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WM 2014: Kolumbien und Belgien sind die Geheimfavoriten


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Kolumbien und Belgien sind die Geheimfavoriten

t-online, JS

01.12.2013Lesedauer: 3 Min.
Belgiens Marouane Fellaini (li.) im Zweikampf mit James Rodriguez.
Belgiens Marouane Fellaini (li.) im Zweikampf mit James Rodriguez. (Quelle: Reporters/imago-images-bilder)
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Ein Blick auf die FIFA-Weltrangliste verrät Erstaunliches. Während auf den ersten drei Plätzen wie erwartet die arrivierten Fußball-Großmächte Spanien, Deutschland und Argentinien stehen, verblüfft der Blick auf die Plätze dahinter. Denn hinter dem Spitzen-Trio folgen nicht etwa die üblichen Verdächtigen wie Brasilien, Italien, England oder die Niederlande – stattdessen liegen Kolumbien und Belgien auf den Rängen vier und fünf.

Zwei Länder, die den etablierten Nationen zum Teil den Rang abgelaufen haben und längst den Status eines Geheimfavoriten für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Brasilien besitzen. Beide haben lange darauf hingefiebert: Die Belgier sind erstmals nach zwölf Jahren wieder bei einer WM dabei, die Kolumbianer erstmals seit 16 Jahren.


Foto-Show: Die unvergessenen Duelle mit England

Der 30.07.1966, Wembley-Stadion in London, WM-Finale, Deutschland gegen England - Das erste Aufeinandertreffen der beiden Nationalteams läutet gleichzeitig den Beginn einer großen Rivalität ein. Zuvor hat Deutschland von 1908 bis 1966 kein einziges Freundschaftsspiel gegen die Engländer für sich entscheiden können.
Das meistdiskutierte Tor der Fußball-Geschichte: Der Schuss von Geoff Hurst (nicht im Bild) gegen Deutschlands Nationaltorhüter Hans Tilkowski in der Verlängerung wird als Treffer zum 3:2 gewertet, obwohl der Ball die Torlinie nicht im vollen Umfang überschritten hat. Das Wembley-Tor ist geboren. Am Ende gewinnt England 4:2 und holt den bis heute einzigen WM-Titel für das Mutterland des Fußballs.
+15

Erinnerungen an 1986

Und beide wecken große Erwartungen. So schnalzen Fußball-Kenner bei einem Blick auf den Kader der Belgier mit der Zunge: Neben den Bundesliga-Legionären Koen Casteels (Hoffenheim), Daniel van Buyten (Bayern München) und Sebastien Pocognoli (Hannover) sind es vor allem die Spitzenkräfte aus der Premier League, die die "Roten Teufel" auf eine ähnlich erfolgreiche WM wie 1986 hoffen lassen. Damals wurde Belgien in Mexiko Vierter.

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Auf der Insel kicken mittlerweile Klasse-Leute wie Eden Hazard, Kevin de Bruyne (beide FC Chelsea), Marouane Fellaini (Manchester United), Vincent Kompany (Manchester City), Christian Benteke (Aston Villa), Thomas Vermaelen (Arsenal London) oder Romelu Lukaku (FC Everton). Die englische Tageszeitung "The Independent" hielt unlängst fest, dass "die sieben besten Teams der Premier League mindestens einen Schlüsselspieler aus Belgien in ihrem Kader haben".

"Die anderen haben Angst vor uns"

Mit Keeper Thibaut Courtois (Atletico Madrid) oder Mittelfeldspieler Axel Witsel (Zenit St. Petersburg) komplettieren weitere internationale Spitzenkräfte den exzellenten Kader. Diese Ansammlung hochkarätiger Individualisten ist das Resultat einer umfangreichen Jugendförderung in Belgien. Diese wirkt sich auf den Stil des Wilmots-Teams aus, welcher mit den Adjektiven "jung, talentiert und spielstark" wohl am besten beschrieben ist.

Dementsprechend schaut das deutsche Nachbarland bereits jetzt mit großem Selbstbewusstsein auf das Turnier im nächsten Jahr in Brasilien. "Wir spüren den Respekt in Europa und der ganzen Welt", sagt Nationaltrainer Marc Wilmots. "Belgien ist das heißeste Versprechen im europäischen Fußball", lehnt sich indes der frühere Bayern-Keeper Jean-Marie Pfaff aus dem Fenster. "Die anderen haben Angst vor uns."

Falcao der Star der "Cafeteros"

Angst, mindestens aber Respekt sollten die etablierten Nationen nächstes Jahr auch vor Kolumbien haben. Die Südamerikaner schafften als Zweiter ihrer Qualifikationsgruppe hinter Argentinien souverän den Sprung nach Brasilien. Insbesondere die Offensive der "Cafeteros" ist top besetzt. Superstar ist Radamel Falcao, der im letzten Sommer für rund 60 Millionen Euro von Atletico Madrid zum AS Monaco gewechselt war. Aber auch die weiteren Protagonisten wie James Rodriguez (ebenfalls Monaco) oder Jackson Martinez (FC Porto) lassen aufhorchen. Bundesliga-Legionär Adrian Ramos, seines Zeichens Leistungsträger bei Hertha BSC, hat sein WM-Ticket noch nicht einmal sicher, so groß ist die Konkurrenz.

Kolumbien ist ein unbequemer Gegner, der das 4-4-2-System von Trainer Jose Pekerman perfekt verinnerlicht hat. Zudem spricht für die Elf, dass das Turnier in Südamerika stattfindet. Bekanntlich konnte noch nie eine europäische Nation dort gewinnen.

Vor rund drei Wochen kam es übrigens bereits zu einem Duell der Geheimfavoriten. Falcao führte Kolumbiens Nationalmannschaft dabei zum Sieg. Der Angreifer erzielte beim 2:0 (1:0)-Erfolg gegen die "Roten Teufel" in Brüssel den ersten Treffer (51. Minute), Victor Ibarbo (67.) von Cagliari Calcio erzielte den Endstand.

Bei der WM werden sich beide Teams vor der K.O.-Runde nicht wiedersehen. Belgien und Kolumbien sind als Gruppenköpfe gesetzt, ebenso wie sechs weitere Teams. Dafür müssen Länder wie die Niederlande und Italien in Topf 2, Frankreich in Topf 3. Die Setzliste speist sich aus der FIFA-Weltrangliste. Somit ist es auch Schwarz auf Weiß nachzulesen, dass die Fußball-Welt Belgien und Kolumbien auf dem Zettel haben sollte.

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