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DFB-Frauen: Deutschland mit Tor-Gala gegen Dänemark – Olympia-Teilnahme?


Trotz Tor-Gala
Ein offenes Geheimnis


Aktualisiert am 02.12.2023Lesedauer: 2 Min.
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Jubel beim deutschen Team nach dem 3:0 über Dänemark.Vergrößern des Bildes
Jubel beim deutschen Team nach dem 3:0 gegen Dänemark. (Quelle: Sebastian Gollnow)

Durch das 3:0 gegen Dänemark sind die deutschen Chancen auf eine Olympia-Teilnahme stark gestiegen. Es bleibt dennoch eine schwierige Aufgabe.

Die Erleichterung war groß bei den Beteiligten. Svenja Huth hatte einen "überzeugenden Auftritt von der ersten bis zur letzten Minute" gesehen, Trainer Hrubesch lobte im ZDF nach dem Spiel die "perfekte Umsetzung" des Plans seiner Mannschaft.

Doch trotz eines in der Tat berauschenden Auftritts vor einem aufgeheizten Rostocker Publikum im ausverkauften Ostseestadion haben die DFB-Frauen nur die Basis gelegt, um den großen Traum von Olympia möglich zu machen.

Das 3:0 gegen Dänemark bedeutet für Deutschland die Tabellenführung in Gruppe 3 der Liga A. Und mehr als das: Nach dem 0:2 im Hinspiel haben die DFB-Frauen nun auch den direkten Vergleich für sich entschieden, sodass auch das Torverhältnis im Vergleich mit den Däninnen keine Rolle mehr spielen wird. Gewinnt Deutschland am Dienstag in Swansea gegen Wales, ist die Teilnahme an der Finalrunde im Februar gesichert.

Noch zwei Siege sind Pflicht

Vier Teams nehmen an diesem "Final Four" teil. Aktuell könnte Deutschland im Halbfinale auf Frankreich, Spanien oder die Niederlande treffen. Alles Gegner von einem anderen Kaliber als Dänemark. Sollte Frankreich als Gastgeber der Olympischen Spiele ins Finale der Nations League einziehen, würde auch ein dritter Platz reichen, um das Ticket für Paris zu buchen.

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Fest scheint auf jeden Fall zu stehen: Die deutsche Mannschaft braucht noch zwei Siege. Die Waliserinnen, die man Ende Oktober noch deutlich mit 5:1 bezwingen konnte, sollten eher kein Stolperstein mehr darstellen für das Team, das unter dem neuen Coach wieder die Freude am Fußball zurückgefunden hat.

Insbesondere Sjoeke Nüsken vom FC Chelsea, Sydney Lohmann vom FC Bayern oder auch die mutig und beherzt auftretende Debütantin Elisa Senß von Bayer Leverkusen spielten sich in den Vordergrund. Dass Torschützin Marina Hegering mit einer Gelbsperre die Partie gegen Wales verpassen wird, war nur ein kleiner Wermutstropfen. Für die Wolfsburgerin dürfte am Dienstag Sara Dooursoun von Eintracht Frankfurt starten.

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig zeigte sich vor dem Gruppenfinale vorsichtig optimistisch – und lobte noch mal eindrücklich das neue Trainerteam um Horst Hrubesch. "Es ist großartig, was Horst mit seinem Team vollbracht hat. Man sieht, dass die Mannschaft eine ganz andere Körpersprache hat. Sie brennt und läuft für den Trainer. Das ist schon großartig anzusehen", so Rettig über den Nachfolger von Martina Voss-Tecklenburg.

Mit Hrubesch nach Paris?

Hrubesch selbst genoss die Atmosphäre in Rostock, wo er selbst vor gut 30 Jahren kurzzeitig als Trainer tätig gewesen war. "Kompliment an die Fans, Danke an Rostock", so dessen Worte. Seinem Team attestierte er eine "geniale" Einstellung, man hätte sogar mit "5:0 oder 6:0" gewinnen können.

Ob er dann auch in den Entscheidungsspielen im Februar auf der Bank sitzen würde, wollte er noch nicht zu 100 Prozent bestätigen. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass Hrubesch, sollte die Olympia-Qualifikation gelingen, auch der Trainer für das Turnier in Paris sein wird. So weit wollte der 72-Jährige aber am Freitagabend noch nicht denken.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtung im ZDF
  • Aussagen der Beteiligten im ZDF
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