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GNTM: Nackt-Shooting empört Zuschauer – "Wie unnötig ist das denn"


Zu viel Nacktheit? GNTM-Zuschauer gehen auf die Barrikaden

Von spot on news, t-online, sow

Aktualisiert am 24.03.2023Lesedauer: 4 Min.
"Germany’s Next Topmodel": Vivien (22, Koblenz) posiert für ihre Sedcard – die Visitenkarte eines jeden Models.
"Germany’s Next Topmodel": Vivien posiert für ihre Sedcard – die Visitenkarte eines jeden Models. (Quelle: ProSieben/Richard Hübner)
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Bei der gestrigen Folge "Germany's next Topmodel" zogen die Kandidatinnen blank. Das sorgt nicht bei allen Fans für Begeisterung. Vor allem ein Detail wird diskutiert.

In Woche eins nach dem großen Umstyling hat die neue "Germany's next Topmodel"-Folge ein zentrales Thema. Erst posieren die Nachwuchsmodels freizügig im Höschen für ihre Sedcards, dann folgt ein Casting für ein italienisches Label, das sich auf Unterwäsche spezialisiert hat.

Zunächst stehen also bei einem Shooting für die Sedcard Aufnahmen für die Model-Bewerbungsmappe an. In rosa-strahlenden GNTM-Bademänteln erfahren die Kandidatinnen, dass sie für die Fotos allerdings nicht gerade viel tragen sollen. Anna-Maria betont etwa erst, wie wichtig diese Fotos doch sind, nur um dann festzustellen: "Als ich erfahren habe, dass wir heute halbnackt shooten [...], war ich echt verwirrt, weil so ein Sedcard-Shooting verbinde ich eigentlich mit diesen typischen Basic-Klamotten. Und jetzt sind wir da halbnackt."

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Daher sollen ihre Models sich laut Heidi Klum auch "besonders wohlfühlen", weshalb sie froh sei, dass Vicky Lawton heute als Fotografin die Fotos knipst. "So ein bisschen wie im Knast", sollen die Girls dabei Tafeln in die Kamera halten, auf denen die Maße der Models vermerkt sind. "Weil, das braucht der Kunde ja", wie Klum meint und Selma bestätigt, auch wenn sie "im Endeffekt total egal" seien – wichtig seien ja nur die Ausstrahlung und die Infos für die mögliche Kundschaft. Wenigstens dürfen die Models die Größen von Tafel und Höschen selbst wählen.

Katherine findet die Aufgabe "richtig cool" und auch Anya, die laut der Fotografin wie ein "Prada-Girl" aussehe, kann "endlich meinen Körper zeigen". Jülide ist derweil "extremst aufgeregt", vor allem aber wohl, weil sie neben Katherina, Anya, Selma, Elsa und Coco als Wackelkandidatin gilt und eines der Mädchen direkt nach dem Shooting seine Sachen packen muss. Kein gutes Zeichen, dass Lawton sich Jülide nicht als Model vorstellen kann. Klum ist ebenfalls "just not loving it".

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Selma mit dem "dreamy" Gesicht kommt da schon besser an, im Gegensatz zu Elsa, die sich ständig an den Haaren herumspielt und bei der nur ein einziges geeignetes Foto herauskommt. Die Entscheidung fällt zwischen Coco, die mehr üben müsse, Elsa sowie Jülide, der es an Wandelbarkeit fehle und die schließlich den Kürzeren zieht. Auch die weiteren zehn Kandidatinnen sollen daraufhin Fotos für ihre Sedcard bekommen, darunter auch Leona, die sich bereits wie ein erfahrenes Model präsentiere und Mirella: "Ich hab mit Herz geshootet an dem Tag und mit Boobies, die ich leider verstecken musste."

