Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars >

Hetzjagd der Boulevardmedien: Politikerinnen solidarisieren sich mit Herzogin Meghan

Hetzjagd der Boulevardmedien  

Politikerinnen solidarisieren sich mit Herzogin Meghan

31.10.2019, 10:57 Uhr | dpa

Hetzjagd der Boulevardmedien: Politikerinnen solidarisieren sich mit Herzogin Meghan. Meghan, Herzogin von Sussex, bekommt Rückenstärkung aus der Politik.

Meghan, Herzogin von Sussex, bekommt Rückenstärkung aus der Politik. Foto: Facundo Arrizabalaga/PA Wire/dpa. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Herzogin Meghan (38) hat in ihrem Kampf gegen britische Boulevardmedien Unterstützung aus der Politik bekommen. Trotz des andauernden Streits um den Brexit solidarisierten sich 72 weibliche Abgeordnete aller Parteien in einem offenen Brief mit der Ehefrau von Prinz Harry (35).

In dem am Dienstag von der Labour-Politikerin Holly Lynch veröffentlichten Schreiben kritisieren die Frauen vor allem "veraltete" und "koloniale Untertöne" in der Berichterstattung über die ehemalige US-Schauspielerin mit afroamerikanischen Wurzeln. Dies könne nicht hingenommen werden.

"Als weibliche Abgeordnete aller politischen Richtungen möchten wir Ihnen unsere Solidarität ausdrücken, indem wir uns gegen die oft geschmacklose und irreführende Natur der Geschichten wenden, die in einigen unserer nationalen Zeitungen über Sie, Ihren Charakter und Ihre Familie gedruckt werden", heißt es in dem Brief.

Meghan habe sich bei ihr später persönlich am Telefon bedankt, sagte Initiatorin Lynch. "Sie rief mich an, um mir und den anderen weiblichen Abgeordneten dafür zu danken, dass wir zu ihr stehen und diesen offenen Brief gesendet haben", sagte Lynch dem Sender ITV am Mittwoch. Die Herzogin habe sich über das Schreiben gefreut.

Prinz Harry hatte erst Anfang Oktober Klage gegen zwei britische Zeitungsverlage wegen illegalen Abhörens von Mailbox-Nachrichten eingereicht. Meghan selbst verklagte die "Mail on Sunday", die einen privaten Brief der Herzogin an ihren Vater Thomas Markle in Auszügen veröffentlicht und kommentiert hatte.

Meghans Vater, der in den USA und Mexiko lebt, hatte rund um die Hochzeit seiner Tochter im vergangenen Jahr mehrmals für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. So hatte er von Paparazzi Geld für gestellte Bilder angenommen und die Teilnahme an der Hochzeit seiner Tochter abgesagt.

In einem Interview hatte Meghan jüngst über ihre Probleme bei der Bewältigung der teils sehr kritischen Berichterstattung britischer Boulevardmedien gesprochen und die Frage, ob die vergangenen zwei Jahre "wirklich ein Kampf" waren, bejaht.

Die Parlamentarierinnen schrieben weiter, sie wollten ihre Möglichkeiten nutzen, um sicherzustellen, dass "unsere Presse ihr Recht auf Privatsphäre akzeptiert und Respekt zeigt und dass die Geschichten die Wahrheit widerspiegeln". Auch sie selbst stünden in der Öffentlichkeit, wenn auch in anderer Weise als Meghan. Sie könnten die Herabsetzungen nachvollziehen, die oft benutzt würden, "um Frauen in öffentlichen Ämtern davon abzuhalten, mit unserer sehr wichtigen Arbeit weiterzumachen".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal