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French Open: Novak Djokovic sendet politische Botschaft


Novak Djokovic sendet politische Botschaft

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 30.05.2023Lesedauer: 2 Min.
Novak Djokovic: Der Serbe nutzte seinen Sieg bei den French Open für eine politische Message.Vergrößern des BildesNovak Djokovic: Der Serbe nutzte seinen Sieg bei den French Open für eine politische Message. (Quelle: IMAGO/Lionel Guericolas/MPP/Starface)
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Novak Djokovic steht aktuell in Paris bei den French Open auf dem Tenniscourt. Seinen Erfolg im ersten Match zelebrierte er mit einer Botschaft.

Der serbische Tennisstar Novak Djokovic hat seinen Auftaktsieg bei den French Open für eine politische Botschaft genutzt.

Nach dem klaren Drei-Satz-Erfolg gegen den Amerikaner Aleksandar Kovacevic schrieb der 22-malige Grand-Slam-Turniersieger "Kosovo ist das Herz Serbiens. Stop der Gewalt!" auf die Linse einer TV-Kamera. Meist unterschreiben die Spieler auf den großen Plätzen nach Siegen mit ihrer Signatur, nutzen dies aber auch für Botschaften.

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Die Organisatoren waren für eine Stellungnahme zu der Aktion von Djokovic angefragt. Gemäß grundsätzlicher Ethikregeln des französischen Tennisverbands ist unter anderem die öffentliche Äußerung von politischen und religiösen Meinungen untersagt. Ob dies auch bei den French Open gilt, war zunächst unklar.

Unruhen im Norden Kosovos

Hintergrund der Aktion von Djokovic sind die jüngsten Unruhen im serbisch dominierten Norden des Kosovos. Militante Serben hatten gegen die Einsetzung neuer Bürgermeister in Zvecan und weiteren Gemeinden protestiert. Dabei wurden 30 Soldaten der von der Nato geführten Kosovo-Schutztruppe KFOR verletzt. Außerdem wurden laut einem Krankenhaus in Mitrovica 53 Serben verletzt. Mehr zur Lage im Kosovo lesen Sie hier.

Das heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Kosovo hatte sich 2008 für unabhängig erklärt. Serbien erkennt die Eigenstaatlichkeit seiner einstigen Provinz nicht an und verlangt die Rückgabe.

"Als Serbe tut es mir weh, was im Kosovo passiert, unsere Leute wurden aus dem Gemeindeamt vertrieben", sagte Djokovic am Montag serbischen Medien zufolge im serbischen Teil seiner Pressekonferenz zu der Botschaft. Djokovics Vater Srdjan stammt aus dem Kosovo. "Als Persönlichkeit des öffentlichen Lebens" fühle er sich "verpflichtet, Unterstützung für unser Volk und ganz Serbien zu zeigen."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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