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Direktor der Wiener Staatsoper: Dominique Meyer wird Intendant der Mailänder Scala

Direktor der Wiener Staatsoper  

Dominique Meyer wird Intendant der Mailänder Scala

30.06.2019, 12:07 Uhr | dpa

Direktor der Wiener Staatsoper: Dominique Meyer wird Intendant der Mailänder Scala. Dominique Meyer wechselt an die Mailänder Scala.

Dominique Meyer wechselt an die Mailänder Scala. Foto: Theatre Des Champs-Elysees. (Quelle: dpa)

Mailand (dpa) - Der Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, wird neuer Intendant der Mailänder Scala. Der Franzose übernehme das Amt an der renommierten Oper im Sommer 2021, erklärte Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala laut italienischer Nachrichtenagenturen am Freitagabend.

Bis dahin sei weiter der österreichische Intendant Alexander Pereira im Amt. Meyer werde aber von Mitte kommenden Jahres an bereits zur Scala wechseln.

Um Pereira hatte es an der Scala seit Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2014 immer wieder Ärger gegeben, sein Vertrag endet im Februar kommenden Jahres. Er hatte zuletzt zum Beispiel ein umstrittenes Sponsoring aus Saudi-Arabien angestrebt.

Dabei sollte der saudische Kulturminister Prinz Badr bin Abdullah einen Platz im Aufsichtsrat der Scala bekommen. Jedoch platzte der Deal nach Protesten unter anderem der Regionalregierung. Bereits geflossene 3,1 Millionen Euro sollten an Saudi-Arabien zurückgegeben werden.

Pereira ist es dennoch gelungen, mit neuen Produktionen und großen Namen das damals finanziell gebeutelte Theater in Schwung zu bringen. Die Scala ist eine der berühmtesten Opern der Welt.

Der 63 Jahre alte Meyer ist seit 2010 Chef der Wiener Staatsoper, die alljährlich Schauplatz des für das Haus lukrativen Opernballs ist. Gelobt wird er in Medien für seine Diplomatie und für Einnahmerekorde, die er der Oper brachte. An der Scala - berühmt für Dramen nicht nur auf der Bühne - wird er es voraussichtlich nicht leicht haben. Am Freitag demonstrierten Mitarbeiter für einen Verbleib Pereiras.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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