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CDU-Politiker Merz: Auch die EU muss Olympische Spiele boykottieren

  • Sven Böll
  • David Digili
Von S. Späth, S. Böll, D. Digili

08.12.2021Lesedauer: 1 Min.
CDU-Politiker Merz: "Großer Respekt" vor der WTA-Entscheidung.
CDU-Politiker Merz: "Großer Respekt" vor der WTA-Entscheidung. (Quelle: Jens Schicke/imago-images-bilder)
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Der CDU-Politiker begrüßt die Entscheidungen vom Tennisverband WTA und der USA im Umgang mit der Volksrepublik. Merz knüpft eine Hoffnung an die Schritte gegen China.

CDU-Politiker Friedrich Merz hat den von den USA angekündigten diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking und die Entscheidung des Welttennisverbands der Frauen (WTA) begrüßt. "Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung des Welttennisverbandes, alle Tennisturniere in China auszusetzen. Auch die Entscheidung der USA, wegen der andauernden Menschenrechtsverletzungen die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in China diplomatisch zu boykottieren, halte ich für richtig", sagte Merz im Interview mit dem Nachrichtenportal "t-online".

Der Fall der verschwundenen Tennisspielerin Peng Shuai sorgt seit Wochen für weltweite Besorgnis. Peng hatte über die sozialen Medien Missbrauchsvorwürfe gegen ein hochrangiges Mitglied der Kommunistischen Partei erhoben, bereits kurz nach ihrem Post wurde jegliche Berichterstattung und Information zum Fall durch staatliche Zensur unterbunden und von der Sportlerin fehlte tagelang ein Lebenszeichen. Noch immer herrscht Unklarheit über den Aufenthaltsort der 35-Jährigen. Auch wegen der anhaltenden Unterdrückung der uigurischen Minderheit gibt es weiter internationale Proteste gegen die chinesische Regierung.

Die USA hatten am Montag angekündigt, keine politischen Vertreter zu den Spielen zu entsenden, am Mittwoch zogen Australien und Großbritannien nach. Merz hofft auf eine Signalwirkung: "Die Europäische Union sollte diese Entscheidung ebenfalls so treffen. Damit könnten die Athleten an der Olympiade teilnehmen, aber das Regime in Beijing wäre politisch weitgehend isoliert."

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Das komplette Interview mit Friedrich Merz lesen Sie am Donnerstag auf t-online.

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