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7. Spieltag: Bayern-Ausrutscher, Adamyan-Traumdebüt und Werner-Flaute

7. Spieltag  

Bayern-Ausrutscher, Adamyan-Traumdebüt und Werner-Flaute

06.10.2019, 07:36 Uhr | dpa

7. Spieltag: Bayern-Ausrutscher, Adamyan-Traumdebüt und Werner-Flaute. Hoffenheims Konstantinos Stafylidis (l) gratuliert Doppeltorschütze Sargis Adamyan zur Leistung gegen die Bayern.

Hoffenheims Konstantinos Stafylidis (l) gratuliert Doppeltorschütze Sargis Adamyan zur Leistung gegen die Bayern. Foto: Tobias Hase/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die beiden Titelanwärter Bayern München und Borussia Dortmund haben in der Länderspiel-Pause einiges zu verdauen.

Für die Münchner setzte es beim 1:2 gegen 1899 Hoffenheim am siebten Spieltag der Fußball-Bundesliga völlig überraschend die erste Heimpleite seit fast einem Jahr, der BVB verspielte beim 2:2 in Freiburg zum dritten Mal in Serie eine Führung. Auch der FC Schalke verpasst in letzter Minute einen Sieg und die Tabellenführung. Dies hat zur Folge, dass es an der Spitze der Liga so spannend wie lange nicht mehr ist. Zwischen Platz eins und zehn sind es aktuell nur vier Punkte.

AUSRUTSCHER: Wie schon im Vorjahr muss der FC Bayern zum Ende der Wiesn-Zeit eine bittere Heimniederlage verdauen. Durch das 1:2 gegen Hoffenheim ging eine Serie von 13 Siegen und drei Unentschieden vor heimischer Kulisse in der Liga zu Ende. "Das ist ein Warnhinweis für uns, dass man nichts geschenkt bekommt", sagt Nationaltorhüter Manuel Neuer und Trainer Niko Kovac monierte: "Wir haben zu viele Fehler gemacht." Vor fast einem Jahr hatten die Münchner gegen Borussia Mönchengladbach gar 0:3 verloren und waren in eine tiefe Herbst-Krise geschlittert.

DEBÜT: Ein besseres Startelf-Debüt hätte sich Sargis Adamyan kaum erträumen können. Der Armenier erzielte beide Tore zum Hoffenheimer Sieg in München und erwies sich einmal mehr als Mann für die besonderen Auftritte. Im vergangenen Jahr erzielte Adamyan drei Tore zum 5:0 von Jahn Regensburg beim Hamburger SV. "Das ist noch größer", sagte Adamyan und fügte hinzu: "Vor zwei Jahren habe ich noch Regionalliga gespielt, das ist ein Traum von mir."

FLAUTE: Mit fünf Toren aus drei Spielen war Timo Werner in die Saison gestartet, seitdem herrscht beim Nationalstürmer Torflaute. Wie schon beim 0:2 gegen Olympique Lyon vergab der Stürmer auch beim 1:1 in Leverkusen beste Möglichkeiten. Entsprechend musste Werner runter, sein Ersatz machte es besser. Christopher Nkunku rettete RB wenigstens einen Zähler.

GEGENTOR: In der vergangenen Saison steckte Schalke noch im Abstiegskampf, nun fehlten am siebten Spieltag nur wenige Sekunden zur ersten Tabellenführung seit dem 28. März 2010. Jonas Hector erwies sich mit dem 1:1-Ausgleichstreffer als Spielverderber. Trotzdem hat Trainer David Wagner aus Schalke in kürzester Zeit wieder einen Europacup-Aspiranten gemacht. "Das ist ein weiterer Prozess und Schritt, von dem wir einiges mitnehmen können. Wir sind dabei zu lernen", sagte Wagner.

MENTALITÄT: Wieder eine Führung verspielt, wieder 2:2 - zum dritten Mal in Serie gibt Borussia Dortmund einen Sieg aus der Hand und findet sich derzeit außerhalb der Champions-League-Plätze wieder. "Das waren wieder zwei unnötige Tore. Das kostet uns viel", sagte Trainer Lucien Favre und Kapitän Marco Reus fügte hinzu: "Das ist bitter. Die Qualität muss reichen, hier zu gewinnen. Da ist man bedient. Die zwei Punkte fehlen uns." Der Ausgleich fiel dabei in der letzten Minute, als Manuel Akanji einen Schuss von Vincenzo Grifo ins eigene Tor abfälschte.

TV-ZUSCHAUER: Bis eine halbe Stunde vor Spielbeginn war es ein normaler Ablauf, dann nahm Sandro Schwarz im Mainzer Mannschaftsbus Platz und schaute sich das Spiel am TV an. Der Coach hatte in der vergangenen Woche als erster Trainer die Gelb-Rote Karte erhalten. Beim 2:1 in Paderborn wurde er von seinem Co-Trainer Jan-Moritz Lichte gut vertreten und nebenbei gab es noch einen Rekord: Das 2:1 durch Daniel Brosinski per Foulelfmeter war der 25. verwandelte Strafstoß für die Mainzer in Serie, womit sie eine Liga-Bestmarke aufstellten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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