Doch die zur Schau gestellte Nacktheit sorgte beim Publikum teilweise für Unmut. Auf Twitter stellen sich User die Frage, weshalb so viele Details über die Models preisgegeben werden mussten. "Warum war jetzt für die Zuschauer wichtig, dass wir die BH-Größe der Mädels kennen?", heißt es da zum Beispiel. Ein anderer urteilt: "Wie unnötig ist das denn."

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Passend zum freizügigen Nackt-Shooting geht es zum ersten Casting der Staffel, für ein Unterwäsche-Label. Eines der Models soll das Markengesicht für eine neue Kollektion werden, das unter anderem im Rahmen einer neuen Kampagne deutschlandweit in allen Stores zu sehen sein wird.

Sieben Kandidatinnen kommen in die engere Auswahl, darunter Somajia und Anna-Maria. Sie sollen bei einem Test-Shooting alles geben, schließlich wird die Siegerin von Fotograf Derek Kettela groß in Szene gesetzt, der für die Marke auch schon Klum mit ihrer Tochter Leni abgelichtet hat. Den "Schockmoment" über den Sieg kann Ida hinter sich lassen, Kettela ist dann auch "sehr beeindruckt" nach dem ersten echten Fotoshooting der Kölnerin.

Wissen gefordert: "Das Quiz war ein Chaos"

Beim Entscheidungs-Walk geht es diesmal nicht nur um die Präsentation auf dem Laufsteg, sondern auch um Wissen. Denn bei dem Auftritt sollen Klums Models in Gruppen auch Fragen rund um das Modebusiness beantworten. Sie tragen einzelne Buchstaben auf der Kleidung und sollen nacheinander über den Catwalk schreiten, um die richtige Antwort zu formen – das auch noch vor Model, Moderatorin und Gastjurorin Rebecca Mir, die in der sechsten Staffel schon selbst im "GNTM"-Finale stand.

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"Das Quiz war ein Chaos", meint Ida und trotzdem schaffen es die Kandidatinnen, die erste Frage nach dem englischen Wort für Laufsteg richtig mit "R, U, N, W, A, Y" zu beantworten. In der zweiten Runde liegen sie komplett daneben, auf mehreren Ebenen. Gesucht ist der Nachname der Dame, die das "kleine Schwarze" erfunden hat – also der von Coco Chanel. Sie achten aber nur auf das zu der Frage abgebildete Foto von Audrey Hepburn und präsentieren als Antwort zudem ein "H, E, A, U, R, N".

In die nächste Runde kommt Vivien, die schon beim Shooting überzeugen konnte und von der Mir ein "riesengroßer Fan" sei. Ihrer Kollegin schließt sich auch Selma an, die laut der Moderatorin die Zwillingsschwester von Hollywood-Star Margot Robbie sein könnte. Anyas "Killerblick" bringt sie ebenso eine Runde weiter und bei Ida ist Klum nicht verwundert, dass sie den Kunden überzeugt hat. Bei dieser Gelegenheit erwähnt die Modelmama dann auch, dass eine Kandidatin mehr als 400.000 Euro Startkapital für sich verbuchen kann, wenn sie denn theoretisch alle Jobs der Staffel absahnt.

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Elsa, die "gemachte Lippen" hat, wird jedoch keinen dieser Jobs an Land ziehen können. Laut Mir könne die Österreicherin selbstverständlich selbst entscheiden, was sie mit ihrem Körper mache, aber ihr fehle es an Mimik und sie habe "nicht genug Ausstrahlung im Gesicht". Ähnliches hatte auch Klum, die das Aus besiegelt, schon zuvor geäußert.

Damit fliegen zwei Kandidatinnen diese Runde raus: Jülide und Elsa. Doch für ProSieben ist die Ausgabe ein voller Erfolg. Nach dem Umstyling vergangene Woche kommt GNTM jetzt erneut auf mehr als 20 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 1,08 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren schauten zu. Kein anderer Sender kam am Donnerstag zu der Zeit auch nur in die Nähe dieser Zahlen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur spot on news
  • ProSieben: "GNTM" vom 23.03.2023
  • twitter: #gntm
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