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Wie reich ist der Mann hinter dem mutmaßlichen Maskenbetrug?

  • Steven Sowa
Von Steven Sowa

Aktualisiert am 07.05.2022Lesedauer: 4 Min.
Fynn Kliemann unter Verdacht: Wer ist eigentlich der Mann hinter der MaskenaffÀre? (Quelle: t-online)
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Neue Recherchen deuten auf einen weiteren Maskenskandal in Deutschland hin. Im Mittelpunkt: der Unternehmer Fynn Kliemann. Doch wer ist der Mann eigentlich, den Böhmermanns Team ins Visier genommen hat?

"Jedes Business ist völlig egal, wenn man dadurch ein Menschenleben retten kann." Ein Satz, der gut auf eine Visitenkarte passt oder eine Werbeanzeige. Ein schöner, sozialkompatibler, altruistischer Ansatz, wie gemacht fĂŒr die eigene Imagepflege. Gesagt hat ihn Fynn Kliemann im MĂ€rz 2020 im Interview mit t-online. In dem GesprĂ€ch ging es um die Corona-Pandemie und darum, wie der Unternehmer aus der Not eine Tugend macht.


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Zwei Jahre spĂ€ter werfen die EnthĂŒllungen des "ZDF Magazin Royale" ein neues, unschönes Licht auf die Aussagen von damals und vor allem die Frage auf: Hat sich Fynn Kliemann an der Notlage bereichert – und nicht nur seine Fans, sondern auch GeschĂ€ftspartner und die Öffentlichkeit mit einem vorgegaukelten, hehren Ansatz betrogen? Die VorwĂŒrfe wiegen schwer, mehr dazu lesen Sie hier.

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Nur so viel: Jan Böhmermann schildert in seiner ZDF-Sendung, wie Kliemann Masken unter dem Label "fair" und in "Europa produziert" verkauft hat, aber in Bangladesch und in Vietnam fĂŒr einen Billigpreis produzieren ließ. Unbrauchbare Mund-Nasen-Bedeckungen seien außerdem an GeflĂŒchtetencamps weitergegeben worden. Wie der Musiker und YouTube-Star mit den Anschuldigungen umgehen wird, bleibt abzuwarten. In einem Pressestatement bestreitet er die VorwĂŒrfe nur teilweise, mehr dazu spĂ€ter.

Fest steht: Erste GeschÀftspartner wie About You haben bereits Konsequenzen gezogen und auch der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wurde Kliemann am Freitag entzogen.

Schon damals im Interview interessiert t-online noch eine andere Frage hinter dem gerne als "Alleskönner" beworbenen Mann aus Zeven in Niedersachsen. Wie viel Geld verdient er eigentlich mit seinen zahlreichen TĂ€tigkeiten? Schließlich ist er nicht nur Musiker, YouTuber, Influencer und "Heimwerkerkönig". Fynn Kliemann betreibt eine ganze Reihe an Unternehmen oder ist an ihnen beteiligt. Die Bandbreite reicht dabei von Film- und Musikproduktion ĂŒber Programmierung bis hin zu Handel und Immobilien. Der 34-JĂ€hrige hat in das Hanf-Start-up Sanity Group investiert, betreibt mit Oliver Schulz zusammen ein kommerziell genutztes Hausboot in Hamburg und vertreibt eigene Klamotten ĂŒber seinen Onlineshop "oderso.cool".

"Ich bin finanziell schon immer ein Pessimist"

Ob er sich finanziell Sorgen machen mĂŒsse, beantwortet er damals so: "Wenn ich jetzt nur noch Websites bauen wĂŒrde, dann wĂ€re es schon gefĂ€hrlich. Aber ich bin finanziell schon immer ein Pessimist und war sehr sparsam. Da habe ich so viel zur Seite gepackt, dass ich ein halbes Jahr ohne Einnahmen leben kann", gibt er Einblicke in seine RĂŒcklagenbildung und versichert: "Wir werden das auf jeden Fall ĂŒberleben!"

Er schaue ohnehin nicht so auf die Rendite, so Kliemann und um "Reichtum" gehe es ihm schon gar nicht, sagt er schließlich auch dem Nachrichtenportal "ntv". Ihm seien "andere Werte" wichtig. Auch Böhmermann zitiert in seinem Beitrag einen Ă€hnlichen Ausspruch des Tausendsassas. Er sei eigentlich "immer pleite", erzĂ€hlt Kliemann da in einem GesprĂ€ch mit Pierre M. Krause. Doch daran bestehen erhebliche Zweifel. Wer ein ganzes "Kliemannsland" im niedersĂ€chsischen RĂŒspel mit drei Hektar GrĂ¶ĂŸe bewirtschaften muss und behauptet, auch bei ausbleibenden Einnahmen sechs Monate autark auskommen zu können, muss offenbar ĂŒber ein ausreichend großes Vermögen verfĂŒgen.

