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Biathlon-WM 2015: Gold für Erik Lesser - 20 Schüsse, 20 Treffer


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Erik Lesser holt Gold in der Verfolgung

Von t-online, dpa, sid
Aktualisiert am 08.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Erik Lesser krönt sich in Kontiolahti zum Weltmeister in der Verfolgung.
Erik Lesser krönt sich in Kontiolahti zum Weltmeister in der Verfolgung. (Quelle: dpa-bilder)
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Gold für Deutschland! Biathlet Erik Lesser hat bei den Weltmeisterschaften im finnischen Kontiolahti die Goldmedaille im Verfolgungsrennen geholt. Der 26-Jährige leistete sich bei 20 Versuchen keinen Schießfehler und setzte sich über 12,5 Kilometer mit großem Vorsprung durch. Silber ging an Anton Shipulin aus Russland, Bronze holte Tarjei Boe (Norwegen). Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es die erste Medaille in Finnland.

"Das ist einfach geil, das ist phänomenal", sagte Lesser im ZDF: "Ich hatte echt gute Latten unter den Füßen und habe von Beginn an gewusst, dass es etwas werden kann."


Das deutsche Team bei der Biathlon-WM 2015

Viel Grund zum Jubeln hatte Simon Schempp bisher in diesem Winter: Drei Siege und fünf zweite Plätze stehen für den 26-Jährigen zu Buche. In die WM geht er als Weltcup-Zweiter.
Bei den Damen ruhen die größten Hoffnungen auf Laura Dahlmeier. Die 21-Jährige kam bei den letzten sechs Weltcup-Rennen fünfmal unter die ersten vier. In Nove Mesto gewann sie dabei den Sprint. Weil sie wegen einer im Sommer erlittenen Fußverletzung erst im Dezember in den Weltcup einstieg, geht sie in die WM als 14. im Weltcup.
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Lesser, 2014 in Sotschi Olympia-Zweiter im Einzel und mit der Staffel, trat durch seinen Erfolg in die Fußstapfen von Ricco Groß: Der Ruhpoldinger hatte 2004 bei der Heim-WM in Oberhof zuletzt Verfolgungs-Gold für Deutschland gewonnen.

"Jeder hatte ein Lächeln auf dem Gesicht"

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Die letzten Minuten seines Gold-Laufs genoss Lesser in vollen Zügen. "Jeder hatte ein Lächeln auf dem Gesicht, die Betreuer und Trainer sind auf die Strecke gekommen und haben mich angefeuert", erzählte der neue Champion. Für Benedikt Doll hingegen, als Zehnter ebenfalls aussichtsreich in das Rennen gestartet, reichte es am Ende nur zum 28. Platz.

Bundestrainer Mark Kirchner, der sich "riesig für Erik" freute, hatte seinem Duo nach der starken Vorstellung im Sprint durchaus eine Verbesserung zugetraut. "Sie haben schon oft genug bewiesen", sagte der 44-Jährige, "dass sie im Vorderfeld mitschwimmen und dort bestehen können."

Traumhaft sicher am Schießstand

Wenigstens Lesser bestätigte diese Einschätzung von Beginn an. Nach der fehlerfreien ersten Einlage verließ der Thüringer den Schießstand als Zweiter, führte das Feld danach sogar zum zweiten Schießen hin. Auch dabei fielen wieder alle fünf Scheiben - der Traum von Gold nahm schon zu diesem Zeitpunkt mehr als nur schemenhafte Konturen an.

Zumal Lesser weiter groß auftrumpfte. In der Loipe hielt er seine Konkurrenten mit einer soliden Leistung auf Abstand, und während Lesser seine dritte Schnellfeuereinlage ablieferte, mussten die Verfolger in die Strafrunden. Gut 20 Sekunden Vorsprung nahm Lesser auf die vierte Runde mit und brachte durch einen weitere fehlerfreie Einlage schließlich den größten Erfolg seiner Karriere in trockene Tücher. "Gib alles oder enttäusche alle", habe er sich gedacht: "Auf der letzten Runde vorneweg zu laufen - das ist schon ziemlich cool."

Peiffer verbessert sich auf Platz 14

Der frühere Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer, der beim Weltcup in Oslo mit seinem ersten Saisonsieg eine vielversprechende WM-Generalprobe abgeliefert hatte, belegte trotz einer guten Leistung derweil am Ende Platz 14. Zu groß war letztlich die Hypothek aus dem Sprint, in dem Peiffer als 30. weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.

Gar nicht erst dabei beim Wettstreit der besten 60 Sprint-Athleten war Shooting Star Simon Schempp. Der als Gesamtweltcup-Zweiter angereiste 26-Jährige aus Uhingen hatte am Samstag "das schlechteste Rennen seit langem" abgeliefert - sieben von zehn Schüssen verfehlten dabei das Ziel. Schempp, eigentlich als Gold-Favorit nach Nordkarelien gereist, landete am Ende auf einem enttäuschenden 77. Platz. Die Verfolgung erlebte er daher nur im Hotel.

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