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Corona-Krise: Oli Pocher kritisiert Influencer Johannes Haller für sein Verhalten

Promi-Verhalten in Coronavirus-Krise  

Oliver Pocher teilt gegen Influencer aus

19.03.2020, 13:22 Uhr | loe, t-online

Pocher kritisiert Corona-Umgang von Mitbürgern

Oliver Pocher spaziert mit seinem Kind durch den Park und filmt seine Mitbürger auf Bänken und auf dem Spielplatz. Süffisant prangert der Entertainer den Umgang mit dem Coronavirus an. (Quelle: t-online.de)

Pöbelnd im Park: Beim Spaziergang kritisiert Oliver Pocher, wie seine Mitbürger mit dem Coronavirus umgehen. (Quelle: t-online.de)


Oliver Pocher ist bekannt für seine harten Worte gegen Promis: Zuletzt war Michael Wendler sein Ziel. Nun sind es Influencer, die aus seiner Sicht unverantwortlich handeln. Die Reaktionen darauf folgen schnell.

Der Comedian Oliver Pocher sagt wieder einmal deutlich seine Meinung: Johannes Haller, Sarah Harrison oder Angelina Heger – einige bekannte Influencer verhalten sich seiner Ansicht nach nicht angemessen in Zeiten der Ausbreitung des Coronavirus. Mit scharfen Worten kritisiert er in mehreren Instagram-Videos Aussagen, Postings und Verhalten. Besonders hart trifft es Ex-Bachelorkandidaten Johannes Haller.

Haller zeigte auf seinem Instagram-Kanal, wie er mit dem Auto von Deutschland nach Ibiza reiste – um dort eine neue Existenz aufzubauen. Für Pocher habe er mit dieser Aktion in Zeiten von Reisebeschränkungen und Quarantäne "den Vogel abgeschossen". Haller unterlegte einen dieser Beiträge mit dem Song "Olé, wir fahr’n in’n Puff nach Barcelona", was für Pocher geschmacklos sei. Denn Spanien ist inzwischen besonders stark von der Krise betroffen.

Pocher verstehe nicht, warum gerade jetzt so eine Reise zu einem neuen Job stattfinden müsse: Die leeren Straßen, auf denen Haller fährt, seien jetzt "nicht nur dünn, sondern auch dumm besiedelt".

Der 32-jährige Haller antwortet auf die Kritik über seine Instagram-Story und stellt einige Vorwürfe richtig: Er habe seit längerem seine neue Existenz auf Ibiza geplant, habe keine deutsche Staatsbürgerschaft mehr und sei inzwischen ein echter Bürger Ibizas. Eine Einreise wurde ihm daher auch von den Behörden ermöglicht.

Haller: "Hättest mir kurz schreiben können."

Schade finde es Haller, dass Pocher sein Verhalten so stark kritisierte, ohne die genauen Hintergründe zu kennen. "Er stellt Behauptungen auf, ohne kurz recherchiert zu haben" und fügt hinzu: "Mensch Oli, du hättest mir kurz schreiben können, dann hätten wir darüber geredet".

Er bezeichnet Pocher als "das virtuelle Hetzmagazin unserer Zeit, das Sprachrohr aller Wutbürger, der das öffentliche Mobbing legalisieren darf". Eine Entschuldigung würde er annehmen – und Pocher dann auch auf ein Boot einladen, um gemeinsam anzustoßen. Denn Haller macht sich mit seinem eigenen Bootsverleih selbstständig und hofft, dass die Coronavirus-Krise bis zur Sommer-Saison überstanden sei. Existenzängste beschäftigen auch ihn, da er gerade erst am Anfang stehe.

Pocher appelliert an Verantwortungsgefühl

Oliver Pocher hatte in letzter Zeit vermehrt das Thema Coronavirus aufgegriffen und für verantwortungsvolles Handeln plädiert. Auch in seiner aktuellen Story – während der er im Park spazieren geht – kommentiert und kritisiert er sarkastisch seine Mitbürger. 

"Die Leute haben es nicht so gut verstanden. Ich habe den Spielplatz selten so voll gesehen", sagt Pocher. In einem weiteren vierminütigen Video hält er dazu eine Ansprache und erklärt seine Gedanken zu der Ansage, Abstand zu halten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

"Wir müssen es den Leuten sagen, dass man nicht rausgehen soll." Das seien doch keine Ferien. In diesem Zusammenhang prangert er auch das Verhalten von dem Influencer-Paar Sarah und Dominic Harrison an. "Super, dass ihr heute geflogen seid", sagt er. Bald seien die Flughäfen geschlossen und dann sei es auch nicht mehr möglich, "mit den Emirates überall hinzufliegen". Es gebe noch andere "Volltrottel", die in Dubai seien, aber die können auch da bleiben. 

Verwendete Quellen:

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