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Testspiel in Tel Aviv: Superstar Lionel Messi rettet Argentinien Remis gegen Uruguay


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Irres Solo, spätes Tor: Messi rettet Argentinien

Von dpa
Aktualisiert am 19.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Szene aus Israel: Argentiniens Lionel Messi (l.) im Duell mit Uruguays Federico Valverde.
Szene aus Israel: Argentiniens Lionel Messi (l.) im Duell mit Uruguays Federico Valverde. (Quelle: dpa-bilder)
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Mit einem verwandelten Strafstoß in der Nachspielzeit hat Weltfußballer Lionel Messi der argentinischen Nationalmannschaft im Testspiel gegen den Südamerika-Rivalen Uruguay noch ein Remis gerettet.

In dem am Montag in Tel Aviv (Israel) ausgetragenen Spiel traf Superstar Lionel Messi zum 2:2 (0:1). Torjäger Edinson Cavani von Paris Saint-Germain (34. Minute) und Luis Suarez (68.), Messis Teamkollege beim FC Barcelona, brachten Uruguay zweimal in Führung. Sergio Agüero vom englischen Meister Manchester City glich im Bloomfield Stadium zunächst zum 1:1 aus (63.). Zum Abschluss traf dann noch der Weltstar per Elfmeter.

Es war ein Gala-Auftritt von Messi, nicht nur wegen des Tores kurz vor Schluss: Mitte der ersten Halbzeit legte er ein Solo auf das Feld, wie man es nur ganz selten sieht. In Höhe des Mittelkreises tanzte er zwei Gegenspieler aus, stolperte dann fast, lief aber weiter. Dann legte er sich auf den Boden, machte eine Drehung, nahm den Ball weiter mit, dribbelte und passte dann auf seinen Mitspieler. Eine irre Szene!

Spiel stand kurz vor der Absage

Das Spiel hatte in den vergangenen Tagen vor der Absage gestanden, nachdem es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen dem israelischen Militär und den Palästinensern gekommen war.

Bereits vor der WM 2018 sollte Messi mit der argentinischen Auswahl ein Testspiel in Jerusalem bestreiten. Doch nach heftigen Protesten und Drohungen hatten die Südamerikaner das Spiel abgesagt.


Der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes, Dschibril Radschub, hatte damals sogar die Fans dazu aufgerufen, Trikots und Poster von und mit Messi zu verbrennen, sollte dieser in Jerusalem spielen. Radschub wurde dafür vom Fußball-Weltverband für ein Jahr gesperrt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur DPA
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