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Spanische Liga wagt erneuten Vorstoß für USA-Spiele

Neuer USA-Vorstoß  

Atletico Madrid will Ligaspiel in Miami austragen

18.10.2019, 07:04 Uhr | sid

Spanische Liga wagt erneuten Vorstoß für USA-Spiele. Der spanische Ligaverband möchte Ligaspiele in den USA austragen. (Quelle: imago images/Action Plus)

Der spanische Ligaverband möchte Ligaspiele in den USA austragen. (Quelle: Action Plus/imago images)

Bislang spielten spanische Fußballklubs nur in der Saisonvorbereitung auf amerikanischem Boden. Das will der spanische Ligaverband LFP nun ändern – und treibt damit erneut seine Internationalisierungspläne voran.

Der spanische Vizemeister Atletico Madrid könnte für ein Gastspiel der nationalen Fußball-Liga bald in den USA Station machen. Gemeinsam mit dem Ligaverband (LFP) und Gegner FC Villarreal reichte Atletico am Donnerstag beim spanischen Fußballverband (RFEF) einen formalen Antrag auf eine Verlegung des Ligaspiels ein, dies gab der Verband in einer Pressemitteilung bekannt.

Statt wie geplant im Estadio del la Ceramica von Villarreal soll die Partie des 16. Spieltags im Hard Rock Stadium von Miami ausgetragen werden. Dafür soll die Partie um zwei Tage auf den 6. Dezember vorgezogen werden, der Anstoß in der Heimstätte von NFL-Team Miami Dolphins ist für 22 Uhr spanischer Zeit geplant. Wie die spanische Onlinezeitung "El Confidencial" berichtet, soll Villarreal für den Verdienstausfall des Heimspiels entschädigt werden. Zudem soll es Charterflüge für interessierte Fans geben.

Fifa und Uefa lehnen USA-Gastspiele bislang ab

Der Ligaverband treibt damit zum wiederholten Male seine Internationalisierungspläne voran. Bereits in der Vorsaison sollte Meister FC Barcelona im Rahmen des Ligabetriebs Ende Januar in Miami auf den FC Girona treffen. Auch damals hatten sich die Klubs und der Ligaverband auf dieses Gastspiel geeinigt. Am Ende scheiterte die erstmalige Austragung einer Begegnung der Primera Division auf internationalem Boden allerdings an einem breiten Widerstand.

Der spanische Fußballverband, die Spielergewerkschaft sowie Fifa und Uefa lehnten das Gastspiel allesamt ab. Zwischenzeitlich hatte der LFP mit einer Klage gegen den RFEF sogar eine Austragung der Partie erzwingen wollen, ehe Barca sich wegen der Streitigkeiten von dem Vorhaben zurückzog. Der Ligaverband hatte 2018 einen Vertrag mit dem US-Unternehmen Relevent abgeschlossen, nachdem in den nächsten 15 Jahren je ein Spiel pro Saison in den USA oder Kanada ausgetragen wird.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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