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Tennis: Alexander Zverev – "aus meinem Jahr kann man Film machen"

Zverev nach ATP-Finals  

"Aus meinem Jahr kann man einen Film machen"

21.11.2020, 07:52 Uhr | dpa

Tennis: Alexander Zverev – "aus meinem Jahr kann man Film machen". Alexander Zverev: Der deutsche Tennisprofi musste sich in London Novak Djokovic geschlagen geben. (Quelle: imago images/Xinhua  )

Alexander Zverev: Der deutsche Tennisprofi musste sich in London Novak Djokovic geschlagen geben. (Quelle: Xinhua /imago images)

Das Jahr des deutschen Tennisprofis Alexander Zverev hatte sowohl Höhen als auch Tiefen. Zudem sorgte der Hamburger auch privat für Schlagzeilen – und bilanziert nun die letzten elf Monate im Rückblick.

Auch nach dem verpassten Halbfinal-Einzug zum Saisonabschluss blickt Alexander Zverev zuversichtlich ins kommende Jahr. "Es war generell ein relativ positives Jahr für mich. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt", sagte der beste deutsche Tennisspieler nach seinem 3:6, 6:7 (4:7) bei den ATP Finals in London gegen Topstar Novak Djokovic: "Natürlich wollte ich ein paar mehr Matches gewinnen, vor allem die wichtigen und die großen. Aber es ist jetzt so wie es ist, und ich freue mich auf das nächste Jahr."

In dieser Saison hatte der Hamburger zunächst bei den Australian Open sein erstes Grand-Slam-Halbfinale erreicht, dann stand er nach der monatelangen Pause aufgrund der Coronavirus-Krise bei den US Open erstmals in einem Endspiel bei einem der vier wichtigsten Turniere. Es gebe viel, worauf er aufbauen könne für 2021, meinte Zverev.

Private Schlagzeilen überschatteten sportliche Karriere 

Bei den beiden kurzfristig ins Programm gehobenen Turnieren in Köln hatte Zverev im Oktober seine Titel Nummer 12 und 13 gefeiert. Beim Masters-Turnier in Paris bestritt der 23-Jährige vor den ATP Finals noch ein weiteres Endspiel. Private Schlagzeilen hatten das Sportliche aber in den Hintergrund gerückt.

Zunächst war bekannt geworden, dass seine Ex-Freundin Brenda Patea ein Kind von ihm erwartet. Dann warf ihm eine andere frühere Freundin, Olga Scharipowa, häusliche Gewalt vor. "Aus meinem Jahr kann man eigentlich einen Film machen", sagte Zverev. "Ich habe mehr erlebt als in den normalen Jahren glaube ich. Was Tennis betrifft, was das Leben trifft. Mein Jahr war sehr interessant."

Um den letzten Tennis-Titel in diesem Jahr kämpfen die Top Vier der Weltrangliste, die am Samstag (15.00 Uhr/Sky) zunächst die Halbfinals bestreiten.

Der serbische Weltranglisten-Erste Djokovic bekommt es mit dem österreichischen US-Open-Sieger Dominic Thiem zu tun. Der spanische French-Open-Sieger Rafael Nadal spielt gegen den russischen Weltranglisten-Vierten Daniil Medwedew. Er könne keinen Favoriten ausmachen, sagte Zverev vor den letzten zwei Tagen der ATP Finals.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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