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Josef Ferstl frustriert: DSV-Fahrer chancenlos in Kvitfjell


Ski alpin  

Ferstl frustriert: DSV-Fahrer chancenlos in Kvitfjell

02.03.2019, 12:39 Uhr | dpa

Josef Ferstl frustriert: DSV-Fahrer chancenlos in Kvitfjell. Ohne Glück: Josef Ferstl. (Quelle: imago images/GEPA Pictures)

Ohne Glück: Josef Ferstl. (Quelle: GEPA Pictures/imago images)

Die deutschen Skirennfahrer spielen bei der Abfahrt in Kvitfjell keine Rolle. Josef Ferstl landet beim Sieg von Paris als bester Deutscher auf Rang 16. Die Entscheidung im Disziplin-Weltcup fällt erst im Weltcup-Finale in Andorra.

Skirennfahrer Dominik Paris hat die Abfahrt im norwegischen Kvitfjell gewonnen und die Entscheidung im Disziplin-Weltcup noch einmal spannend gemacht. Der italienische Kitzbühel-Sieger landete am Samstag auf der Olympia-Strecke von Lillehammer 1994 vor dem im Abfahrts-Weltcup führenden Beat Feuz aus der Schweiz. Dritter wurde der Österreicher Matthias Mayer.


Mit dem dritten Abfahrts-Saisonsieg des 29-jährigen Paris ist die Entscheidung um die kleine Kristallkugel vertagt. Sie fällt erst bei der letzten Weltcup-Abfahrt zwischen Paris und Feuz. Der Schweizer hat vor dem letzten Saisonrennen in zwei Wochen in Andorra 80 Punkte Vorsprung vor dem Südtiroler. "Das beste kommt jetzt zum Schluss", sagte Paris mit Blick auf das Duell mit Feuz im Saison-Finale.

Ferstl: "Bekomme es einfach nicht gebacken"

Als bester der fünf DSV-Athleten fuhr Josef Ferstl auf den 16. Rang. "Zweidrittel der Fahrt waren ganz ordentlich. Ich probiere es jedes Jahr wieder und bekomme es einfach nicht gebacken", kommentierte der 30-Jährige vom SC Hammer im ZDF-Interview. Dominik Schwaiger und Klaus Brandner landeten gar nur auf den Plätzen 39 und 41, Christof Brandner und Manuel Schmid schieden aus.


"Unten zieht der Ski einfach nicht. Und das sind am Ende dann die hundertstel Sekunden, die fehlen." Es liege aber nicht am Material oder der Abstimmung, betonte Ferstl: "Ich will unten einfach zu schön fahren und verliere den Kampfgeist. Da muss ich aggressiver fahren. Das ist mein großes Manko." In seiner Spezialdisziplin Super-G am Sonntag (11.00 Uhr) will es Ferstl besser machen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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