• Home
  • Sport
  • Fußball
  • Nationalmannschaft Deutschland
  • Taktische Kniffe beim DFB: So schickt Hansi Flick das System Löw in Rente


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextFriedrich Merz liegt im KrankenhausSymbolbild für einen TextAlle Tesla-Ladesäulen sind illegalSymbolbild für einen TextLkw-Fahrer fleht auf A40 um HilfeSymbolbild für ein VideoUnglaubliche Szenen im FreibadSymbolbild für einen TextLego siegt vor GerichtSymbolbild für einen TextDax geht mit Zuwächsen ins WochenendeSymbolbild für ein VideoKutschpferd kollabiert mitten in New YorkSymbolbild für einen TextSchicksalsschlag für Claudia EffenbergSymbolbild für einen TextGoldschakal reißt Schafe in BayernSymbolbild für ein VideoLiegenwahnsinn auf MallorcaSymbolbild für einen TextMann stirbt während Fahrt auf AutobahnSymbolbild für einen Watson TeaserARD-Schauspielerin teilt Oben-ohne-FotoSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

So schickt Flick das System Löw in Rente

Von Constantin Eckner

Aktualisiert am 12.10.2021Lesedauer: 3 Min.
Hansi Flick: Unter dem neuen Bundestrainer hat sich die DFB-Elf in Nordmazedonien als erstes europäisches Team für die WM in Katar qualifiziert.
Hansi Flick: Unter dem neuen Bundestrainer hat sich die DFB-Elf in Nordmazedonien als erstes europäisches Team für die WM in Katar qualifiziert. (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die DFB-Elf hat sich mit ihrem Sieg in Nordmazedonien vorzeitig für die WM im kommenden Jahr qualifiziert. Das ist vor allem auch der Verdienst von Neu-Bundestrainer Hansi Flick.

Deutschland hat sich mit dem 4:0 gegen Nordmazedonien als erste europäische Nation für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar qualifiziert. Das Spiel in Skopje sicherte dem DFB-Team jedoch nicht nur ein WM-Ticket, sondern untermauerte auch die Veränderungen, die Bundestrainer Hansi Flick in den ersten Wochen seiner Amtszeit herbeiführen konnte.


DFB-Team in der Einzelkritik: Sieben Mal Note 2 – aber ein Star enttäuscht

Die deutsche Mannschaft müht sich lange gegen Nordmazedonien, dann aber platzt der Knoten. Dabei können sich gleich mehrere DFB-Akteure auszeichnen. Der Überblick.
Manuel Neuer: Im ersten Durchgang kaum gefordert, nach der Pause mit einem Wackler, als er einen hastigen Rückpass von Thilo Kehrer unter Druck zum Gegner spielte. Danach auch in der zweiten Hälfte beschäftigungslos. Note 3
+14

Noch im März hatte Deutschland in Duisburg eine schmachvolle 1:2-Niederlage gegen Nordmazedonien hinnehmen müssen. Und der Gegner präsentierte sich am Montagabend vor einer temperamentvollen Heimkulisse ähnlich wie noch im Frühjahr. Nationaltrainer Blagoja Milevski hatte taktisch von einer Fünfer- auf eine Viererabwehr – wie auch zuletzt in allen anderen Partien der Nordmazedonier – umgestellt, was aber nicht hieß, dass sein Team weniger defensiv agierte.

Die Grundformationen beider Teams
Die Grundformationen beider Teams (Quelle: Constantin Eckner)
ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Wohnmobil gerät auf der A8 ins Schleudern: Frau schwer verletzt
Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten an einer Unfallstelle auf der Autobahn 8 an einem Wohnmobil: Zwei weitere Insassen blieben unverletzt.


Stattdessen standen die Nordmazedonier zumeist tief in der eigenen Hälfte, verteidigten in zwei kompakten Blöcken und lauerten auf Konter über Angreifer Adis Jahović und den Schalker Darko Churlinov. Somit war die Aufgabe für das DFB-Team vergleichbar knifflig, aber die Lösungen der Flick'schen Truppe um einiges besser. Der 56-jährige Bundestrainer ließ das Offensivspiel in dieser Partie statt über die rechte mehrheitlich über die linke Seite laufen. Dort kooperierten der Hoffenheimer David Raum (bei seinem Startelf-Debüt) und England-Legionär Kai Havertz hervorragend. Zumeist zog Letzterer mit oder ohne Ball in die Mitte und öffnete außen die Bahn für Raum.

Außen tun sich Lücken auf

Dieses Zusammenspiel stand stellvertretend für den taktischen Ansatz der Deutschen. Die DFB-Auswahl wusste, dass Nordmazedonien wieder die Mitte dicht machen würde. Also drängten sie die Hausherren zusätzlich ins Zentrum und schufen so Platz auf den Flügeln. Dass Thomas Müller, bekanntlich der deutsche "Raumdeuter", vielfach von der Mitte nach rechts zog, war nur folgerichtig, weil der Routinier die sich öffnenden Freiräume erkannte und ausnutzen wollte.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Einziger Knackpunkt am deutschen Angriffsspiel war die Verwertung der Möglichkeiten im letzten Spielfelddrittel. Raum und Havertz brachen des Öfteren – sei es mit Sprints oder Eins-gegen-Eins-Dribblings – durch, flankten jedoch anschließend in den Strafraum, wo Thomas Müller und Timo Werner natürlich keinerlei Lufthoheit gegen die nordmazedonische Innenverteidigung hatten. Als jedoch die Kräfte bei den Hausherren schwanden, konnte sich die DFB-Elf immer besser mit Flachpässen durchkombinieren und auch im Zentrum zum Erfolg kommen. Als die Nordmazedonier erstmalig aufgerückt waren und nicht kompakt standen, konnte Deutschland sofort über Serge Gnabry den Führungstreffer einleiten. Geduld war vonnöten.

Der taktischen Marschroute treu geblieben

Eben jene Geduld ging der deutschen Mannschaft zuweilen vor einigen Monaten noch ab. Was der Mannschaft zudem fehlte, war die positionelle Flexibilität auf dem Feld. Flick hat es geschafft, eine klare 4-2-3-1-Grundstruktur zu etablieren, wie sie schon aus seiner Zeit bei Bayern München bekannt ist, und zugleich seinen Spielern die Freiheiten zu geben, Positionen zu tauschen und Verschiebungen vorzunehmen. Müllers Ausweichen auf die rechte Seite war nur eines von mehreren Beispielen dafür am Montagabend.

Dass Nordmazedonien trotz der deutlichen Überlegenheit der deutschen Mannschaft hier und da zu Kontergelegenheiten kam, ließ sich schlicht nicht verhindern. Auch andere Spitzenteams tun sich in solchen WM-Qualifikationsspielen schwer und werden nach Ballverlusten gelegentlich überlaufen. Wichtig war, dass die Spieler der taktischen Marschroute von Flick vertrauten und mit Tempo, aber eben auch Geduld, die Angriffe gegen Nordmazedoniens Bollwerk fuhren. Der große Unterschied zur Niederlage im März.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
DeutschlandDuisburgHansi FlickNordmazedonienThomas Müller
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website