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Feilen an der PrÀzision - LÀnderspielstart der DFB-Frauen

Von dpa
Aktualisiert am 19.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. (Quelle: Matthias Balk/dpa./dpa)
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Aachen (dpa) - Gruppentraining, Videoanalyse, Gegnerstudium am Fernseher. Eigentlich ist alles wie immer, wenn sich die deutschen Fußball-Frauen zu einer LĂ€nderspielvorbereitung treffen.

Doch diesmal ist vieles anders. Den Spielort Aachen, wo am Sonntag (18.00 Uhr/Eurosport) das erste LĂ€nderspiel des Jahres gegen Belgien steigt, sehen die Kickerinnen erst einige Stunden vor Spielbeginn. Auf die in England und Spanien aktiven Fußballerinnen muss Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wegen der - teilweise selbst auferlegten - Corona-BeschrĂ€nkungen verzichten. Und: Nur ein Teil der anwesenden Spielerinnen hat im Jahr 2021 bereits Spielpraxis.

"Es ist, wie es ist", sagt Voss-Tecklenburg und will das Beste aus der Situation machen. Ihr Vorteil: Sie muss nicht bis zum FrĂŒhsommer eine eingespielte Mannschaft zusammenbringen. Durch die verpasste Olympia-Qualifikation haben die DFB-Frauen in diesem Jahr kein Turnier. Die geplante EM, fĂŒr die sich die Deutschen problemlos qualifizierten, wurde ins Jahr 2022 verschoben. "Klar wĂ€ren wir lieber in Tokio dabei. Aber vielleicht stellt sich irgendwann dieses Übergangsjahr fĂŒr uns sogar als Vorteil heraus, da ab 2022 gleich vier Jahre große Turniere anstehen, vorausgesetzt, wir qualifizieren uns", sagt die Bundestrainerin.

Unter normalen UmstĂ€nden wĂ€ren die DFB-Frauen in dieser Zeit bei den zentralen Vorbereitungsturnieren an der Algarve oder in den USA. Corona machte dem einen Strich durch die Rechnung. Dass es dennoch ein kleines Turnier gibt, freut die Spielerinnen. "Wir messen uns mit starken Gegnern. Und wir können ĂŒberhaupt spielen, das sehen wir nicht als SelbstverstĂ€ndlichkeit", sagt Svenja Huth.

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Das Drei-LĂ€nder-Turnier mit Belgien und Europameister Niederlande steht im Zeichen der gemeinsamen WM-Bewerbung fĂŒr 2027 unter dem Motto "Three Nations.One Goal.". In der ersten Partie ĂŒberfuhr der WM-Zweite Niederlande am Donnerstagabend Belgien mit 6:1, nach Deutschland - Belgien am Sonntag gibt es am nĂ€chsten Mittwoch (18.30 Uhr/Eurosport) den ersten Stresstest fĂŒr die deutschen Fußball-Frauen in Venlo gegen die Niederlande.

26 Spielerinnen hat Martina Voss-Tecklenburg eingeladen. Viele von ihnen will sie in den beiden Partien sehen. "Es wird niemand beide Spiele komplett durchspielen", verspricht die Bundestrainerin den Heimatclubs. An ihrem Ziel, Deutschland wieder ganz nach vorn in die Weltspitze zu fĂŒhren, hĂ€lt sie fest. "Wir gehen auf den Platz, um die Spiele zu gewinnen. Das ist unser Anspruch, egal, wie der Gegner heißt." Das bedeute, man mĂŒsse dominant auftreten, dem Kontrahenten die eigene Spielidee aufzwingen, offensiv kreativ sein und dennoch defensiv sicher stehen. "Daran arbeiten wir, die Prozesse wollen wir in diesem Jahr festigen und automatisieren. Und dafĂŒr haben wir eine gute Mischung von routinierten Spielerinnen und jungen Wilden. Alle sollen die Chance haben, sich zu empfehlen", betont Voss-Tecklenburg.

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