Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > EM 2021 >

EM 2021: Greenpeace-Fallschirmspringer stört deutschen EM-Auftakt


Sturz auf das Spielfeld  

Personen verletzt: Protestler stört DFB-Spiel

16.06.2021, 07:44 Uhr | t-online

 (Quelle: Glomex)
Aktivist stürzt mit Fallschirm ins Stadion

Was für ein Schreckmoment kurz vor dem Anpfiff des EM-Spiels zwischen Deutschland und Frankreich: Plötzlich gerät ein Motorschirm-Flieger über der Münchner Arena ins Taumeln. (Quelle: Sat.1)

Schreckmoment bei der EM: Plötzlich gerät ein Motorschirm-Flieger über der Münchner Arena ins Taumeln. (Quelle: Sat.1)


Noch vor Anpfiff des ersten EM-Spiels des DFB-Teams flog ein Fallschirmspringer in den Innenraum des Münchner Stadions. Und wurde wenig später von Ordnern abgeführt. 

Aufregung kurz vor Anpfiff des EM-Gruppenspiels zwischen Deutschland und Frankreich. Nur wenige Minuten vor Beginn landete ein Fallschirmspringer auf dem Spielfeld in der Allianz Arena.

Er landete allerdings nicht etwa auf den Beinen, sondern stürzte auf den Platz. Grund: Zuvor verfing er sich in der Aufhängung der "Spidercam". Nationalmannschaftsverteidiger Antonio Rüdiger – am nächsten am Mann – fragte den Fallschirmspringer sofort, ob alles gut ist.

Doch offensichtlich verletzte sich der Mann nicht. Er wurde kurz danach von Ordnern vom Spielfeld geleitet. Nach Informationen der ARD-Sportschau beschädigte der Störenfried allerdings bei seiner Landung technische Ausrüstung, er verletzte zudem eine Beleuchterin, die von Sanitätern versorgt werden musste.

ZDF-Kommentator Belá Retha fragte anschließend live im TV: "Gibt es denn keine normalen Fußballspiele mehr?" Auch Markus Söder verurteilte die Aktion. Mehr dazu lesen Sie hier.


Hintergrund: Rethy musste am vergangenen Samstag schon die EM-Partie zwischen Dänemark und Finnland kommentieren, in welchem der Däne Christian Eriksen auf dem Spielfeld wiederbelebt werden musste.

Nach Angaben der Polizei wurden bei der Aktion zwei Personen verletzt, beide am Kopf. Der Aktivist hatte mit seinem Schirm die Kabel der über dem Spielfeld aufgehängten Kamera berührt. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) bezeichnete das Vorhaben als "rücksichtslos" und "gefährlich".

"Wir entschuldigen uns dafür, dass bei der Greenpeace-Aktion Menschen gefährdet wurden und dadurch offenbar eine Person verletzt wurde", schrieb die Umweltorganisation am Abend bei Twitter: "Wir hoffen, dass es allen gut geht." Wegen einer "technischen Störung" sei es zur "erzwungenen Notlandung" gekommen.

Liebe Leserinnen und Leser, wie haben Sie das Spiel der Nationalmannschaft gegen Frankreich wahrgenommen? Sind Sie zufrieden mit der Leistung oder nicht? Schicken Sie uns eine Mail unter dem Betreff "EM-Spiel" an lesermeinung@stroeer.de. Eine Auswahl der Einsendungen werden wir mit Nennung des Namens veröffentlichen.

DFB-Pressechef Jens Grittner sagte nach dem Spiel: "Diese Aktion verurteilen wir als DFB. Derjenige hat andere gefährdet und verletzt. Der Vorgang wird geprüft und ist bei den Behörden, bei der Polizei und bei der Uefa."

Auf dem gelben Gleitschirm des Fallschirmspringers war ein Schriftzug der Umweltorganisation Greenpeace zu lesen, dazu stand "Kick out Oil" auf dem Schirm. Der genaue Hintergrund der Aktion blieb zunächst unklar. 

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: