Sie sind hier: Home > Sport > WM 2018 >

ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt darf doch zur WM 2018


Hajo Seppelt  

Kehrtwende! ARD-Journalist darf doch zur WM

15.05.2018, 19:47 Uhr | dpa

ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt darf doch zur WM 2018. Hajo Seppelt: Der Journalist beschäftigt sich seit Jahren mit Doping. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Hajo Seppelt: Der Journalist beschäftigt sich seit Jahren mit Doping. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Russland wollte dem Journalisten Hajo Seppelt die Einreise zur WM verweigern. Nach heftiger Kritik rudert Russland zurück. Der Doping-Experte darf zur WM, aber darf er auch berichten?

Die russische Regierung hat das Einreiseverbot für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft aufgehoben. Das teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag auf Twitter mit. Unklar ist aber offenbar noch, ob Seppelt aus Russland über die WM berichten darf. Maas sprach nur von einem "Zwischenerfolg". Die russische Seite habe mitgeteilt, "dass @hajoseppelt zumindest zur WM einreisen darf. Setzen wir uns weiter für freie Berichterstattung ein", schrieb er. Zuvor hatte "stern.de" darüber berichtet, dass Seppelt nun doch ein Visum bekommen soll.

Die ARD hatte am Freitag mitgeteilt, dass das vom SWR für Seppelt beantragte Visum für die Titelkämpfe vom 14. Juni bis 15. Juli für ungültig erklärt worden sei. Der Journalist stehe auf einer Liste der in Russland "unerwünschten Personen" und könne daher nicht in die Russische Föderation einreisen. Nähere Angaben zu den Hintergründen seien nicht gemacht worden, teilte der Sender mit. 

Die Bundesregierung hatte die russische Entscheidung am Montag scharf kritisiert. "Wir halten diese Maßnahme der russischen Behörden, Herrn Seppelt das Visum für ungültig zu erklären, für falsch", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Die freie Berichterstattung über eines der größten Sportereignisse weltweit müsse gewährleistet werden. "Wir sind der Überzeugung, es stünde Russland als Gastgeber schlecht an, wenn es so offensichtlich die Presse- und Meinungsfreiheit vor den Augen der Welt beschnitte."

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Freitag den russischen Präsidenten Wladimir Putin in dessen Sommerresidenz in Sotschi am Schwarzen Meer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Mehr zu den Themen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaTV jetzt 1 Jahr inklusive erleben!*
hier Angebot sichern
Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
WM-Services
WM-Geschichten Russland-ABC WM-Stadien Deutsche WM‑Anekdoten WM-Gruppen WM-Videos WM-Umfragen Wussten Sie schon? WM im TV Spielplan zum Ausdrucken

shopping-portal