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Biathlon in Antholz: Simon Schempp und Erik Lesser geht die Kraft aus


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Schempp und Lesser geht die Kraft aus

Von sid
22.01.2017Lesedauer: 1 Min.
Im Massenstart hat es für Simon Schemp in Antholz nicht zu einem Podestplatz gereicht.
Im Massenstart hat es für Simon Schemp in Antholz nicht zu einem Podestplatz gereicht. (Quelle: GEPA pictures/imago-images-bilder)
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Biathlet Simon Schempp hat zum Abschluss des Weltcups im italienischen Antholz die Podestplätze verpasst. Der 28-Jährige belegte im Massenstart über 15 Kilometer mit einem Schießfehler den siebten Platz. Direkt dahinter landete Erik Lesser (1 Fehler) auf dem achten Rang.

Den Sieg im letzten Einzelrennen vor der WM in Hochfilzen/Österreich (9. bis 19. Februar) sicherte sich Johannes Thingnes Bö (Norwegen/0) vor Quentin Fillon Maillet (Frankreich/1). Dritter wurde Anton Schipulin (Russland/1).


Die peinlichsten Biathlon-Pannen

Die Pech-WM von Pyeongchang 2009: Elf Grad plus, Dauerregen und Sturm: die Biathlon-WM drohte wegzuschwimmen. Am Freitag, den 13., fielen in der südkoreanischen Provinz zuerst die TV-Kameras und Werbebanden um, dann verwandelte sich die Laufstrecke in einen See. Das Training und die Eröffnungsfeier mussten abgesagt werden.
Auch das kann Vollblut-Profis schon mal passieren: Frank Luck ist seinerzeit in seinem "Wohnzimmer" in Oberhof verkehrt in die Strafrunde gelaufen. "Das hing damit zusammen, dass wir im täglichen Training die Strafrunde entgegen dem Uhrzeigersinn gelaufen sind. Das hat sich über Jahre hinweg automatisiert. Ich dachte damals: 'Da kommen dir aber viele entgegen!'", sagte Luck.
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Kräfte schwinden auf der Schlussrunde

Schempp hatte in diesem Winter den Massenstart in Oberhof gewonnen und in Nove Mesto den zweiten Rang belegt. Auf 1640 Metern Höhe in Antholz startete der Schwabe zunächst mit einem Schießfehler, traf anschließend jedoch alle Scheiben. Der ehemalige Staffel-Weltmeister ging als Vierter auf die Schlussrunde, am Ende schwanden jedoch die Kräfte.

Am Samstag hatte die Männerstaffel um Schlussläufer Schempp noch ihren ersten Sieg seit knapp zwei Jahren gefeiert. Bei den Frauen siegte Nadine Horchler sensationell vor der Gesamtweltcup-Führenden Laura Dahlmeier.

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