin hat viel Geld verlorenSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

Der Norweger verlässt Borussia Dortmund und wechselt zu Manchester City. Trotz aller spielerischen Höchstleistungen: Die Schwarz-Gelben werden vom Abgang profitieren – nicht nur finanziell.

Wochen-, ja monatelang wurde spekuliert, gemutmaßt, gerätselt, jetzt haben alle endlich Klarheit: Erling Haaland wechselt von Borussia Dortmund zu Manchester City. Für 75 Millionen Euro. Ein Transfer, der insgesamt hunderte Millionen Euro umfasst (mehr dazu lesen Sie hier). Dortmund verliert damit seinen alles überragenden Torjäger, ein mutmaßliches Jahrhunderttalent, die Bundesliga und Fußball-Deutschland eine echte Attraktion, einen Spieler, den man sehen muss.


Bundesliga: Ex-BVB-Stars: Das machen Amoroso, Koller und Co. heute

Julio Cesar (1994-1998): Der Brasilianer wurde in Dortmund zum Fan-Liebling. Die BVB- Fans verabschiedeten ihn mit einem Banner, auf dem geschrieben stand: "Du kamst als Fremder und gingst als Freund und als Borusse." Heute engagiert er sich im Rahmen eines Regierungsprogramms in Sao Paulo für bessere Bildung von Kindern und sucht nach neuen Fußballtalenten.
Sebastian Kehl (2002-2015): Heute ist der Ex-Nationalspieler Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB. 2022 wird Kehl in der Dortmunder Hierarchie weiter aufsteigen und zum Nachfolger von Michael Zorc als Sportdirektor.
+18

Aber Trauer? Von wegen: Der Abschied von Erling Haaland ist das Beste, das Borussia Dortmund passieren konnte. Er ist eine riesige Chance. Und das nicht nur wegen der hohen Ablösesumme, die die Schwarz-Gelben kassieren.

Hinter Haaland: Ein großer Schatten

Denn Haaland wurde schnell zu groß für den Revierklub, mit seiner Wucht, seiner Explosivität, seinem sehenswerten Spiel und seiner Art überstrahlte er den Klub, die Mannschaft, seine Teamkollegen – und das auch zu Recht. Je größer Haaland aber aufspielte, desto bequemer konnten sich seine Nebenleute in der Offensive aber auch hinter ihm verstecken. Haaland ging vorneweg mit seinem breiten Kreuz, seinen raumgreifenden Schritten. Dahinter: Ein großer Schatten.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Hollywoodstar Anne Heche nach Unfall im Koma
Anne Heche: Die Schauspielerin hatte einen schweren Autounfall.


Und: Desto auswegloser wurde die Station Borussia Dortmund für gleichaltrige Teamkollegen. Ansgar Knauff? Beim BVB ohne Chance, bei Eintracht Frankfurt mitverantwortlich für den unglaublichen Lauf in der Europa League. Youssoufa Moukoko? Der einst hochgejubelte Teenager kommt in Dortmund nicht weiter, spielte 2021/22 nur 203 Minuten in der Bundesliga – und denkt nun auch an einen Wechsel. Und die Großartigkeit des erst 18-jährigen Jude Bellingham – unumstrittene Größe und ebenfalls von Topklubs begehrt – wird mittlerweile schon als selbstverständlich akzeptiert.

Klar: Knauff und Moukoko sind – bei allem Respekt – (noch) keine Spieler von Haalands Format, stehen aber doch symbolisch: Die Haaland-Show kannte naturgemäß nur Haaland, sie verzwergte ihr Umfeld in Dortmund, statt es zu sich heraufzuziehen.

Mit Karim Adeyemi kommt nun ein noch jüngeres Talent in die Revierstadt, fundamental unterschiedlich in Art, Spiel, Typ. Nicht als zweiter Haaland, sondern als erster Adeyemi. Er könnte die nächste Attraktion werden. Eine, die mit dem Verein und ihren Teamkollegen wächst. Sie alle sind jetzt gefragt. Und können gemeinsam sogar erfolgreicher sein.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Constantin Eckner
  • Dominik Sliskovic
Von Dominik Sliskovic
BVBErling HaalandManchester CityNorwegen
Fußball

Formel 1


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website