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Bierhoff-Nachfolger? Bobic wird plötzlich deutlich

Von dpa, sid, KS

Aktualisiert am 09.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Bierhoff-Nachfolger? Viele halten Bobic für einen Top-Manager im Bereich Nationalmannschaft.
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Der Sportgeschäftsführer von Hertha BSC gilt weiter als heißer Kandidat auf den Posten beim DFB. Nun hat sich Fredi Bobic erneut geäußert – und schlägt klarere Töne an als zuletzt.

Fredi Bobic kann sich einen Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund vorstellen. "Wenn irgendwas funktionieren kann, was auch meine Person betrifft, dann kann ich nie etwas ausschließen. Ich lebe in der Realität und so dynamisch kann der Fußball sein", sagte der Sportgeschäftsführer des Bundesligisten Hertha BSC bei MagentaTV – und wurde damit deutlicher als in seinen letzten Aussagen zur Personalfrage.

Der DFB sucht nach dem am Montag verkündeten Rücktritt von Direktor Oliver Bierhoff einen Nachfolger, im Gespräch ist auch eine Doppellösung. Zunächst müsse der DFB Profile erstellen und wissen, was er in Zukunft will, sagte der 51 Jahre alte Bobic. Erst danach sollte es um die Wahl der richtigen Person gehen. "Das können auch andere sein, das muss nicht ich sein", sagte Bobic.

Bobic gilt als ernsthafter Kandidat für die Nachfolge. Sein Fokus liege aber "ganz klar bei Hertha BSC", da sei er "komplett drin, und das interessiert mich". Dass sein Name in der Debatte immer wieder genannt wird, sei ihm nicht egal. "Es ist natürlich so, dass das mit einem etwas macht. Das ist ganz selbstredend und auch ganz klar." Er gehe aber "ruhig und strukturiert vor."

"Genauigkeit geht vor Schnelligkeit"

Befragt nach dem Verhältnis zu Bundestrainer Hansi Flick sagte Bobic, er habe "mit Hansi nie ein großes Problem gehabt". Er schätze ihn als Mensch und als Trainer, "der unheimlich vieles erreicht hat in sehr kurzer Zeit". Flick genieße bei ihm eine sehr hohe Anerkennung. "Ich hoffe einfach nur, dass er auch das Quäntchen Glück und das richtige Händchen hat, auch für die Zukunft in Hinblick auf die EM 2024."

Der DFB und Bierhoff hatten sich nach dem WM-Debakel in Katar nach 18 Jahren am vergangenen Montag getrennt. DFB-Vize Hans-Joachim Watzke hatte am Donnerstag erklärt, dass eine Lösung vor Weihnachten wünschenswert wäre. Er wisse aber nicht, ob dies realistisch sein. "Wir haben keinen Zeitdruck. Genauigkeit geht vor Schnelligkeit", sagte Watzke.

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Verwendete Quellen
  • Presseagentur MagentaTV
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID
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