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Wie hoch diese Summe beim "Do-it-yourself"-Spezialisten genau ist, kann nur spekuliert werden. Er selbst Ă€ußert sich dazu nicht. Verschiedenen Quellen wie der "SĂŒdwest Presse" zufolge kann Kliemanns Vermögen auf knapp zwei Millionen Euro geschĂ€tzt werden. Bei rund 820.000 Instagram-Followern und 600.000 Abonnenten auf YouTube zehrt Kliemann viel von seiner Community. Allein zu seinem "Kliemannsland" zĂ€hlen laut eigenen Angaben etwa 55.000 Menschen, die sich dort mit einem BĂŒrgerausweis registriert haben.

Als ehrenamtlicher "Kliemannsland-Aktivist" soll man dort in ausrangierten Wohnwagen nur vorĂŒbergehend vor Ort leben, wenn man mit Zustimmung des Teams dort kreative, handwerkliche FĂ€higkeiten einbringen kann, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" im Jahr 2019 in einer Reportage. Ein paar wenige hauptamtliche Mitarbeiter habe Kliemann auch angestellt. Diese betreiben unter anderem ein eigenes CafĂ©, das eigenen Angaben zufolge Produkte aus der Region verkaufe. Die Agentur Online Marketing Rockstars (OMR) sowie der Inhaber der Karls Erlebnis-Dörfer besitzen Anteile am "Kliemannsland".

Wer ist Fynn Kliemann?
Fynn Kliemann ist YouTuber und Influencer. Er wurde zunĂ€chst mit seinen Heimwerkervideos bekannt. Auf Instagram folgen ihm ĂŒber 820.000 Menschen. Kliemann besitzt das sogenannte Kliemannsland, einen ehemaligen Reiterhof in Niedersachsen. Hier ist er tĂ€tig und kreativ, hat dort eine Werkstatt und ein Atelier. Seinen Fans gibt er regelmĂ€ĂŸig Einblicke. Der 34-JĂ€hrige ist auch Webdesigner, Unternehmer und Musiker.

Auch ein anderer in Böhmermanns Beitrag kritisch beĂ€ugter GeschĂ€ftsbereich Kliemanns dient dem Unternehmer als offenbar lukratives Investment. Unter dem Titel "Lass dir gut gehen" (kurz: LDGG) werden FerienhĂ€user unter anderem an der Ostsee vermietet. Ein finanzieller Überschuss, den Urlauber freiwillig bei Kliemann spenden durften, beziffert sich aktuell auf 10.640,85 Euro. Doch aktuell wisse niemand, fĂŒr welche Zwecke diese Summe ĂŒberhaupt eingesetzt werden könne. Ein angeblich anvisierter Deal mit der Tafel Deutschland e.V. platzte – nun sei der gute Zweck bei der Aktion völlig unklar.

Kliemann bestreitet VorwĂŒrfe teilweise

"Ich möchte natĂŒrlich einfach nur, dass diese Krise vorĂŒbergeht und dass es den Menschen gut geht", sagt Kliemann im GesprĂ€ch mit t-online noch im MĂ€rz 2020. "Aber letztendlich sind das die spannendsten Momente in meinem Leben, denn das ist das, was ich den ganzen Tag mache: mir fĂŒr irgendein Problem eine kreative Lösung einfallen lassen." Aktuell scheint genau diese Art GeschĂ€ftsgebaren auf Kliemann zurĂŒckzufallen – in vielerlei Hinsicht. Denn welche Konsequenzen der Betrug auch juristisch haben könnte, ist noch ungeklĂ€rt. Es gilt die Unschuldsvermutung und Kliemann bestreitet inzwischen auch teilweise die VorwĂŒrfe. So behauptet er am Freitagnachmittag, einige "BetrugsvorwĂŒrfe" wĂŒrden "einfach nicht stimmen".

Doch Kliemann rĂ€umt auch Fehler ein und erklĂ€rt, seinen "Wertekompass aus den Augen verloren" zu haben". Er habe sich online "abfeiern lassen" fĂŒr seine Maskenweitergabe an FlĂŒchtlingslager. DafĂŒr bitte er "um Entschuldigung". Außerdem bereue er inzwischen seine "intransparente Kommunikation". Das letzte Wort in der Sache dĂŒrfte noch nicht gesprochen sein. Gut möglich, dass die Causa Kliemann nun in die nĂ€chste Instanz geht.

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