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Skandal in Österreich: Morddrohungen gegen Schiedsrichter

Skandal in Österreich  

Morddrohungen gegen zwei Schiedsrichter

03.12.2017, 10:13 Uhr | sid

Skandal in Österreich: Morddrohungen gegen Schiedsrichter. Schiedsrichter Dieter Muckenhammer erhält anonyme Drohungen. (Quelle: imago images/GEPA Pictures)

Schiedsrichter Dieter Muckenhammer erhält anonyme Drohungen. (Quelle: GEPA Pictures/imago images)

Österreichs Fußball-Bundesliga wird von Morddrohungen gegen zwei ihrer Schiedsrichter erschüttert. Ein Klub-Boss spielt die Angelegenheit herunter.

Wie die "Kronen Zeitung" berichtete, haben die Unparteiischen Dieter Muckenhammer und Manuel Schüttengruber jeweils nach Spielen von Rapid Wien anonyme Emails erhalten, in denen ihnen nach dem Leben getrachtet wird.

E-Mails von schirimafia@oefb.at

Die beiden Unparteiischen waren bei Rapids Niederlagen gegen Salzburg (2:3) und gegen Altach (1:2) im Einsatz gewesen. Muckenhammer hatte beim Salzburger Auswärtserfolg in Wien als vierter Offizieller Schiedsrichter darauf hingewiesen, dass Rapid-Stürmer Giorgi Kvilitaia ein Tor mit der Hand erzielt hat. Schüttengruber hatte am vergangenen Mittwoch beim Altacher Sieg in Wien zwei Rapidler vom Platz gestellt.

Muckenhammer sagte der "Kronen Zeitung": "Ich habe von schirimafia@oefb.at eine Mail erhalten. Mit dem Inhalt, dass ich und Kollege Manuel Schüttengruber uns nicht wundern sollen, wenn wir mal auf der Straße oder in meiner Heimat Ostermiething abgefangen werden würden."

Rapid-Manager relativiert Drohungen

Zudem habe der Email-Schreiber gedroht: "Pfeift ihr weiter so gegen Rapid, wird es für euch nur noch diese Weihnachten geben", verriet Muckenhammer, der Anzeige gegen Unbekannt erstattete.

Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek relativierte die Vorkommnisse bei Sky Österreich: "Ganz klar, Bedrohungen sind in jeder Form abzulehnen. Allerdings wird versucht, aus vielen Dingen Klicks zu generieren. Wir kennen die Typen, die Absender nicht. Es ist schlecht, das kann man so sagen. Aber ich würde mir mehr wünschen, dass man die Kirche im Dorf lässt."

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