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Fußball-Bundesliga: Sechs Spiele, sechs Köpfe

Von dpa
Aktualisiert am 22.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Will bei der TSG 1899 Hoffenheim mit dem BVB wieder fĂŒr sportliche Schlagzeilen sorgen: Marco Reus.
Will bei der TSG 1899 Hoffenheim mit dem BVB wieder fĂŒr sportliche Schlagzeilen sorgen: Marco Reus. (Quelle: Christian Charisius/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Nach dem Pokal-Aus beim FC St. Pauli lieferte sich BVB-KapitĂ€n Marco Reus ein verbales ScharmĂŒtzel mit einer Reporterin. Im Duell mit einem anderen Pokal-Verlierer will er wieder fĂŒr sportliche Schlagzeilen sorgen.

In FĂŒrth steht der Mainzer Trainer-Vertreter im Fokus, in Gladbach ein Neuzugang. Sechs Spieler und Trainer, auf die heute zu achten sein wird:

SC Freiburg - VfB Stuttgart

VINCENZO GRIFO - FĂŒr den aus Pforzheim stammenden Offensivmann ist das Baden-WĂŒrttemberg-Duell immer ein besonderes Spiel. Und passend dazu ist er aktuell auch noch richtig gut in Form. Beim 4:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim unter der Woche ebnete Grifo den Freiburgern mit zwei Toren den Weg ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Gemeinsam mit KapitĂ€n Christian GĂŒnter bildet Freiburgs Topscorer ein gefĂ€hrliches Gespann auf der linken Seite. Mit seinem feinen Fuß trug er diese Saison auch schon erheblich zur StandardstĂ€rke der Badener bei. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo ist gewarnt vor dem Edeltechniker.

Bayer Leverkusen - FC Augsburg

PATRIK SCHICK - 18 Tore nach 19 Bundesliga-Spielen gelangen vor ihm noch keinem Bayer-Profi. Patrik Schick hat großen Anteil, dass sein Team als Dritter gut im Rennen um die Champions League liegt. Bemerkenswert ist die Effizienz des 25 Jahre alten Tschechen. Von allen Profis mit mehr als fĂŒnf Toren benötigte er bei einem Schnitt von 3,1 die wenigsten TorschĂŒsse. Mit seiner Torquote rangiert er derzeit sogar vor den Superstars Robert Lewandowski und Erling Haaland. Schick trifft alle 70 Minuten, Bayerns Weltfußballer alle 71 und der BVB-StĂŒrmer alle 72 Minuten. Allein sechs Schick-Treffer legte Florian Wirtz auf - ebenfalls Ligabestwert.

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MARVIN FRIEDRICH - Gleich in seinem zweiten Liga-Spiel nach seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach muss Marvin Friedrich gegen die alten Kollegen ran. Über die Konstellation musste selbst Gladbachs Trainer Adi HĂŒtter schmunzeln - und viel zu schmunzeln hat der Österreicher derzeit angesichts der Lage der Borussia nicht. Auch daran ist Friedrich durchaus beteiligt. Der 26-JĂ€hrige wurde als Nachfolger fĂŒr spĂ€testens im Sommer wechselnden Matthias Ginter geholt und ist gleich Stammkraft am Niederrhein. Dabei gibt es noch ganz viel Luft nach oben. Die ersten beiden Auftritte beim 1:2 gegen Leverkusen und im Pokal beim 0:3 in Hannover waren - vorsichtig formuliert - noch ausbaufĂ€hig.

Kennen Sie BABAK KEYHANFAR? Keyhanfar ist der Assistent vom Mainzer Coach Bo Svensson und ersetzt seinen Boss an der Seitenlinie. Denn Svensson ist nach vier Gelben Karten gesperrt. Babak habe einen "sehr guten Draht zur Mannschaft. Ich glaube, dass die Jungs fĂŒr ihn durchs Feuer gehen werden", sagte Svensson ĂŒber seinen Ersatzmann.

TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund

MARCO REUS - Nach dem Pokal-Knockout beim Zweitligisten St. Pauli war Marco Reus sichtlich gereizt. "Wo sind die Bayern jetzt enteilt? Sechs Punkte, richtig? Sollen wir jetzt aufgeben, oder was?", antwortete der BVB-KapitĂ€n im ersten ARD-Interview auf die Frage nach den nur noch geringen Titelchancen der Borussia. Nicht nur die dĂŒrftige Leistung des gesamten Teams, sondern auch seine eigene schwache Vorstellung bereitete dem 32 Jahre alten Routinier Frust. In keinem der drei Pflichtspiele nach der Winterpause konnte Reus wirklich ĂŒberzeugen. Sein Trainer Marco Rose stĂ€rkte ihm dennoch demonstrativ den RĂŒcken: "Ich kann nicht erkennen, dass er in irgendeiner Form ĂŒberspielt ist. Er ist unser KapitĂ€n - und ich stehe zu unserem KapitĂ€n."

MILOS PANTOVIC: Er gilt mittlerweile als Garant fĂŒr schöne Treffer. Nachdem Milos Pantovic bereits mit zwei Traumtoren aus gut 40 Metern in der Bundesliga-Hinrunde fĂŒr Furore gesorgt hatte, festigte er auch im Pokalspiel gegen Bremen mit einem Doppelpack seinen Ruf als KunstschĂŒtze. Vor allem sein Heber zur zwischenzeitlichen 2:1-FĂŒhrung seines Teams zeigte, ĂŒber welch feine Technik der in MĂŒnchen geborene Serbe verfĂŒgt. Der beim FC Bayern ausgebildete 25-JĂ€hrige ist mit nunmehr sieben Pflichtspieltoren der erfolgreichste VfL-SchĂŒtze und auf gutem Weg zu einem Stammplatz in der Startelf.

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