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Djokovic berät sich mit Anwälten – und bleibt auf freiem Fuß

Von t-online, sid, dpa, rtr, np, MEM

Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Novak Djokovic: Die Nummer eins der Tenniswelt, hier auf einem Wandbild in Serbiens Hauptstadt Belgrad, erreichte am Montag vor Gericht einen Teilerfolg.
Novak Djokovic: Die Nummer eins der Tenniswelt, hier auf einem Wandbild in Serbiens Hauptstadt Belgrad, erreichte am Montag vor Gericht einen Teilerfolg. (Quelle: Aleksandar Djorovic/imago-images-bilder)
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Dem Einspruch des serbischen Tennisprofis Novak Djokovic gegen seine verweigerte Einreise nach Australien ist stattgegeben worden. Das entschied ein Gericht am Montag. Doch Djokovic droht weiter Ärger.

Novak Djokovic hat im juristischen Tauziehen um seine Einreise in Australien einen ersten Teilsieg errungen. Ein Gericht in Melbourne entschied am Montag zugunsten des 34 Jahre alten Tennisstars und ordnete Djokovics Freilassung aus der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige an. Die Anwälte des Serben waren gegen die Annullierung seines Visums durch die Grenzschutzbehörden nach der Ankunft des Weltranglistenersten am Mittwoch vorgegangen.

Djokovic durfte das Einreise-Gebäude verlassen, in dem er seit seiner Landung "eingesperrt" war. Sein Pass und andere Reisedokumente mussten ihm wieder ausgehändigt werden. Die Entscheidung der Regierung, das Einreisevisum Djokovics zu widerrufen, sei unangemessen gewesen. Ob Djokovic damit nun regulär einreisen kann, ist aber noch unklar. Ein Anwalt der australischen Bundesregierung erklärte nach dem Urteilsspruch, der Einwanderungsminister behalte sich vor, das Visum von Djokovic erneut zu widerrufen. Damit steht weiterhin in der Schwebe, ob der Serbe an den Australian Open teilnehmen kann.

Tumulte vor dem Büro der Djokovic-Anwälte

Nach Angaben seines Bruders Djordje berät Djokovic derzeit mit seinen Anwälten über das weitere Vorgehen. Er sei im Büro seiner Anwälte, sagte Djordje Djokovic dem serbischen TV-Sender TV Prva. "Er geht aktuell alle Optionen durch", sagte der Bruder des 34 Jahre alten Weltranglisten-Ersten. "Das war eine große Niederlage für die australische Regierung, und sie tun sich schwer damit."

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Gegen 14 Uhr will sich Djokovic nach Angaben seines Vaters Srdjan auf einer von der Familie geplanten Pressekonferenz äußern. Djokovic soll per Video zugeschaltet werde, wie sein Vater gegenüber der BBC bestätigte.

Vor dem Büro seiner Anwälte kam es am Montagabend (Ortszeit) derweil zu Tumulten. Auf Twitter postete der Journalist Tumaini Carayol vom "Guardian" ein Video in dem zu sehen ist, dass sich sämtliche Anhänger des Tennis-Stars versammelt haben und "Befreit Novak" grölen. Ein Auto, das das Büro verlässt, ist von den Fans umgeben. Zudem sind Polizeikräfte im Einsatz.

Carayol schreibt zudem: "Schließlich umzingelte die Polizei das Auto und sprühte eine Substanz auf die Menge. Viel Husten und Leute spülen sich die Augen."

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Frist verstrichen: Djokovic bleibt vorerst auf freiem Fuß

Am späten Montagabend (gegen 21 Uhr Ortszeit) kristallisierte sich heraus, dass Djokovic vorerst auf freiem Fuß bleibt. Das Einwanderungsministerium hatte vier Stunden Zeit gehabt, um das vom Gericht erteilte Visum zu widerrufen. Der Minister für Einwanderung, Alex Hawke, verzichtete allerdings vorerst darauf, dem serbischen Tennisstar mit seiner persönlichen Entscheidungsgewalt erneut die Aufenthaltsberechtigung zu entziehen. Eine entsprechende Frist verstrich am Abend. Auf das persönliche Entscheidungsrecht wies ein Sprecher von Hawke am Montag ausdrücklich hin. Er wurde mit den Worten zitiert, der Minister befasse sich mit der Sache, es handele sich dabei um ein andauerndes Prozedere.

Demzufolge ist weiterhin alles andere als sicher, dass Titelverteidiger Djokovic an den Australian Open (Startdatum 17. Januar) teilnehmen kann. Eine Entscheidung von Hawke wird laut Medienberichten am Dienstag erwartet. Djokovics Rivale Rafael Nadal sprach sich für eine Teilnahme Djokovics aus: "Unabhängig davon, ob ich in einigen Dingen mit Djokovic übereinstimme oder nicht, hat die Gerechtigkeit ohne jeden Zweifel gesprochen", sagte der Spanier am Montag dem spanischen Radiosender Onda Cero.

Djokovics Anwälte hatten sich zuvor in ihrer Argumentation darauf gestützt, dass ihrem Mandanten eine Ausnahmegenehmigung von der Impfung durch zwei unabhängige medizinische Gremien erteilt worden war. Dies erkannte Richter Anthony Kelly an und stellte die Frage "Was mehr hätte dieser Mann noch tun können?" in den Raum. Djokovic hatte bereits für die Anhörung das Park Hotel in Melbourne verlassen dürfen, in das ihn die Behörden nach Verwehren der Einreise gebracht hatten.

Djokovic habe "absolut alles" für Einreise getan

Die Djokovic-Anwälte verwiesen in der Anhörung darauf, dass ihr Mandant "absolut alles" für die Einreise nach Australien getan habe. Der Sportstar soll am 16. Dezember positiv auf das Coronavirus getestet worden sein und gilt damit als genesen. Er sollte nach dem Richterspruch unverzüglich seinen Pass und persönliche Gegenstände zurückbekommen.

Vorausgegangen war ein tagelanges juristisches Tauziehen, das Beobachter in der ganzen Welt bewegte. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic sprach von einer "Belästigung" Djokovics, dessen Vater schlug bei Protesten in Belgrad noch schärfere Töne an. Der australische Premierminister Scott Morrison wehrte sich und betonte, dass niemand über dem Gesetz stehe.

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