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"Boshafte" Spekulationen über First Lady: Trump attackiert Medien

Melania Trumps Verschwinden  

"Boshafte" Gerüchte über First Lady: Trump attackiert Medien

07.06.2018, 03:21 Uhr | AFP, dpa, aj

"Boshafte" Spekulationen über First Lady: Trump attackiert Medien. Melania Trump und ihr Mann besuchten die Katastrophenschutzbehörde Fema in Washington. (Quelle: AP/dpa/Andrew Harnik)

Melania Trump und ihr Mann besuchten die Katastrophenschutzbehörde Fema in Washington. (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

"Alles Fake, ihr geht es sehr gut": Donald Trump hat Spekulationen über den Zustand seiner Frau Melania zu zerstreuen versucht – und dabei die Medien scharf attackiert. Die First Lady der USA hatte sich mehr als drei Wochen nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. 

US-Präsident Donald Trump hat Spekulationen über seine Frau Melania zurückgewiesen und die Medien scharf attackiert. "Die Fake-News-Medien haben sich so unfair und bösartig gegenüber meiner Frau und unserer großartigen First Lady, Melania, verhalten", schrieb Trump am Mittwoch auf Twitter. 

Er zitierte Spekulationen über den "baldigen Tod", eine "Gesichtsoperation" oder den Auszug seiner Frau aus dem Weißen Haus. "Alles Fake, ihr geht es sehr gut", schrieb er.

Melania Trump hatte sich nach einer Nieren-OP im Mai mehr als drei Wochen lang nicht in der Öffentlichkeit gezeigt, was die Spekulationen über ihren Gesundheitszustand auslöste. Gemeinsam mit ihrem Mann nahm sie dann am vergangenen Montag bei einem Empfang für Angehörige getöteter Soldaten teil. Der Termin fand allerdings unter Ausschluss der TV-Kameras statt. Die First Lady stellte anschließend Fotos davon ins Internet.


Trump stellt Journalisten an den Pranger

In der vergangenen Woche hätten vier Journalisten seine Frau "vergnügt" im Weißen Haus auf dem Weg zu einer Sitzung gesehen, berichtete Trump. Doch habe keiner von ihnen darüber berichtet, denn dies hätte die Skandalgeschichten ins Wanken gebracht. "Gefälschte Nachrichten sind wirklich böse", empörte sich der Präsident. Entgegen seiner Darstellung hatten allerdings zwei Reporter durchaus über die Begegnung mit der First Lady berichtet.

Am Mittwoch begleitete Melania Trump ihren Mann zur Fema, und die Fernsehkameras waren dabei. Der Präsident sagte bei diesem Auftritt, seine Frau habe eine "kleine raue Strecke" hinter sich, inzwischen gehe es ihr aber "großartig". Die Menschen im Lande "lieben Dich", sagte er an seine Frau gewandt. Die First Lady ergriff selbst nicht das Wort.

Melania Trump wird den Präsidenten allerdings weder zum Gipfel von sieben Industriestaaten (G7) an diesem Wochenende in Kanada noch zu dessen Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Dienstag in Singapur begleiten, wie eine Sprecherin der Präsidentengattin bereits am Wochenende mitgeteilt hatte.

Verwendete Quellen:
  • dpa, afp

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