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Verhalten russischer Athleten "einfach nur peinlich"

  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong

03.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Rushan Minnegulov: Der russische Biathlet und SkilanglÀufer darf nicht an den Paralympischen Spielen in Peking teilnehmen.
Rushan Minnegulov: Der russische Biathlet und SkilanglÀufer darf nicht an den Paralympischen Spielen in Peking teilnehmen. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
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FĂŒr DBS-PrĂ€sident Beucher ist es richtig, dass russische und belarussische Athleten nicht bei den Paralympics antreten. Er berichtet von unangemessenem Verhalten genannter Sportler vor Ort.

Am Freitag starten die Paralympischen Spiele in Peking. Seit Donnerstag ist auch klar, dass keine russischen und belarussischen Sportler dabei sein werden. FĂŒr den PrĂ€sidenten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Friedhelm Julius Beucher, ist es der einzig richtige Entschluss.

Im GesprĂ€ch mit t-online berichtet er von "unangemessenem" Jubel russischer Athleten und wie er die RĂŒckwĂ€rtsrolle des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) wahrgenommen hat.

t-online: Wie haben Sie vom Ausschluss von Russland und Belarus erfahren?

Friedhelm Julius Beucher: Wir wurden informiert, dass am Donnerstag ein Schreiben an die Nationalen Paralympischen Komitees herausgegeben wird – und haben unseren Augen erst nicht getraut. Dann haben wir uns gefreut. Der Tag davor war nĂ€mlich ein schwarzer Tag.

Friedhelm Beucher: Der DBS-PrÀsident befindet sich wegen der Paralympics bereits in China.
Friedhelm Beucher: Der DBS-PrÀsident befindet sich wegen der Paralympics bereits in China. (Quelle: Beautiful Sports/imago-images-bilder)



Warum?

Die Weltsportgemeinschaft war in einer bisher nie dagewesenen SolidaritĂ€t aufgetreten und schloss ĂŒberall russische und belarussische Athletinnen und Athleten aus. Nicht um die Athleten zu quĂ€len, sondern um gegen Putin und Lukaschenko ein Zeichen zu setzen. Bei den Paralympics aber tat man noch bis gestern so, als wĂ€re nichts – und die russischen und belarussischen Sportler sollten als Mogelpackung unter 'neutraler Flagge' antreten dĂŒrfen. Da haben wir uns empört. Mann stelle sich das doch mal vor: Da hĂ€tten beim Biathlon am Schießstand ein russischer und ukrainischer Athlet möglicherweise nebeneinander gelegen. Das wĂ€re doch unertrĂ€glich.

Sport und Politik sind also nicht voneinander zu trennen.

NatĂŒrlich nicht. Ich laufe gerade durch das paralympische Dorf hier in China und sehe, dass hier weiterhin noch die russische Fahne hĂ€ngt. Es ist ein AmmenmĂ€rchen, dass Sport und Politik nichts miteinander zu tun haben. Sport war immer politisch und ist oft auch politisch missbraucht worden.

Haben Sie Spannungen im paralympischen Dorf erlebt?

Nein. Aber ich habe noch nie so wenige Athleten auf den Straßen des Dorfes gesehen, wie hier bei diesen Spielen. Ich war gestern – nach der zwischenzeitlichen Entscheidung, dass russische und belarussische Athleten teilnehmen können – sehr angefressen, weil im
russischen Haus nebenan frenetischer Jubel ausgebrochen ist. Das hielt ich fĂŒr völlig unangemessen. Und das hat auch nicht die NeutralitĂ€t und Betroffenheit gegenĂŒber dem Krieg zum Ausdruck gebracht. Ich fand das einfach peinlich.

Wie wichtig war es nun, diese beiden Nationen doch noch
auszuschließen?

Wir sind in die internationale Wertegemeinschaft des internationalen Sports zurĂŒckgekehrt. Es ist eine Situation, in der man nur erfolgreich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Und da hatte sich die IPC-Spitze fĂŒr 18 Stunden außerhalb dieser Reihe gestellt. Den Sportlern tut es auch leid, dass bekannte Kollegen nicht an den Start gehen dĂŒrfen, aber es geht um Konsequenzen. Und die muss man eben in Kauf nehmen, wenn
man sein Land reprÀsentiert.

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