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International - Wenn der Sohne mit dem Vater: Thiagos Traum vom WM-Pokal


Zweiter Titel in der Familie?  

Wenn der Sohne mit dem Vater: Thiagos Traum vom WM-Pokal

19.06.2018, 11:23 Uhr | dpa

International - Wenn der Sohne mit dem Vater: Thiagos Traum vom WM-Pokal. Thiago arbeitet an der Fortsetzung der familieninternen WM-Erfolgsgeschichte.

Thiago arbeitet an der Fortsetzung der familieninternen WM-Erfolgsgeschichte. Foto: Marius Becker. (Quelle: dpa)

Kasan/Krasnodar (dpa) - Einen WM-Pokal hat Thiagos Familie bereits. Es gibt ein Foto von dem Bayern-Profi mit seinem Söhnchen Gabriel vor einem großen Poster an der Wand: Da reckt ihr Vater und Großvater Mazinho im brasilianischen Trikot die Trophäe 1994 in die Höhe.

"Ich arbeite dran", schrieb Thiago darunter. Seinem Traum, auch in der nächsten Generation einen WM-Titel nach Hause zu bringen, kann der 27-Jährige an diesem Mittwoch wieder ein Stückchen näher kommen, wenn Spaniens Nationalteam sein zweites Vorrundenspiel bestreitet.

Denn der Mittelfeldspieler ist gegen den Iran ein heißer Kandidat für die Startelf. Trainer Fernando Hierro wird wohl in Kasan (20.00 Uhr) eine offensivere Variante wählen als beim 3:3 gegen Portugal. Da hatte er im Mittelfeld den als gesetzt geltenden Andrés Iniesta, David Silva, Sergio Busquets und Isco sowie Koke vertraut. Thiago oder nix! So forderte es einst Pep Guardiola in München. Soweit ist es in der Selección noch nicht, aber der Münchner hat unter Hierros Vorgänger Julen Lopetegui viel an Reputation gewonnen.

Thiago Alcântara do Nascimento, geboren in Italien, als Mazinho gerade beim US Lecce kickte, und Bruder des zweifachen brasilianischen Nationalspielers Rafinha. Als der Papa Weltmeister wurde, "war ich gerade einmal drei Jahre alt und erinnere mich nicht an die Spiele", sagte Thiago in einem Interview auf der FIFA-Homepage. "Aber ich erinnere mich noch daran, wie er nach Hause zurückkehrt ist, an die Feier, die Familie."

Seine erste WM-Chance 2014 verpasste der frühere Profi des FC Barcelona wegen einer Knieverletzung. Bei der EM 2014 wurde Thiago nur zweimal eingewechselt, aber in der WM-Qualifikation für Russland wurde er zum Stammspieler. Zum Auftakt gegen Portugal kam er nach 70 Minuten für den müden Iniesta - ein zukunftsträchtiger Wechsel? Thiago, seit 2013 in München, steht nach einem Bericht des Sportblatts "Marca" ganz oben auf der Wunschliste des FC Barcelona. Der FC Bayern soll eine Ablösesumme von 70 Millionen Euro aufgerufen haben, schrieb die Zeitung ohne Quellenangaben.

Thiagos Vertrag beim deutschen Meister läuft bis 2021. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte vergangene Woche seinen Abgang nicht ausgeschlossen. "Wir planen weiter mit ihm. Wobei ich sagen muss, dass wir sehr viele Mittelfeldspieler im Kader habe", sagte er. Barcelona sucht einen Nachfolger für Spielmacher Iniesta, der nach Japan geht. Thiago stammt aus der Jugend von Barça, das eigentlich keinen Spieler zurückholt, der den Club irgendwann verlassen hat.

Nach anderen Medienberichten hat aber auch Real Madrid Interesse, nachdem der Champions-League-Sieger Thiago-Unterstützer Julen Lopetegui als Trainer verpflichtete. Der Bayern-Profi selbst kommentierte kürzlich in der Tageszeitung "Mundo Deportivo" die Wechselgerüchte so: "Wir werden sehen. Ich habe letztes Jahr mit Bayern verlängert, aber es ist sehr kompliziert. Fußball ist sehr schwierig."

Jetzt will sich der Hispano-Brasilianer erstmal auf das Turnier konzentrieren. Großartige WM-Historie verbindet er nicht nur mit seinem Vater, sondern auch mit einem Kollegen: An das goldene Tor von Iniesta im WM-Finale 2010 von Südafrika erinnert sich Thiago noch genau: "Das ist der wichtigste Augenblick der spanischen Fußball-Geschichte. Zufällig hatten wir gerade ein Trainingslager mit der U19. Als Andrés den Treffer erzielte, flogen Feuerlöscher, das Olivenöl und die Messer durch die Gegend und der Fernseher fiel zu Boden ... den Rest der Partie konnte dann niemand mehr sehen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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