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Weltreisende: Abenteurerin Heidi Hetzer feiert Weihnachten in Afrika

Weltreisende  

Abenteurerin Heidi Hetzer feiert Weihnachten in Afrika

21.12.2018, 10:26 Uhr | dpa

Weltreisende: Abenteurerin Heidi Hetzer feiert Weihnachten in Afrika. Heidi Hetzer kennt keine Grenzen.

Heidi Hetzer kennt keine Grenzen. Foto: Britta Pedersen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Berliner Abenteurerin Heidi Hetzer (81) will Weihnachten in Äthiopien feiern. "Es gibt hier so viel zu sehen. Man würdigt alle Dinge, die wir in Europa haben, viel mehr, wenn man sie plötzlich nicht mehr hat", schilderte Hetzer der Deutschen Presse-Agentur.

"Dann wird einem bewusst, dass das alles keine Selbstverständlichkeit ist und wir im Luxus leben und nicht dankbar sind." Die ehemalige Autohaus-Chefin war zuvor zweieinhalb Jahre mit Oldtimer "Hudo" um die Welt gereist, was viel Aufsehen erregte. Derzeit ist sie in Afrika unterwegs, was man im Internet verfolgen kann.

Hetzers Gefährt ist diesmal ein Toyota Landcruiser von 1988 - nach ihren Angaben versehen mit einem Motor ohne Elektronik, einem Hubdach zum Schlafen, einem Kühlschrank, Wasser und einem Kocher. Das Auto ist pink beklebt. "Die hässlichste Farbe für Männer, damit sie ihn mir nicht klauen - und wenn, ist er schnell wieder zu finden."

Begleitet werde sie auf der Tour zeitweise von Heiko Glander, einem Kanadier. Dieser fahre im März von Kenia nach Hause. Heidi Hetzer will allein weiterreisen, in Richtung Kapstadt. Dort wolle sie ihre "Pink Lady" einmotten und im April nach Berlin fliegen.

Im Herbst 2019 wartet ein neues Afrika-Abenteuer: Dann geht es zurück nach Kapstadt. Von Angola aus will Hetzer dann mit Glander auf der Westseite Afrikas nach Marokko reisen. "Das wird schwer und gefährlich. Vielleicht scheitern wir auch." Und sonst? "Wünschen tue ich mir nur Gesundheit, ich merke schon, dass mir alles etwas schwerer fällt. Aber geht nicht gibt's nicht."

Die äthiopisch-orthodoxen Christen feiern Weihnachten indes nicht am 24. Dezember, sondern erst Anfang Januar, weil sie sich nicht am gregorianischen, sondern am julianischen Kalender orientieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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