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Nationalmannschaft: Jogi Löw verrät, wen er noch auf dem Zettel hat

DFB-Team im Umbruch  

Löw verrät, welchen Spieler er noch auf dem Zettel hat

29.08.2019, 17:32 Uhr
 (Quelle:  imago images / Sven Simon)
Löw beruft erstmals Luca Waldschmidt ins DFB-Team

Bundestrainer Joachim Löw hat den Freiburger Luca Waldschmidt für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande und in Nordirland erstmals nominiert. Waldschmidt war bei der U21-EM im Sommer Torschützenkönig geworden. (Quelle: SID)

EM-Qualifikation: Bundestrainer Joachim Löw hat erstmals Luca Waldschmidt ins DFB-Team berufen. (Quelle: SID)


Mit Luca Waldschmidt steht ein Neuling im aktuellen Kader der Fußball-Nationalmannschaft. Jetzt hat der Bundestrainer erklärt, warum  und auch über weitere Kandidaten gesprochen.

Der Umbruch im DFB-Team geht weiter: Bundestrainer Joachim Löw hat auf die starken Leistungen bei der U21-EM in diesem Sommer reagiert und Stürmer Luca Waldschmidt vom SC Freiburg (23) zum ersten Mal in sein Aufgebot berufen. Für einen zweiten Leistungsträger des U21-Teams sprach er ein großes Lob aus: Bayer Leverkusens Nadiem Amiri (22).

Nadiem Amiri: Bei seinem neuen Klub Bayer Leverkusen will er sich auch für das DFB-Team empfehlen. (Quelle: imago images/MaBoSport)Nadiem Amiri: Bei seinem neuen Klub Bayer Leverkusen will er sich auch für das DFB-Team empfehlen. (Quelle: MaBoSport/imago images)

Löw sagte in einem Pressegespräch zur Kader-Nominierung an diesem Donnerstag: "Nadiem Amiri ist zum Beispiel ein sehr interessanter Spieler. Er ist nach der U21-EM später ins Training eingestiegen und hat jetzt bei Leverkusen in der Bundesliga noch nicht in der Startelf gestanden, aber er ist definitiv auf dem Sprung." Extra Motivation, für den kürzlich für neun Millionen Euro von der TSG Hoffenheim gewechselten Mittelfeldspieler.

Mehr Mut zu Experimenten

Grundsätzlich erklärte Löw, auch weiter neue Spieler mit Perspektive im Hinblick auf die EM 2020 testen zu wollen. Deshalb habe beispielsweise auch Waldschmidt für die beiden Qualifikationsspiele gegen die Niederlande (6. September) und Nordirland (9. September) den Vorzug vor Leverkusens Kevin Volland bekommen, der im Klub seit Monaten starke Leistungen zeigt. Löw: "Volland hat eine gute letzte Saison gespielt und ist jetzt sehr gut gestartet. Er ist ein gestandener Bundesliga-Spieler, bei dem ich weiß, was er kann – und was nicht. Perspektivisch gesehen haben wir aber auch viele interessante junge Spieler, die sich noch entwickeln können."
   

   
Auch in anderen Mannschaftsteilen drängen immer mehr Talente in die Mannschaft. Weil Antonio Rüdiger nach seiner Knieverletzung noch fehlt, seien in der Innenverteidigung beispielsweise die "Chancen von Jonathan Tah gestiegen". Der 23-Jährige habe sich "fußballerisch in der Spielauslösung sehr verbessert" und könne Rüdiger ersetzen, betonte Löw.

Khedira-Comeback nicht geplant

Von seinem Kurs will sich Löw bis zur Europameisterschaft auch nicht mehr abbringen lassen. Auf Nachfrage von t-online.de betonte er, dass eine Rückkehr von Weltmeister Sami Khedira aktuell kein Thema sei. Der Profi von Juventus Turin war im Gegensatz zu Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller nicht ausdrücklich ausgeschlossen worden – und hatte jüngst im "Kicker" mit einem DFB-Comeback geliebäugelt. 

Löw zerschlug diese Hoffnung aber nun: "Ich weiß, dass Sami immer bereit ist. Wir haben auf der Sechser- und der Achter-Position im Mittelfeld derzeit aber sehr gute, junge Alternativen, mit denen ich eher plane."


Zwei routinierte Spieler sind aber bei Löw weiter unangefochten und werden wohl auch gegen die Niederlande am kommenden Freitag sicher zum Einsatz kommen. Erstens: Kapitän Manuel Neuer. Der Bundestrainer stellt klar: "Er wird das erste Spiel machen als unser Kapitän." Gegen Nordirland drei Tage später könnte dann Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona seine Chance bekommen.

Zweitens: Real-Superstar Toni Kroos im Mittelfeld. Er hatte zuletzt bei den erfolgreichen Auftritten des DFB-Teams im Juni eine Pause erhalten, Löw lobte ihn trotz Formkrise in den vergangenen Monaten aber "als wichtigen Führungsspieler" im Mittelfeld.

Verwendete Quellen:
  • Pressegespräch mit Joachim Löw

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