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Armin Laschet: "Sportliche Karriere von Özil immer noch vorbildlich"

NRW-Ministerpräsident Laschet  

"Sportliche Karriere von Özil immer noch vorbildlich"

05.08.2018, 11:58 Uhr | t-online.de

Armin Laschet: "Sportliche Karriere von Özil immer noch vorbildlich". Das Zentrum der Debatte: Mesut Özil. (Quelle: imago images)

Das Zentrum der Debatte: Mesut Özil. (Quelle: imago images)

Die letzten Wochen waren für Mesut Özil schwer. Für seine Aussagen hagelte es nicht nur Lob, sondern auch viel Kritik. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat für Özil auch lobende Worte übrig.

Das Thema Rassismus in Deutschland schlägt weiter große Wellen. Nach den Vorwürfen von Mesut Özil gegenüber DFB-Präsident Reinhard Grindel entstand eine vielseitige Debatte über Rassismus und Integration auch außerhalb des Platzes. Im Interview mit der "Bild am Sonntag" nahm auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dazu Stellung: "Das Erdogan-Foto war ein Fehler, ohne jeden Zweifel", sagte er, verteidigte aber auch den deutschen Ex-Nationalspieler.

"Absurde sportliche Analyse"

Für Laschet ist der Arsenal-Star ohnehin weiter ein Akteur, zu dem junge Spieler aufschauen können: "Ich sehe die sportliche Karriere von Mesut Özil immer noch als vorbildlich an und lade ihn ein, mit mir seine alte Schule in Gelsenkirchen zu besuchen und den Kindern und Jugendlichen dort Mut zu machen und davon zu erzählen, welche Karriere für ein Kind aus einer Einwandererfamilie möglich ist."

Armin Laschet ist seit Juni 2017 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. (Quelle: imago images)Armin Laschet ist seit Juni 2017 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. (Quelle: imago images)

Er schwärmt von der Karriere des 29-Jährigen. "Er hat sich aus einem Gelsenkirchener Stadtteil durch sein enormes Talent hochgearbeitet, war der erste Weltklassespieler, der trotz türkischer Wurzeln sich nicht für die türkische, sondern für die deutsche Nationalmannschaft entschied." Die Entwicklung Özils bezeichnet Laschet als eine "Erfolgsgeschichte".

Kritik übt der CDU-Politiker viel mehr am DFB: "Dass dem DFB drei Wochen nach der Niederlage gegen Südkorea einfällt, dass es ja ein Foto mit Erdogan gab, ist eine absurde sportliche Analyse des WM-Ausscheidens." 

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