• Home
  • Sport
  • Mehr Sport
  • Basketball
  • US-Basketballerin wegen Drogenschmuggels in Russland schuldig gesprochen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextAfD-Mann unterstützte Horst MahlerSymbolbild für einen TextHarry und Meghan besuchen unsSymbolbild für einen TextEnergiewirtschaft fordert EntlastungenSymbolbild für einen TextHöhe der Gasumlage wird verkündetSymbolbild für ein VideoLuxusjacht brennt vor Urlaubsinsel abSymbolbild für einen TextDiese Polizei-App kann jeder nutzenSymbolbild für einen TextAuto kracht gegen Baum – zwei ToteSymbolbild für einen TextMit 67: "Polizeiruf"-Star ist totSymbolbild für ein VideoDrohne filmt Brandstifter beim ZündelnSymbolbild für einen TextSexbombe? Söder-Video sorgt für LacherSymbolbild für einen TextFischsterben: Urlauber hängen festSymbolbild für einen Watson TeaserBundesliga-Klub wirft Spieler rausSymbolbild für einen TextDiese Getränke können Kopfschmerzen auslösen

US-Basketballerin Griner muss in Russland neun Jahre hinter Gitter

Von t-online, afp, reuters, dpa
Aktualisiert am 04.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Court hearing of U.S. basketball player Brittney Griner
"Habe Fehler begangen": Die US-Basketballerin wurde in Russland verurteilt. (Quelle: Glomex)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Brittney Griner ist von einem russischen Gericht wegen Drogenschmuggels schuldig gesprochen worden. Nun hofft die US-Amerikanerin auf einen Gefangenentausch.

Eingeschlossen in einem Käfig stand Brittney Griner vor Gericht und erwartete ihr Urteil, es traf den Basketballstar aus den USA trotz schlimmster Befürchtungen wie ein Hammerschlag. Wegen Drogenschmuggels muss Griner in Russland neun Jahre hinter Gitter, Richterin Anna Sotnikowa blieb nur sechs Monate unter der Forderung der Staatsanwaltschaft und nur ein Jahr unter der Höchststrafe. Seit Februar sitzt Griner in Haft, nun bleibt der 31-Jährigen nur die Hoffnung auf einen Gefangenenaustausch.

"Hoffe, dass Ihr Urteil mein Leben nicht hier beendet"

"Ich habe einen Fehler gemacht und hoffe, dass Ihr Urteil mein Leben nicht hier beendet", flehte Griner. Doch das Gericht in Chimki kannte keine Gnade. US-Präsident Joe Biden nannte die Entscheidung in einer ersten Reaktion "inakzeptabel. Ich fordere Russland auf, sie unverzüglich freizulassen, damit sie wieder mit ihrer Frau, ihren Verwandten und Teamkollegen vereint werden kann."

Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben das Recht, Berufung einzulegen. Doch die Chancen dürften für das Anwaltsteam der Amerikanerin schlecht stehen, eine merkliche Reduzierung herbeizuführen.

"Ich fordere das Gericht auf, Griner für schuldig zu erklären und sie zu neun Jahren und sechs Monaten Gefängnis zu verurteilen", hatte Staatsanwalt Nikolai Wlasenko Stunden vor dem Urteilsspruch verlangt. Maximalstrafe für ein solches Vergehen sind in Russland zehn Jahre Haft, das Gericht schöpfte seine Möglichkeiten nahezu komplett aus.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin schickt Brief an Kim Jong Un – Sorge um AKW wächst
Kim Jong Un und Wladimir Putin stoßen nach ihrem Gespräch miteinander an.


Festnahme am Moskauer Flughafen Scheremetjewo

Zuletzt hatten die Vertreter der zweimaligen Olympiasiegerin noch Hoffnung verbreitet. "Wir erwarten ein eher mildes Urteil", sagte Rechtsanwalt Alexander Boykow. Seine Einschätzung war ganz offensichtlich falsch.

Griner musste sich seit Prozessbeginn am 1. Juli wegen Verstößen gegen Drogengesetze verantworten, sie war am Moskauer Flughafen Scheremetjewo nach ihrer Ankunft aus den USA festgenommen worden, nachdem Sicherheitskräfte in ihrem Gepäck Vape-Kartuschen mit Cannabis-Öl gefunden hatten. Griner hatte sich zu Beginn des Gerichtsverfahrens zwar schuldig bekannt, absichtlichen Drogenschmuggel aber bestritten.

Wlasenko sagte, Griner sei "absichtlich" durch den Korridor für Fluggäste gegangen, die nichts zu verzollen haben und habe dies auch erklärt, "um die Substanz zu verbergen". Sie habe "schnell gepackt" und auch nicht die Absicht gehabt, die Substanzen in Russland zu sich zu nehmen, erklärte dagegen Griner.

Meistertitel in den USA

Boykow betonte, dass seine Mandantin Cannabis selbst in den USA nur "gelegentlich" verwendet habe, um Schmerzen zu lindern. Dem Gericht war das egal, in Russland ist der Stoff auch für medizinische Zwecke verboten.

Griner spielt (eigentlich) in der US-Profiliga WNBA für Phoenix Mercury und wurde 2014 mit dem Team Meister. Da sie seit mittlerweile acht Jahren in der WNBA-Pause für UMMC Jekaterinburg aufläuft, flog sie wenige Tage vor dem russischen Überfall auf die Ukraine nach Moskau - und wurde zum politischen Spielball.

Biden hatte im Vormonat Kontakt zu Griners Ehefrau Cherelle aufgenommen und versichert, sich für die "schnellstmögliche Freilassung" einzusetzen. Alle Bemühungen waren bislang erfolglos, aber es war auch klar, dass zunächst der Gerichtsprozess beendet werden würde. Hinter den Kulissen wird verhandelt, Griners Anwälte sind in die Gespräche über einen möglichen Gefangenenaustausch nicht involviert. Der Fall Griner geht weiter.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
CannabisJoe BidenRusslandUSA
Fußball

Formel 1


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website